Dr. Bärbel Klepp care-for-you

Dr. Bärbel Klepp care-for-you Auf mich können sie sich in herausfordernden Zeiten verlassen

Als promovierte Veterinärmedizinerin arbeite ich seit 30 Jahren im österreichischen Gesundheitswesen in verschiedensten Organisationen und Positionen. Mein Weg führte mich von der Forschung über die Konsumentenvertretung (VKI) und der Verwaltung (Gesundheitsministerium) in die Industrie. Dort ging meine Karriere weiter bis in die österreichische Geschäftsführung internationaler Pharmakonzerne. Mei

n beruflicher Werdegang ermöglicht mir einen umfassenden Überblick über das österreichische Gesundheitssystem und seine Besonderheiten. Ende 2022 kehrte ich der Industrie den Rücken um meiner Berufung zu folgen: Mein Wissen und mein Netzwerk Patient:innen direkt zur Verfügung zu stellen. Mit “Care for you“ biete ich psychosoziales Case Management für Menschen mit lebensverändernden Diagnosen.

Hurra – endlich ist es so weit! „Wir sind noch da“ wird sichtbar.Mit zunehmendem Alter geschieht etwas, über das wir vie...
24/08/2026

Hurra – endlich ist es so weit! „Wir sind noch da“ wird sichtbar.

Mit zunehmendem Alter geschieht etwas, über das wir viel zu wenig sprechen: Frauen verschwinden aus unserer Wahrnehmung. Sie werden weniger gesehen, weniger gefragt, weniger gehört.
Dabei tragen sie ganze Leben in sich.

Genau darum geht es in unserem Projekt „Wir sind noch da“.

Monatelang haben die Fotografin Miriam Mehlman und ich mit 32 Bewohnerinnen des Pflegeheims der Barmherzigen Brüder Kritzendorf gearbeitet.

Miriam hat sie porträtiert – ehrlich, unmittelbar und mit einem Blick, der diese Frauen nicht auf ihr Alter reduziert.

Ich durfte ihnen im Rahmen meiner Biografiearbeit zuhören. Ihren Erinnerungen, ihren großen und kleinen Geschichten: von Liebe und Verlust, Familie und Beruf, Mut und Enttäuschungen, vom Älterwerden – und vom Leben.

Dabei ist mir immer wieder begegnet, wie wenig selbstverständlich es für manche dieser Frauen war, dass sich jemand für ihre Geschichte interessiert.
„Was soll ich denn schon erzählen?“, hörte ich mehr als einmal.

Die Antwort darauf ist für mich heute klar: Sehr viel!

Nun, nach Monaten intensiver Arbeit, ist es endlich so weit: Wir zeigen die Frauen. Ihre Gesichter. Ihre Geschichten. Und ein Stück ihres Lebens.

Vernissage & Lesung „Wir sind noch da“
📅 Dienstag, 8. September 2026
🕑 14:00 Uhr
📍 Barmherzige Brüder Kritzendorf
Hauptstraße 20, 3420 Kritzendorf

Kommt, schaut hin, hört zu und lernt diese großartigen Frauen ein Stück weit kennen.
Wir freuen uns sehr auf euch!

Anmeldung bitte unter: [email protected]



https://www.instagram.com/reel/DcbGOwnMYG5/?igsi=MWtxbTJ6YzcyaGVrMA==

Hier aus der neuen Serie: „🐕 Tila berichtet“:Heute war ich mit meiner Chefin zu Besuch im Pflegeheim. ❤️Ich bin ja noch ...
09/08/2026

Hier aus der neuen Serie: „🐕 Tila berichtet“:

Heute war ich mit meiner Chefin zu Besuch im Pflegeheim. ❤️

Ich bin ja noch neu im Job und muss noch viel lernen. Aber ich glaube, heute war gar nicht schlecht:

Viele freudige Begegnungen, neugierige Blicke, jede Menge Streicheleinheiten – und ich war ziemlich relaxed mittendrin. 😎

Meine Chefin hatte zur Unterstützung Käsestückchen 🧀 dabei, mit denen Bewohner und Mitarbeiter mich füttern konnten. Diesem Konzept kann ich etwas abgewinnen!

Dann kam eine Bewohnerin mit ihrer Betreuerin zu uns. Sie begrüßte mich, hielt einen Moment inne und streichelte mich.
Meine Chefin fragte: „Möchten Sie Tila auch füttern?“
„Ja, bitte, sehr gerne.“
Sie bekommt ein Stück Käse.
„Vielen Dank!“
… und steckt es sich selbst in den Mund 😳 die Menschen fanden das sehr lustig!

Okay:
Erste wichtige Erkenntnis aus meinem neuen Job:
🧀 Käse als Belohnung im Pflegeheim: 👍🏽 – aber mit gewissem Verlustrisiko
🐕 Hundeleckerli: vermutlich für mich die sicherere Wahl 🤣

Und etwas anderes habe ich heute auch gelernt:
Es braucht manchmal erstaunlich wenig für einen kleinen Moment von Nähe, Aufmerksamkeit und Freude.
Manchmal reicht ein kleiner Hund wie ich. ❤️

Eure Tila
Trainee 🐾

Darf ich vorstellen? Meine erste Mitarbeiterin bei care-for-you.at: Tila 🐾💛Ich habe lange rekrutiert. Schließlich ist es...
04/08/2026

Darf ich vorstellen? Meine erste Mitarbeiterin bei care-for-you.at: Tila 🐾💛

Ich habe lange rekrutiert. Schließlich ist es meine erste Mitarbeiterin – da wollte ich bei der Auswahl keine Kompromisse machen. 😉

Das Anforderungsprofil war durchaus ambitioniert: 100 % verlässlich, belastbar in unterschiedlichsten Jobsituationen, ruhig, wenn es rundherum turbulent wird, interessiert, offen für neue Aufgaben – und vor allem bereit, sich langfristig an mich als Arbeitgeberin zu binden.

Voila - Tila

Seit zwei Wochen ist sie nun bei mir – und wenn ich mir ihre bisherigen Leistungen ansehe, bin ich mit meiner Personalentscheidung ziemlich zufrieden.

Tila soll einmal Therapiehund werden und mich und meine Klientinnen künftig im Rahmen meines psychosozialen Case Managements bei Care-for-you begleiten.

Bis dahin liegt allerdings noch einiges an „Onboarding“ vor uns.
Denn eine gute Mitarbeiterin fällt bekanntlich nicht fertig aus dem Recruitingprozess. 😉 Tila darf jetzt erst einmal ankommen, Vertrauen aufbauen, die Welt kennenlernen und ganz viel lernen. Mit etwa einem Jahr beginnt ihre professionelle Ausbildung zum Therapiehund, die rund ein weiteres Jahr dauern wird. Gutes Onboarding braucht eben Zeit.

Und trotzdem darf die kleine Kollegin schon jetzt gelegentlich mitkommen und bei Klientinnen vorsichtig in ihren zukünftigen Job "hineinschnuppern".
Dabei finde ich besonders spannend zu beobachten, was manchmal schon allein durch ihre Anwesenheit passiert: ein Lächeln, ein Gespräch, ein Moment der Ruhe, eine spontane Kontaktaufnahme.

Noch ist Tila natürlich keine Therapiehündin. Noch ist sie einfach ein junger Hund, der lernen darf. Aber vielleicht beginnt genau hier bereits das Wichtigste für ihren späteren Beruf: Beziehung, Vertrauen und Begegnung.
Ich freue mich sehr darauf, Tila auf ihrem Weg zu begleiten – und darauf, dass aus meine kleinen Mitarbeiterin irgendwann eine ziemlich wichtige Kollegin wird. 🐾

Willkommen im Team, Tila! 💛

Manche Projekte wachsen einem so sehr ans Herz, dass einem selbst nach Monaten der Arbeit noch die Tränen kommen.Seit vi...
05/07/2026

Manche Projekte wachsen einem so sehr ans Herz, dass einem selbst nach Monaten der Arbeit noch die Tränen kommen.

Seit vielen Monaten arbeiten Miriam Mehlman und ich an unserem gemeinsamen Herzensprojekt „Wir sind noch da“.

In den vergangenen Wochen sind wir in die letzte Phase eingetaucht: Die Fotografien werden auf Leinwand gedruckt, ich feile an der Lesung, und gemeinsam mit den Brüder Pflegen Betreuen Wohnen Kritzendorf bereiten wir die Einladungen und jene Mappen vor, die jede der 32 Frauen als Erinnerung und Dankeschön erhalten wird.

Als ich die Lebensgeschichten noch einmal gelesen habe, musste ich mehrmals innehalten. Die Begegnungen mit diesen Frauen waren so berührend, voller Würde, Humor, Lebensklugheit und Stärke. Es sind Geschichten, die zeigen, dass Menschen nicht unsichtbar werden, nur weil sie alt sind.

Es steckt unglaublich viel Arbeit in diesem Projekt – aber noch viel mehr Freude, Dankbarkeit und Herz.

Und wer weiß … vielleicht ist diese Ausstellung erst der Anfang. Vielleicht wird aus all diesen Geschichten eines Tages noch ein Buch. ❤️

Ein ganz besonderer Dank gilt Sabine und Ruth , die uns ihr Vertrauen geschenkt und dieses Projekt in ihrem Haus möglich gemacht haben. Ohne Ihre Offenheit und Unterstützung wären diese Begegnungen nicht entstanden.

Ich freue mich schon sehr darauf, die Ausstellung am 8. September 2026 gemeinsam mit allen Beteiligten eröffnen zu dürfen - und vielleicht hat ja der/die Eine/r oder Andere Zeit zu kommen. Wir würden uns sehr freuen!

03/07/2026
Frauen werden mit zunehmendem Alter oft unsichtbar. Es gibt nur wenige Bilder von ihnen, noch seltener werden ihre Gesch...
03/07/2026

Frauen werden mit zunehmendem Alter oft unsichtbar. Es gibt nur wenige Bilder von ihnen, noch seltener werden ihre Geschichten erzählt - obwohl sie ein ganzes Leben voller Erinnerungen, Erfahrungen, Stärke und gelebter Geschichte in sich tragen. Genau hier setzt das fotografisch-literarische Projekt „Wir sind noch da" an.

Die Künstlerin und Fotografin Miriam Mehlman porträtierte 32 Bewohnerinnen der Barmherzigen Brüder Kritzendorf in ausdrucksstarken Schwarz-Weiß-Aufnahmen. Ergänzt werden die Bilder durch persönliche Lebensgeschichten, die von Dr. Bärbel Klepp gemeinsam mit den Bewohnerinnen erarbeitet wurden. Entstanden sind berührende Begegnungen, die sichtbar machen, wie viel Würde, Humor, Persönlichkeit und Lebenserfahrung in diesen Frauen steckt.

Warum man so wenig von mir hört?Weil ich arbeite - viel arbeite. Und weil ich das Privileg habe, Menschen und Familien i...
10/06/2026

Warum man so wenig von mir hört?

Weil ich arbeite - viel arbeite. Und weil ich das Privileg habe, Menschen und Familien in sehr herausfordernden, aber auch unglaublich sinnstiftenden Situationen begleiten zu dürfen. Und das ist derzeit sehr intensiv.

Eigentlich begleite ich mit www.care-for-you.at Menschen mit lebensverändernden Diagnosen. Ich biete psychosoziale Beratung, Begleitung und Case Management – also Unterstützung aus einer Hand, wenn das Leben plötzlich anders wird.

Spannend ist, wie sich manche Dienstleistungen entwickeln: Durch Zufall kamen vor einiger Zeit die ersten Klient:innen zu mir, bei denen eine Demenz oder Parkinsondemenz diagnostiziert wurde. Was als „normale“ Begleitung in der Akutsituation begann, wurde zu einer langfristigen Unterstützung für die ganze Familie.

Denn die Belastung der Angehörigen endet nicht mit einer Diagnose. Und sie verschwindet auch nicht, wenn Angehörige helfen, professionelle Dienste eingebunden werden, eine 24-Stunden-Betreuung organisiert wird oder ein Umzug ins Pflegeheim notwendig wird.

Ein großer Teil der Organisation, Entscheidungen und Verantwortung bleibt bei den Angehörigen.

Genau dort unterstütze ich mittlerweile Familien schon teilweise über mehrere Jahre hinweg. Dabei entstehen Vertrauen, Beziehung und Verlässlichkeit. Und genau das braucht es. Denn niemand begleitet ein demenzbetroffenes Ehepaar (beide!) zu wichtigen Arztterminen oder durch schwierige Entscheidungen, wenn dieses Vertrauen nicht da ist.

Diese langfristigen Begleitungen sind fordernd. Aber sie gehören zu den wertvollsten Aufgaben, die ich machen darf. 💙

Bitte um Unterstützung bei meiner Masterarbeit 😊🧡 Werde Mit-Forscher:in!Wie wird Palliativbetreuung in Österreich wahrge...
12/05/2026

Bitte um Unterstützung bei meiner Masterarbeit 😊

🧡 Werde Mit-Forscher:in!
Wie wird Palliativbetreuung in Österreich wahrgenommen?
Im Rahmen einer Masterarbeit an der USTP St. Pölten suchen wir Teilnehmer:innen für eine kurze anonyme Umfrage.
✔️ dauert nur wenige Minuten
✔️ anonym & vertraulich
✔️ hilft dabei, verständliche Informationsmaterialien zu entwickeln

Jetzt mitmachen und gerne teilen: https://ustp.limequery.org/217918?lang=de

Wisst ihr, was ein Exoskelett ist – und wozu es dienen kann?Stellt euch vor:Nach einem Schlaganfall möchtest du wieder g...
07/05/2026

Wisst ihr, was ein Exoskelett ist – und wozu es dienen kann?

Stellt euch vor:
Nach einem Schlaganfall möchtest du wieder gehen lernen. Im Moment brauchst du Unterstützung, um aufrecht zu stehen, das betroffene Bein anzuheben und gezielt zu setzen.

Im Therapiezentrum übernimmt ein modernes Therapiegerät genau diese Stabilisierung. Dadurch kann sich die Therapeut ganz darauf konzentrieren, die Bewegungen gezielt anzuleiten, zu fördern und gemeinsam mit den Patient:innen neue Bewegungsmuster aufzubauen.

Ich freue mich sehr, bei Tech2People meine Expertise als externe psychosoziale Case Managerin einbringen zu dürfen.
👉 https://lnkd.in/duRCpuAv

Im Zentrum werden neben Schlaganfall und Parkinsonpatientinnen, z.B. auch Menschen nach Schädel-Hirntrauma oder aber Betroffene von Multipler Sklerose betreut.

Und genau bei diesen komplexen gesundheitlichen Situationen zeigt sich oft:
Medizinische Versorgung allein reicht nicht aus.
Viele Betroffene und Angehörige stehen zusätzlich vor Fragen wie:
❓ Welche Unterstützungsangebote gibt es?
❓ Wie organisiere ich Pflege, Rehabilitation oder finanzielle Ansprüche?
❓ Wie behalte ich Orientierung in einem komplexen Gesundheits- und Sozialsystem?

Mein Angebot: psychosoziales Case Management.
Dabei geht es um:
✔ Struktur und Orientierung
✔ emotionale Entlastung
✔ konkrete Organisation und Koordination
✔ Unterstützung bei Entscheidungen und Umsetzung im Alltag

Während psychosoziale Beratung vor allem Raum für Verarbeitung und Stabilisierung bietet, verbindet psychosoziales Case Management zusätzlich Planung, Vernetzung und aktive Begleitung.

👨‍🦽Gerade bei neurologischen Erkrankungen oder nach schweren gesundheitlichen Einschnitten kann diese Verbindung entscheidend sein, damit Menschen handlungsfähig bleiben und ihren Weg nicht alleine gehen müssen.

Schurz - Klee ich freue mich auf die Zusammenarbeit!

Adresse

Schloßgasse 16
Wördern
3423

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