Karl Allmer - Resilienztrainer - Resilienztraining & Resilienz Seminare

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Karl Allmer - Resilienztrainer - Resilienztraining & Resilienz Seminare Herzlich Willkommen bei Karl Allmer - Ihr Resilienz-Trainer!

Karl Allmer - Resilienztrainer - Resilienztraining & Resilienz Seminare
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Telefon: +43 664 75124404
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„Für eine Pause habe ich heute keine Zeit.“Diesen Gedanken kenne ich selbst nur zu gut. Gerade wenn viel zu tun ist, ers...
25/09/2026

„Für eine Pause habe ich heute keine Zeit.“

Diesen Gedanken kenne ich selbst nur zu gut. Gerade wenn viel zu tun ist, erscheint die Pause oft als Erstes verzichtbar. Erst noch die eine Aufgabe fertig machen, die E-Mail beantworten und dann ist ohnehin schon der nächste Termin.

Dabei beobachte ich in meinen Trainings immer wieder, dass gerade Führungskräfte hier noch eine zusätzliche Rolle haben.

Denn wenn eine Führungskraft den ganzen Tag von Termin zu Termin läuft, mittags nebenbei am Schreibtisch isst und ständig erreichbar ist, bleibt das nicht unbemerkt. Auch wenn sie ihrem Team gleichzeitig sagt: „Schaut auf euch und macht eure Pausen.“
Das eigene Verhalten sagt mehr als tausend Worte.

Eine gesunde Pausenkultur entsteht deshalb für mich nicht durch den Obstkorb oder die Erinnerung in der Teamsitzung. Sie entsteht auch dadurch, was im Arbeitsalltag tatsächlich von Führungskräften vorgelebt wird.

Und natürlich kenne ich die andere Seite genauso. Es gibt Tage, an denen eine Pause einfach schwierig unterzubringen ist. Entscheidend wird es für mich dann, wenn aus der Ausnahme langsam die Regel wird.

Deshalb nehme ich mir das heute selbst zu Herzen. Die nächsten Tage sind mit einem Workshop und zwei Vorträgen ziemlich gut gefüllt. Heute gibt es deshalb noch einmal etwas weniger Tempo. Und ein Kaffetscherl darf natürlich auch nicht fehlen.

Wie wird das bei euch gelebt? Sind Pausen selbstverständlich oder muss man manchmal fast ein schlechtes Gewissen haben, wenn man eine macht?

„Zum Glück musste ich mich damit noch nie beschäftigen.“Diesen Satz sagte eine Führungskraft einmal in einem meiner Work...
03/09/2026

„Zum Glück musste ich mich damit noch nie beschäftigen.“

Diesen Satz sagte eine Führungskraft einmal in einem meiner Workshops. Der Satz hat mich nachdenklich gemacht.

Denn es ging um sensible Gespräche und darum, wie Führungskräfte reagieren können, wenn sie merken, dass es einem Mitarbeiter oder einer Mitarbeiterin psychisch nicht gut geht.

Das große Problem dabei: Psychische Belastungen sind weit verbreitet und oft sehen wir sie einem Menschen nicht an. Zumindest nicht auf den ersten Blick.

Denn auf den ersten Blick wird oft genau auf die fachliche Seite geschaut. Werden die Aufgaben erledigt, funktioniert die Zusammenarbeit und stimmen die Ergebnisse?

Die zwischenmenschliche Seite ist manchmal schwieriger zu erkennen.

Eine der wesentlichsten Beobachtungen für die Führungskraft ist deshalb: Hat sich etwas verändert?

Und sich zu fragen: Wie geht es dem Menschen gerade wirklich?

Gibt es Veränderungen im Sozialverhalten? Ist jemand ungewöhnlich still, zieht sich zurück oder wirkt schnell gereizt?

Gibt es Veränderungen im Erscheinungsbild? Wirkt jemand müde oder erschöpft?

Oder gibt es Veränderungen im Arbeitsverhalten? Haben sich die Ergebnisse verändert oder steigt die Fehleranfälligkeit?

Es geht dabei nicht um eine Diagnose oder gar eine Schuldzuweisung.

Vielmehr ist es wichtig, hinzusehen, nachzufragen und ein Gespräch anzubieten. Auch das gehört für mich zu gesunder Führung. Und manchmal erfährt man erst in so einem Gespräch, was einen Menschen gerade wirklich beschäftigt.

Wie erlebt ihr das? Bleibt Führungskräften im Arbeitsalltag genügend Zeit, auch auf diese Seite ihrer Mitarbeitenden zu schauen?

Alle sind im Stress und haben deshalb keine Zeit für Stressprävention. Eigentlich ein ziemlicher Teufelskreis.  Genau da...
27/08/2026

Alle sind im Stress und haben deshalb keine Zeit für Stressprävention. Eigentlich ein ziemlicher Teufelskreis.


Genau das höre ich momentan immer wieder in Gesprächen mit Unternehmen. Die Zeitressourcen für Trainings werden knapper. Gleichzeitig soll ein Training natürlich etwas bewirken und nicht drei Wochen später schon wieder vergessen sein.



Denn ein Trainingstag kann viel anstoßen. Aber wir kennen es alle: Zurück im Arbeitsalltag warten E-Mails, Termine und die nächsten Aufgaben. Und schon sind die guten Vorsätze wieder ein Stück weiter weg.

Genau aus dieser Beobachtung ist mein neues Entwicklungsprogramm entstanden.

Statt ein oder zwei ganzer Trainingstage gibt es mehrere kürzere Einheiten über einen längeren Zeitraum. Dazwischen bleibt Zeit, Dinge auszuprobieren, Erfahrungen zu sammeln und beim nächsten Termin gemeinsam weiterzuarbeiten.

Weniger auf einmal und dafür länger dranbleiben.

Das Schöne: Die ersten Gespräche dazu zeigen mir, dass genau dieser Ansatz bei vielen Unternehmen gerade gut ankommt.



Mich würde interessieren: Wie erlebt ihr das in der Personalentwicklung? Werden die Zeitressourcen für Weiterbildung tatsächlich knapper?

Vor über zehn Jahren hatte ich die Gelegenheit, den Dalai Lama bei einer Veranstaltung live zu erleben.Der Saal war voll...
06/08/2026

Vor über zehn Jahren hatte ich die Gelegenheit, den Dalai Lama bei einer Veranstaltung live zu erleben.

Der Saal war voll, hunderte Menschen und das Publikum durfte Fragen stellen.
Dann stellte jemand eine sehr komplexe Frage. Es ging um Wirtschaft, Politik und noch einige andere Themen. An den genauen Inhalt kann ich mich nicht mehr erinnern. Der Dolmetscher übersetzte, der Dalai Lama hörte aufmerksam zu und überlegte einen Moment.

Es wurde still im Saal, der Dalai Lama lächelte.

Mit ruhiger Stimme sagte er ganz einfach: „I don't know.“

Dieser Moment ist mir bis heute in Erinnerung geblieben. Er zeigte sich verletzlich und schaffte eine unglaubliche Verbundenheit.

Gerade Führungskräfte glauben oft, auf alles eine Antwort haben zu müssen. Dabei entsteht Vertrauen häufig genau dann, wenn wir ehrlich sagen: „Ich weiß es nicht“

Denn Verletzlichkeit macht eine Führungskraft nicht schwächer.

Sie macht sie menschlicher.

Und genau das schafft Sicherheit, Verbundenheit und die Bereitschaft, gemeinsam nach Lösungen zu suchen.

Wie seht ihr das?

„Ich habe schnell die KI gefragt.“ Diesen Satz hört man immer öfter, gerade im Büroalltag. Und die Technik ist natürlich...
30/07/2026

„Ich habe schnell die KI gefragt.“ Diesen Satz hört man immer öfter, gerade im Büroalltag.

Und die Technik ist natürlich verlockend, nutze sie selbst regelmäßig.

Doch die Frage, die sich mir dabei stellt: Was geht dabei verloren?

Denn wenn ich einen Kollegen frage, bekomme ich nicht nur eine Antwort. Ich bekomme eine andere Perspektive. Ich erfahre, wie jemand denkt. Vielleicht entsteht sogar eine Diskussion oder eine neue Idee. Manchmal ist es auch einfach ein lustiger Moment, wo man kurz gemeinsam lacht.

Und genau dort entsteht Zusammenarbeit, Verbundenheit und Teams können voneinander lernen.

Auch wenn die KI oft sehr gute Antworten liefert (und manchmal eben auch nicht). Sie kann den Austausch im Team nicht ersetzen. Sie kennt weder die Menschen noch die Unternehmenskultur oder die Erfahrungen, die in einem Unternehmen über Jahre entstanden sind.

Deshalb wird der gemeinsame Austausch in einem sicheren Umfeld bzw. psychologische Sicherheit noch wichtiger.

Denn nur wenn ich das Gefühl habe, Fragen stellen zu dürfen, Fehler zuzugeben und andere, um Rat zu fragen, wird aus einer Gruppe von Menschen ein lernendes Team, das in Verbindung steht.

Wie beobachtet ihr das in euren Teams? Werden Kolleginnen und Kollegen seltener gefragt als noch vor ein oder zwei Jahren?

Diese Woche durfte ich wieder einen Workshop zum Thema Kommunikation und Stressprävention in der Hotellerie begleiten. E...
24/07/2026

Diese Woche durfte ich wieder einen Workshop zum Thema Kommunikation und Stressprävention in der Hotellerie begleiten.

Ein Umfeld, dass in Bezug Stress, kein leichtes ist. Und trotzdem schaffen es die Menschen mit viel Herzlichkeit jeden Tag genau diese Herausforderung zu meistern.

Denn ich war selbst viele Jahre in der Hotellerie und ich muss sagen, „Stress lass nach“ war mein tägliches Motto.

Es ist ein Balanceakt: man möchte etwas in Ruhe fertigstellen, doch dann klingelt das Telefon. Oder an der Rezeption wartet ein Gast. Ein Kollege hat eine Frage. Das Housekeeping braucht eine Rückmeldung. Zwei Minuten später steht schon wieder jemand vor der Tür.

Genau das haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch bei diesem Workshop bestätigt.

In der Hotellerie ist die Unterbrechung die Regel.

Und das ständige Wechseln zwischen den Aufgaben kostet Kraft und bedeutet Stress.

Jeder Wechsel verlangt unserem Gehirn ab, sich neu zu orientieren. Das passiert oft unbemerkt und genau deshalb fühlen wir uns am Ende eines Tages erschöpft.

Dieser Alltag lässt sich auch nur schwer ändern. Deshalb ist es entscheidend bewusster damit umzugehen.

Es gilt, sich kleine Inseln schaffen, kurze Micropausen einzulegen, um Energie zu tanken und zu akzeptieren, dass nicht jede Unterbrechung unsere volle Aufmerksamkeit braucht.

Was hilft euch, zwischen den vielen Unterbrechungen im Arbeitsalltag wieder neue Energie zu tanken?

„Was kostet euch im Alltag am meisten Energie?“ Diese Frage stelle ich Führungskräften gerne in meinen Workshops.Und die...
17/07/2026

„Was kostet euch im Alltag am meisten Energie?“ Diese Frage stelle ich Führungskräften gerne in meinen Workshops.

Und die Antwort lautet nur sehr selten: „Zu viel Arbeit.“

Die meisten erzählen von den vielen kleinen Unterbrechungen. Eine E-Mail beantworten, schnell zu einem Mitarbeiter, danach ein Teams-Chat, ein Meeting, ein Anruf und zwischendurch noch eine Präsentation fertigstellen.

Eigentlich passiert den ganzen Tag etwas. Und genau das scheint das Problem zu sein.

Das ständige Wechseln zwischen den unterschiedlichen Aufgaben, gepaart mit den vielen Unterbrechungen, sind die wirklichen Energieräuber.

Denn jedes Mal braucht unser Gehirn einen Moment, um wieder in das Thema hineinzufinden. Diese vielen kleinen Neustarts kosten Kraft, ohne dass wir sie bewusst wahrnehmen.

Deshalb geht es gar nicht immer darum, weniger zu arbeiten. Sondern wieder öfter lange genug bei einer Aufgabe zu bleiben.

Und genau das muss man sich organisieren. Zeiten bewusst blocken, um ungestört an einer Aufgabe dranzubleiben.

Denn dann kommt man auch in den Flow, ist fokussierter und mit mehr Energie bei der Arbeit.

Wie erlebt ihr das?

Spart uns KI wirklich Zeit? Und wenn ja, wofür nutzen wir sie? Ich habe das Gefühl, dass viele Menschen trotz KI nicht m...
14/07/2026

Spart uns KI wirklich Zeit? Und wenn ja, wofür nutzen wir sie?

Ich habe das Gefühl, dass viele Menschen trotz KI nicht mehr Zeit haben als vorher.
Ganz Im Gegenteil. Obwohl immer mehr Führungskräfte mir erzählen, dass sie mit KI schneller arbeiten.

Egal ob ein Konzept verfasst, eine E-Mail formuliert oder eine Präsentation vorbereitet werden muss. Der Anfang ist schnell gemacht, doch nur zu schnell verheddert man sich und die gewonnene Zeit ist schnell dahin.

Denn aus einer erledigten Aufgabe entstehen sofort zwei neue. Noch ein Promt hier, eine Korrektur da und eine Idee hier.

Die Zeit verrinnt, und das oft ohne zufriedenstellendes Ergebnis.

Und das Gefühl? Meistens Leere. Auch bei selbst erlebe ich immer wieder, wenn das Ergebnis auch nach ausführlichen Promt einfach nicht so will.

Die Maschine wird zu meinem Endgegner.

Deshalb lege ich den Laptop inzwischen bewusst für ein paar Minuten zur Seite.
Ich gönne mir eine gute Portion Abstand und ein Kaffetscherl.

Und dann passierts. Die Klarheit und die gute Laune kommen zurück.

Wie geht´s euch damit, auch im Team Pause?

„Karl, manchmal habe ich das Gefühl, als müssten immer nur wir lernen, besser mit dem Druck umzugehen. Das Problem dahin...
07/07/2026

„Karl, manchmal habe ich das Gefühl, als müssten immer nur wir lernen, besser mit dem Druck umzugehen. Das Problem dahinter ändert sich aber nicht.“

Autsch, dieser Satz hat einen wesentlichen Punkt getroffen.

Nicht, weil er den Workshop grundsätzlich infrage stellt. Sondern weil er einen wichtigen Punkt anspricht. Ich erlebe in meinen Trainings, dass die meisten Menschen bereit sind, an sich zu arbeiten. Sie möchten gelassener bleiben, besser mit Stress umgehen und ihre Gesundheit schützen.

Kurz gesagt: Sie möchten eine positive Veränderung herbeiführen.

Doch wenn alles weiterläuft wie bisher: hohe Arbeitsbelastung, Personalmangel oder unklare Prioritäten, dann stößt auch die beste Resilienz der Mitarbeiter:innen irgendwann an ihre Grenzen.

Dann wird ein Training schnell als Reparaturmaßnahme wahrgenommen. Das Problem wird auf die Mitarbeiter abgewälzt.

Deshalb spreche ich in Unternehmen ungern nur über die Resilienz der Mitarbeiter:innen. Vielmehr geht es um die Frage:

Was können Mitarbeitende selbst beeinflussen und wofür trägt die Organisation Verantwortung?

Denn beides gehört zusammen.
Resilienz stärkt Menschen.
Und gesunde Führung sowie gute Rahmenbedingungen sorgen dafür, dass diese Stärke nicht permanent auf die Probe gestellt wird.

Mich interessiert:
Wie erlebt ihr das in euren Unternehmen? Wo endet die Eigenverantwortung und wo beginnt die Verantwortung der Führung?

Juhuu, endlich Urlaub! Oder doch nicht?Mit dem baldigen Ferienbeginn in Wien beginnt für viele endlich die Urlaubszeit.U...
02/07/2026

Juhuu, endlich Urlaub! Oder doch nicht?

Mit dem baldigen Ferienbeginn in Wien beginnt für viele endlich die Urlaubszeit.

Und jedes Jahr beobachte ich dasselbe.

Viele versuchen, vor dem Urlaub noch alles zu erledigen. Die letzten Tage werden vollgepackt, Überstunden gemacht und jede offene Aufgabe soll noch schnell abgeschlossen werden.

Aber genau das wird oft zum Bumerang.

Denn unser Körper fährt nicht auf Knopfdruck von 100 auf 0 herunter. Im Gegenteil: Gerade wenn der Druck plötzlich nachlässt, fühlen sich manche Menschen erst richtig erschöpft oder werden sogar krank. Dieses Phänomen wird auch als Holiday Sickness bezeichnet.

Deshalb gebe ich Führungskräften und Teams vor dem Urlaub immer einen einfachen Rat:

Es muss nicht alles erledigt werden. Die Sonne fällt während deiner Abwesenheit nicht vom Himmel.

Außerdem muss man nicht alles selber machen.

Frag dich stattdessen: Was kann ich delegieren?

So gelingt der Start in den Urlaub um einiges entspannter und die Holiday Sickness macht vielleicht auch Urlaub.

Ich wünsche allen, die in den nächsten Tagen in den Urlaub starten, eine erholsame Zeit. ☀️

Wie macht ihr das?

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