05/08/2026
Viele Frauen trauern nicht nur um die Geburt sondern auch um die Wochenbettzeit 😔.
Sie trauern um die ersten Tage mit ihrem Baby im Wochenbett. Kein schönes kuscheln, sondern starke Schmerzen und absolute Überwältigung.
Das Nervensystem befindet häufig noch in Alarmbereitschaft.
Stresshormone wie Adrenalin, Noradrenalin und Cortisol unterstützen den Körper dabei, Gefahren zu bewältigen.
Kurzfristig ist das lebenswichtig.
Bleibt dieser Alarmzustand jedoch bestehen, fällt es dem Körper schwer, in Erholung und Regeneration zu finden. Daraus können Schmerzen und Erkrankungen entstehen.
Viele Frauen erleben im Wochenbett:
💜 ständige innerer Anspannung
💜 Erschöpfung
💜 Schlafprobleme
💜 Schmerzen
💜 dem Gefühl, einfach nur zu überleben
Und genau deshalb erzählen mir viele Frauen in den Begleitungen einen Satz, der mich immer wieder berührt:
„Ich trauere nicht nur um meine Geburt. Ich trauere auch um mein Wochenbett.“
„Das Wochenbett war ein Horror, ich war völlig hilflos.“
Denn sie hatten sich anders gewünscht, ihr Baby kennenzulernen.
Sie wollten doch die ersten Wochen genießen.
Stattdessen standen Angst, Schmerzen, Überforderung und Überlebensmodus im Mittelpunkt.
Und wiederum eine große Hilflosigkeit oft gepaart mit Schuldgefühlen:
„Ich schaffe es nicht einmal, mein Kind zu versorgen!“
Und genau darüber spricht kaum jemand.
Dabei verdient auch diese Trauer Raum. Und nicht selten ist auch die Wochenbettzeit Teil der Verarbeitungsgespräche, weil diese Zeit ebenso traumatisch erlebt werden kann.
💜 Du musst nicht nur deine Geburt betrauern. Auch dein verlorenes Wochenbett darf betrauert werden.
✨ Kennst du dieses Gefühl?
Dass du nicht nur um die Geburt trauerst, sondern auch um die erste Zeit mit deinem Baby
Alles Liebe, deine Sonja 💜
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