Dr. Birgit Dinnewitzer

Dr. Birgit Dinnewitzer Den Darm verstehen und ein gesundes Bauchgefühl entwickeln. Dabei helfe ich Dir mit meinem Wissen.

06/06/2026

😱 WARUM DAS MEIN HOOROR IST? 👇🏼

1. Nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) wie Ibuprofen können die Schleimhautbarriere im Magen-Darm-Trakt beeinträchtigen, die Durchlässigkeit des Darms erhöhen und Entzündungen fördern. Besonders bei Menschen mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen oder empfindlichem Darm können sie Beschwerden verschlimmern.

2. Ballaststoffe sind grundsätzlich supergesund, werden aber individuell unterschiedlich vertragen. Bei akuten Entzündungen, ausgeprägten Blähungen, SIBO oder manchen ReizdarmpatientInnen kann eine hohe Zufuhr die Symptome zunächst verstärken. Mehr ist nicht immer besser.

3. Die Symptome von Reizdarmsyndrom und Dünndarmfehlbesiedlung (SIBO) überschneiden sich häufig: Blähungen, Bauchschmerzen, Durchfall oder Verstopfung. Studien zeigen, dass ein Teil der Menschen mit Reizdarmbeschwerden gleichzeitig eine SIBO aufweist. Deshalb sollte bei passender Symptomatik differenzialdiagnostisch daran gedacht werden.

4. Über die Darm-Hirn-Achse beeinflussen Stresshormone Motilität, Schmerzempfinden, Schleimhautbarriere, Immunfunktion und Mikrobiom. Chronischer Stress kann Beschwerden verstärken und Schübe bei funktionellen und entzündlichen Darmerkrankungen begünstigen.

5. Ernährung spielt eine wichtige Rolle, aber ebenso relevant sind Schlaf, Bewegung, Stressmanagement, Medikamente, Alkohol, Rauchen, Infektionen und genetische Faktoren. Der Darm ist Teil eines komplexen biologischen Systems und nicht nur das Ergebnis dessen, was auf dem Teller liegt.

Kurz gesagt: Die größten Fehler in der Darmgesundheit entstehen oft nicht durch einzelne Lebensmittel, sondern durch das Übersehen der Zusammenhänge.

Welcher Punkt hat Dich überrascht?

05/06/2026

🌱 WARUM 30 Pflanzen pro Woche?

Die Empfehlung stammt aus einer Studie, die gezeigt hat, dass Menschen mit einer größeren Vielfalt an pflanzlichen Lebensmitteln in ihrer Ernährung tendenziell auch eine vielfältigere Darmflora haben.
Wichtig dabei: Es geht nicht um 30 Portionen, sondern um 30 verschiedene pflanzliche Lebensmittel pro Woche.

Dazu zählen zum Beispiel:
🥦 Gemüse
🍎 Obst
🫘 Hülsenfrüchte
🌰 Nüsse und Samen
🌾 Vollkornprodukte
🌿 Kräuter und Gewürze

Und keine Sorge: Du musst nicht jeden Tag etwas Exotisches essen. Schon kleine Veränderungen machen einen Unterschied:
✔️ verschiedene Gemüsesorten
✔️ Kräuter und Gewürze bewusst einsetzen
✔️ an Nüsse und Samen denken
✔️ neue Hülsenfrüchte ausprobieren

👉 Wie viele verschiedene Pflanzen schaffst du ungefähr pro Woche?

05/06/2026

👇🏼WARUM UND WIE ICH DAS GENAU MACHE?

Wer im Alter sicher gehen, stehen und sich bewegen will, braucht starke Füße und gutes Gleichgewicht. Vor allem letzteres können wir ALLE IMMER verbessern!

1. Füße stark machen durch Oberkörperdrehung
Bewege deine Füße langsam und bewusst. So werden die kleinen Muskeln im Fußgewölbe stärker. Das hilft dir beim sicheren Gehen, Stehen und Balancieren.
👉 10 langsame Bewegungen pro Fuß

2. Langsam nach vorne neigen
Lehne deinen Körper langsam nach vorne, ohne das Gleichgewicht zu verlieren. Deine Zehen und Beine arbeiten mit, damit du sicher stehen bleibst. Das trainiert dein Gleichgewicht.
👉 10 Wiederholungen, jede Position 2–3 Sekunden halten

3. Auf einem Bein stehen
Stell dich auf ein Bein. Das stärkt dein Gleichgewicht und deine Kontrolle über den Körper. Wer gut balancieren kann, fällt seltener hin.
👉 10 Sekunden pro Bein, 2–3 Mal pro Seite

Das Beste: Alle Übungen zusammen dauern weniger als 2 Minuten. Du kannst sie leicht in deinen Alltag einbauen, zum Beispiel gleich am Morgen beim Zähneputzen (so wie ich ☺️)

👉 Welche Übung wirst du zuerst testen? Oder welche machst Du schon?

04/06/2026

👇🏼WARUM ICH DAS ALS ÄRZTIN RATE?
WEIL ES WISSENSCHAFTLICH ERWIESENE LONGEVITY HACKS SIND. Klingt fancy? Tatsächlich sind es die banalen, langweiligen und leicht umsetzbaren Dinge des Alltags,die wirklich auf Dein Gesundheitskonto einzahlen.

1. Bewegung senkt das Risiko für Herzkrankheiten, Diabetes und Demenz.
2. Muskeln schützen Mobilität, Stoffwechsel und Selbstständigkeit.
3. Regelmäßiger Schlaf unterstützt Abtransport von Zellmüll und emotionale Verarbeitung.
4. Rauchen und Alkohol beschleunigen Alterungs- und Krankheitsprozesse.
5. Die Qualität Deiner Beziehungen ist der stärkste Longevity Faktor.
6. Gemüse, Hülsenfrüchte und Nüsse fördern Herz und Stoffwechsel.
7. Langsamer essen verbessert Sättigung und Verdauung.
8. Morgendliches Tageslicht setzt den Timer deines Schlafhormons fürs wieder müde werden abends.
9. Olivenöl enthält gesunde Fettsäuren und Antioxidantien.
10. Neue Bewegungen mit der nicht dominanten Hand fordern dein Gehirn und bilden neue Nervenbahnen.
11. Langes Sitzen erhöht Gesundheitsrisiken mehr als Rauchen.
12. Kinder übernehmen Gewohnheiten eher als Worte.
13. Spaziergänge reduzieren Stress und beruhigen den Kopf.
14. Zeit ohne Handy verbessert die Stimmung und lässt Verarbeitung Deiner Gedanken zu.
15. Längeres Ausatmen aktiviert Deinen Ruhenerv sofort.

Welche dieser Gewohnheiten hast Du schon umgesetzt?
Was findest Du am Wichtigsten?

02/06/2026

🔬 Neue Daten der Monash University zeigen:
FODMAPs lassen sich durch Mikrowellen-Garen in Wasser deutlich reduzieren.

In einem 2026 veröffentlichten Projekt der Monash University wurden Zwiebeln, Knoblauch, Champignons, Äpfel und Kichererbsen fein gewürfelt, für verschiedene Zeiten in Wasser mikrowellengegart und anschließend abgespült. Das Ergebnis: Bereits 3 Minuten in Wasser waren der optimale Zeitraum, um wasserlösliche FODMAPs aus den Lebensmitteln auszuschwemmen.

FODMAP-Reduktion nach 3 Minuten:
• 🧅 Zwiebeln: −71 %
• 🍄 Champignons: −58 %
• 🧄 Knoblauch: −57 %
• 🫛 Kichererbsen: −48 %
• 🍎 Äpfel: −26 %

Der Mechanismus dahinter heißt Leaching (Auslaugung): FODMAPs sind wasserlöslich und wandern beim Erhitzen aus dem Lebensmittel in das umgebende Wasser. Deshalb ist entscheidend, dass das Lebensmittel mit Wasser erhitzt, anschließend abgegossen und abgespült wird. Ohne Wasser war der Effekt deutlich geringer.
Interessant: Längeres Erhitzen brachte keinen zusätzlichen Nutzen. Teilweise stieg der FODMAP-Gehalt sogar wieder an, vermutlich weil Wasser verdunstete und FODMAPs zurück ins Lebensmittel gelangten.

Hast Du das gewusst? Und verwendest Du eine Mikrowelle?

01/06/2026

🚨WELCHE DER 10 HÄTTEST DU GERNE FRÜHER GEWUSST?

01/06/2026

⚠️ WAS DU WIRKLICH ESSEN SOLLST ⏬️⏬️

80–90 % deiner Ernährung sollten aus echten, möglichst wenig verarbeiteten Lebensmitteln bestehen:
Gemüse, Hülsenfrüchte, Obst, Nüsse, Samen, fermentierte Lebensmittel, hochwertige Proteine und möglichst viele verschiedene Pflanzen pro Woche.

Und die anderen 10–20 %?

Die dürfen auch Spaß machen.

Pizza, Burger, Kuchen oder Eis müssen nicht „verboten“ sein. Der Unterschied liegt in der Häufigkeit!

Gesunde Ernährung scheitert selten an einem Croissant.
Sie scheitert oft an dem Gedanken: „Jetzt ist sowieso alles egal.“

Dein Darm liebt Vielfalt, Regelmäßigkeit und Balance.
Was magst Du gelegentlich gerne?

31/05/2026

15 Dinge, die ich als Ärztin möglichst vermeide ❌👇

Deine Darmgesundheit wird jeden Tag durch das beeinflusst, was du isst. Diese Lebensmittel empfehle ich meinen PatientInnen möglichst zu reduzieren.

1. Fruchtgummis & Kaubonbons
👉 Reiner Zucker ohne nennenswerten Nährwert
2. Light-Getränke / Zero Softdrinks
👉 Süßstoffe könnten das Darmmikrobiom beeinflussen
3. Verarbeitete Wurstwaren & Hot Dogs
👉 Stehen mit Entzündungen und einem erhöhten Krebsrisiko in Verbindung
4. Fruchtjoghurts
👉 Oft überraschend viel zugesetzter Zucker
5. Margarine & Brotaufstriche
👉 Häufig stark verarbeitet und reich an minderwertigen Fetten
6. Fruchtsäfte aus dem Supermarkt
👉 Viel Zucker, aber kaum Ballaststoffe
7. Gezuckerte Frühstückscerealien
👉 Raffinierte Kohlenhydrate im „gesund“-Mantel
8. Reiswaffeln & fettarme Cracker
👉 Lassen den Blutzucker oft schnell ansteigen
9. Stark verarbeitete Proteinriegel
👉 Lange Zutatenliste = genauer hinschauen
10. Fertigsuppen aus der Dose
👉 Oft sehr hoher Salzgehalt
11. Fast-Food-Milchshakes
👉 Zucker, Zusatzstoffe und stark verarbeitete Zutaten
12. Aromatisierte Milch für den Kaffee
👉 Häufig voller Zucker und verarbeiteter Fette
13. Energy Drinks
👉 Viel Koffein und künstliche Zusätze können den Darm stressen
14. Gesüßte Instant-Haferflocken
👉 Oft mehr Zucker als Ballaststoffe
15. Bubble Tea
👉 Oft eine Zuckerbombe im Trendgetränk-Format

Nicht alles davon ist „verboten“. Aber: Was du täglich isst, formt dein Mikrobiom langfristig.
Welche Nummer ist Dein Laster? Oder kannst Du sowieso auf alle verzichten?

30/05/2026

🚨SCHLECHTER SCHLAF BEGINNT NICHT NACHTS!

Die meisten denken schlechter Schlaf bedeutet nur Müdigkeit. Stimmt nicht!
Während du schläfst, passieren zwei Dinge, die viele komplett unterschätzen:
Das glymphatische System (die Putzmannschaft) hilft deinem Gehirn dabei, Stoffwechselabfälle abzutransportieren. Vor allem im Tiefschlaf.
Und deine Darm Hirn Achse beeinflusst, wie gut du regenerierst, wie stabil deine Stimmung ist und sogar dein Energielevel am nächsten Tag.
Deshalb sabotieren kleine Gewohnheiten oft mehr, als Menschen denken. Weisst Du, dass Du automatisch im Schnitt um 30% Prozent (!) mehr isst am nächsten Tag wegen schlechtem Schlaf? Ausserdem triffst Du häufiger schlechtere Entscheidungen beim Essen und greifst eher zu Zucker und Fett.

Schlafprobleme beginnen aber selten nachts, sondern meist schon morgens.

Welche der 3 Fehler betrifft Dich? Oder ist das für Dich kein Thema?

28/05/2026

🚨ISST DU EIER?

Ich liebe Eier. So vielfältig einsetzbar!

Adresse

Färbergasse 3
Steyr
4400

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Dr. Birgit Dinnewitzer erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Die Praxis Kontaktieren

Nachricht an Dr. Birgit Dinnewitzer senden:

Teilen

Kategorie