05/08/2026
Zwei Alarmierungen an einem Tag – ein intensiver Einsatztag für unsere Rettungshundestaffel
Der 03.08. zeigte einmal mehr, wie schnell aus einem ruhigen Tag ein fordernder Einsatzmarathon werden kann. Gleich zweimal wurde die Rettungshundestaffel des ASBÖ Kärnten über die LAWZ zu Suchaktionen alarmiert.
Um 12:26 Uhr ging der erste Alarm ein: Im Bereich St. Paul im Lavanttal waren aus unwegsamem Gelände Hilfeschreie eines Kindes wahrgenommen worden. Sofort wurden Suchmaßnahmen eingeleitet. Gemeinsam mit Polizei, Diensthunden der Polizei, Polizeihubschrauber, ÖRHB, Wasserrettung und den Freiwilligen Feuerwehren der umliegenden Gemeinden wurde das Gebiet weiträumig abgesucht. Auch eine Kettensuche wurde gemeinsam durchgeführt. Der Einsatz wurde um 16:20 Uhr ohne Ergebnis beendet. Bis zum Abend lag keine Abgängigkeitsmeldung zu einem Kind oder einer anderen Person vor.
Doch lange blieb es nicht ruhig.
Bereits um 18:45 Uhr folgte die nächste Alarmierung – diesmal zur Talstation Dreiländereck. Eine Person mit Schweizer Telefonnummer hatte über den Notruf gemeldet, dass sie sich am Berg verirrt habe, verletzt und dehydriert sei und keine lebensnotwendigen Medikamente bei sich führe. Dann brach der Kontakt ab.
Erneut machten sich zahlreiche Einsatzkräfte bereit: Polizei, Diensthunde, Polizeihubschrauber, Bergrettung, ÖRHB, Feuerwehren und unsere Rettungshundestaffel. Unserem Team wurde ein Suchgebiet von der Bergstation westlich davon bis in Richtung Talstation zugeteilt. Der Transport ins Gelände sollte durch Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr erfolgen.
Unmittelbar vor der Abfahrt kam die erlösende Nachricht: Der Sohn des vermissten Schweizer Staatsbürgers konnte Kontakt zum Mobiltelefon seines Vaters herstellen und ihn auffinden. Der Einsatz wurde um 20:30 Uhr beendet.
Solche Tage zeigen, wie wichtig das Zusammenspiel aller Einsatzorganisationen ist. Jede Alarmierung bedeutet für unsere Hundeführerinnen und Hundeführer: alles stehen und liegen lassen, ausrücken, bereit sein – bei Hitze, im schwierigen Gelände und oft mit ungewissem Ausgang.
Ein herzliches Danke an alle beteiligten Einsatzkräfte für die professionelle Zusammenarbeit. Ebenso danken wir unseren Teams und unseren vierbeinigen Partnern für ihre ständige Einsatzbereitschaft.
24 Stunden am Tag. 365 Tage im Jahr. Für Menschen in Not.