16/12/2022
Corona-Regeln: ein Kommentar
COVID-19 hat sich von einer ernsten und lebensbedrohlichen Krankheit zu einer teils sehr unangenehmen, jedoch deutlich harmloseren Erkrankung entwickelt. Dies ist an den aktuellen Zahlen und wissenschaftlichen Studien klar erkennbar.
Wenn sich das Virus ändert, muss sich auch der Umgang damit ändern, insbesondere, wenn er aktuell zu persönlichen Einschränkungen führt:
Man sollte daher die Maskenpflicht generell diskutieren und es den Menschen freistellen, sich mit einer Maske zu schützen - oder auch nicht. Dies könnte auch für Spitäler und sonstige Gesundheitseinrichtungen gelten, jedoch mit einer Einschränkung: Trat man vor Corona nur in ausgewählten Einzelfällen schwerkranken Menschen mit einer Maske gegenüber, wäre es in Zukunft sinnvoll, generell bei Patienten mit Infektionen, Chemotherapie, Immunschwäche,… eine Maske zu verwenden.
In allen anderen Fällen, wie auch meist in Ordinationen, schränkt die Maske die Kommunikation deutlich ein und stellt eine gewisse Barriere zwischen Patienten und Arzt dar.
Anstatt solche Maßnahmen zu diskutieren, bleibt z.B. Wien bei Masken in Öffis.
Da fragt man sich dann: Ist die Wiener Stadtregierung der Wissenschaft gegenüber ignorant oder nur schlecht beraten oder ist es ein demokratiepolitisch fragwürdiges Machtkalkül mit Freude an der Schikane der Bevölkerung?
Antwort darauf wissen wir keine, weisen jedoch darauf hin, dass aus unserer Erfahrung aktuell viele unserer Patienten immer noch an früheren und aktuellen willkürlichen Maßnahmen leiden.
Wenn Sie das genauso sehen, freuen wir uns, wenn Sie dieses Posting teilen. Vielleicht bringt es was.
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Cartoon: Ausschnitt aus THE FAR SIDE (facebook)