KUKiS-Kunsttherapie für Kinder und Jugendliche

KUKiS-Kunsttherapie für Kinder und Jugendliche KUKiS Kunsttherapie bedeutet Kreativität & Kommunikationsförderung
für Kinder in ihren Bezugssystemen
www.kukis.at

🎨 KUKiS KunsttherapieRaum für Wahrnehmung, Gefühlsausdruck und Entspannung …Manchmal fehlen die Worte für das, was in un...
01/09/2026

🎨 KUKiS Kunsttherapie

Raum für Wahrnehmung, Gefühlsausdruck und Entspannung …

Manchmal fehlen die Worte für das, was in uns bewegt. Kreativität kann dabei helfen, Gefühle sichtbar und Erlebtes auszudrücken. 💛

KUKiS Kunsttherapie steht für „Kreativität und Kommunikationsförderung für Kinder in ihren Bezugssystemen“. Sie unterstützt Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene dabei, ihre Gefühle, Bedürfnisse und inneren Ressourcen auf kreative Weise wahrzunehmen, auszudrücken und zu stärken.

🌿 Wir begleiten junge Menschen in guten und in schwierigen Zeiten, mit Raum für Begegnung, Ausdruck, Entwicklung und Entspannung.

Unsere KUKiS Kunsttherapeut*innen sind Mitglied im ÖBKT – Österreichischer Berufsverband für Kunsttherapie und verfügen über entsprechende fachliche Ausbildungsstandards.

💬 Du möchtest mehr über Kunsttherapie erfahren?
Nähere Informationen erhalten Sie bei unseren Kunsttherapeutinnen.

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17/07/2026

Eine kleine Sommerpause ☀️

Von 21.07. bis 30.08. legen wir eine kleine Social-Media-Pause ein.

In dieser Zeit sind wir natürlich weiterhin über unsere Website www.kukis.at erreichbar.

Wir wünschen euch einen wundervollen Sommer mit vielen schönen Momenten und freuen uns schon jetzt darauf, euch ab 31.08. wieder hier begrüßen zu dürfen.

Bis bald!

Euer KUKiS-Team 🌼

Link 🔗 in der Bio und den Kommentaren

17/07/2026
17/07/2026

🧠 Blickkontakt bei Autismus: Warum es keine Frage des Desinteresses, sondern der Neurologie ist

​„Schau mir in die Augen, wenn ich mit dir rede!“ – Diesen Satz haben viele autistische Menschen in ihrem Leben schon oft gehört. Doch was für neurotypische Menschen ein natürliches Signal von Aufmerksamkeit und Respekt ist, bedeutet für viele Autist*innen puren Stress.
​Dank moderner Forschung und den persönlichen Berichten Betroffener verstehen wir heute immer besser, was wirklich hinter der Vermeidung von Blickkontakt steckt.

​👀 Was ist Blickkontakt und was bewirkt er?
​Blickkontakt bezeichnet das direkte Aufeinandertreffen der Blicke zweier Personen. Im neurotypischen sozialen Miteinander dient er als ein zentrales Element nonverbaler Kommunikation. Er signalisiert Aufmerksamkeit, Interesse, emotionale Beteiligung und kann den Fluss eines Gesprächs regulieren. Über den Blickkontakt werden oft unbewusst soziale Informationen aufgenommen, wie die Gefühlslage des Gegenübers oder die Absicht, einen Dialog zu beginnen oder zu beenden.
​Bei Menschen im Autismus-Spektrum zeigt sich die Gestaltung des Blickkontakts jedoch oft anders. Eine häufig beobachtete Form ist die Vermeidung oder Reduzierung des direkten Blickkontakts, da der direkte Blick in die Augen als überwältigend oder sogar unangenehm empfunden werden kann. Dies hat sensorische Ursachen: Die Intensität des direkten Blicks oder die komplexe Verarbeitung der im Gesicht sichtbaren Emotionen kann eine Reizüberflutung auslösen. Das Gehirn verarbeitet diese visuellen und sozialen Informationen anders, wodurch eine Konzentration auf den Gesprächsinhalt erschwert wird oder das Gefühl der Angesprochenheit als zu intensiv wahrgenommen wird.

​🔬 Die Wissenschaft zeigt: Es ist eine neurologische Übersensibilität
​Lange Zeit wurde das Meiden von Blickkontakt fälschlicherweise als Desinteresse oder mangelnder Empathie interpretiert. Eine funktionelle MRT-Studie des Martinos Center Boston (veröffentlicht in Scientific Reports) liefert jedoch eine ganz andere, neurologische Erklärung:
​Das überaktive Alarmsystem: Wenn Autist*innen angewiesen werden, anderen gezielt in die Augen zu schauen, zeigt sich eine massive Überaktivierung des subkortikalen Systems im Gehirn (darunter die Amygdala, unser Angst- und Stresszentrum).

​Stress statt Desinteresse: Der Blick in die Augen löst im Gehirn eine echte Stressreaktion aus. Das Meiden des Blickkontakts ist also keine böse Absicht, sondern ein Schutzmechanismus vor einer emotionalen und sensorischen Überflutung (Übersensibilität für sozio-affektive Reize).

​🎭 Zwischen Erschöpfung und Anpassung: Masking
​Viele autistische Menschen lernen im Laufe ihres Lebens, Blickkontakt künstlich herzustellen, weil es gesellschaftlich von ihnen erwartet wird. Dieses bewusste Anpassen (auch bekannt als Masking oder Camouflaging) erfordert jedoch enorme Energie und führt nicht selten zu tiefer Erschöpfung, Überforderung oder Overloads. Andere weichen auf alternative Strategien aus und schauen beispielsweise auf den Mund des Gegenübers, um Gesprochenes besser zu verstehen.

​🤝 Was bedeutet das für den Alltag, für Eltern und Pädagogen?
​Keinen Blickkontakt erzwingen! Druck und Zwang verstärken die Angst und blockieren die Kommunikation.

​Alternative Signale akzeptieren: Aufmerksamkeit zeigt sich nicht nur durch Augenkontakt. Wenn eine autistische Person den Blick abwendet, sich wegdreht oder die Körperhaltung verändert, hört sie oft trotzdem hochkonzentriert zu.

​Sicherheit schaffen: Eine Umgebung, die keinen Blickkontakt einfordert, nimmt den Druck. Erst wenn der Stress nachlässt, wird echte, authentische Interaktion möglich.

​Fazit: Wahre Verbindung entsteht nicht durch das starre Einhalten sozialer Normen wie dem Blickkontakt – sondern durch gegenseitigen Verständnis, Akzeptanz neurologischer Unterschiede und einen respektvollen Austausch auf Augenhöhe.

​📚 Quellen:
​Wissenschaftliche Studie:
Hadjikhani, N. et al. (2017). Look me in the eyes: constraining gaze in the eye-region provokes abnormally high subcortical activation in autism. In: Scientific Reports, 7 (1). DOI: 10.1038/s41598-017-03378-5.
📚​Fachliteratur:
Jonas Bergmann: Autismus von A-Z. Kompaktlexikon für Eltern und Pädagogen.

16/07/2026

Josefa Friedel, B.Sc.
KUKiS Kunsttherapeutin aus Tirol

Josefa Friedel begleitet als Dipl. Kunsttherapeutin Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit viel Einfühlungsvermögen auf ihrem individuellen Entwicklungsweg. Im Rahmen von KUKiS – Kunsttherapie unterstützt sie Kinder und deren Bezugspersonen dabei, neue Perspektiven zu entdecken, Ressourcen zu stärken und belastende Lebenssituationen kreativ zu bewältigen.

Ihr therapeutischer Ansatz ist ressourcenorientiert und wertschätzend. Durch den kreativen Gestaltungsprozess schafft sie einen geschützten Raum, in dem Gefühle sichtbar werden, Selbstvertrauen wachsen kann und neue Handlungsmöglichkeiten entstehen. Künstlerische Vorkenntnisse sind dafür nicht erforderlich. Im Mittelpunkt stehen die Persönlichkeit und die individuellen Stärken jedes Menschen.

Zu ihren fachlichen Schwerpunkten zählen Persönlichkeitsentwicklung, Ressourcen- und Selbstwertstärkung, Krisenbewältigung sowie die Begleitung in Phasen der Neuorientierung.

💛 Liebe Josefa, wir freuen uns sehr, dass du Teil unserer KUKiS-Community bist!

KONTAKT:
Josefa Rosa Friedel, BSc
* Dipl. Kunsttherapeutin
* Lebens- und Sozialberaterin
* Kreativitätstrainerin
* Yogalehrerin
* Naturpädagogin

6020 Innsbruck,
Riedgasse 22

0660 7622466
[email protected]

SCHWERPUNKTE:
* Entwicklungsbegleitung
* Umgang mit starken Gefühlen,
* Ressourcenstärkung,
* Selbstvertrauen und Selbstwert�aufbauen,
* Begleitung in herausfordernden�Lebenssituationen,
* Atem & Körper
* Kreativitätsförderung

REGION:
Tirol, Innsbruck und Online
ALTERSGRUPPEN:
Kinder
Jugendliche
Erwachsene

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Adresse

Karl-Meißl-Straße 1/2/Ecke Wallensteinplatz
Vienna
1200

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 18:00
Dienstag 09:00 - 18:00
Mittwoch 09:00 - 18:00
Donnerstag 09:00 - 18:00
Freitag 09:00 - 18:00

Telefon

+4369919418148

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