04/09/2026
Die tiefe Hocke ist ein wichtiges Merkmal gesunder Bewegungsentwicklung. Während sich viele Erwachsene damit plagen, bauen kleine Kinder sie ganz selbstverständlich als bequeme Spielposition in ihren Alltag ein.⠀⠀
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Ungefähr ab 18 Monaten sollte das regelmäßig der Fall sein, wobei Zeitangaben wie diese immer nur als grober Richtwert zu verstehen sind. Viele Kinder zeigen die freie Hocke schon deutlich früher, andere etwas später. Motorische Entwicklung hat eine große Schwankungsbreite. Sobald sich ein Kind die Hocke allerdings einmal erarbeitet hat, bleibt sie für viele Jahre im Bewegungsrepertoire - idealerweise für immer.⠀⠀
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Je weniger man sich im Laufe des weiteren Lebens auf dem Boden aufhält und je mehr Zeit man auf in der westlichen Welt üblichen Sitzgelegenheiten verbringt, desto eher kann es passieren, dass die Hocke immer schwieriger wird oder irgendwann gar nicht mehr möglich ist. Die meisten Erwachsenen könnten sie jedoch durch konsequentes Training wiedererlernen. Nur selten wird das durch knöcherne Auffälligkeiten im Bereich des Hüftgelenks verhindert.⠀⠀
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Wie sollte die Hocke nun aussehen?⠀⠀
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Das Kind steht auf der ganzen Sohle, Knie- und Hüftgelenke sind maximal gebeugt, das Gesäß berührt beinahe den Boden. Füße und Knie zeigen leicht nach außen, der Abstand zwischen den Knien ist mindestens so groß wie der zwischen den Füßen (keine X-Bein-Stellung).⠀⠀
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Sieht die Hocke deutlich anders aus oder gelingt sie gar nicht, profitiert das Kind i.d.R. von Physiotherapie, in der die jeweilige Ursache behandelt wird. Von einem erhöhten Muskeltonus der Beine über eine eingeschränkte Hüftbeweglichkeit, niedrige Rumpfstabilität, Fußfehlstellungen, Verkürzungen der Wadenmuskulatur und Achillessehnen bis hin zu eingeschränkter Koordination/Gleichgewicht ist vieles möglich.⠀
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Spielt dein Kind in der tiefen Hocke? Und wie sieht es mit dir selbst aus? Kommst du mühelos in die Hocke, ist es schwierig oder gar unmöglich? Schreib es gern in die Kommentare!
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Wusstest du, wie wichtig die tiefe Hocke ist?