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Wir verbringen die letzten Wochen des Jahres oft damit, für andere da zu sein. Wir organisieren, kochen, besorgen Gesche...
22/12/2025

Wir verbringen die letzten Wochen des Jahres oft damit, für andere da zu sein. Wir organisieren, kochen, besorgen Geschenke und versuchen, die Feiertage für unsere Familie und Freunde schön zu machen.

Das ist wunderbar. Aber oft passiert dabei eines: Wir selbst bekommen nur noch den Rest an Energie, der ganz am Ende übrig bleibt.

Wir rennen bis zur letzten Minute, um "fertig" zu werden. Und fallen dann erschöpft in die Feiertage, in der Hoffnung, uns irgendwie zu erholen.

🎁 Das Geschenk an dich:
Vielleicht ist das Wichtigste, das du dir dieses Jahr geben kannst, keine Belohnung nach dem Stress. Sondern die Entscheidung, den Stress jetzt schon rauszunehmen.

Entschleunigung muss nicht heißen, dass du alles absagst und dich einschließt.

Es kann heißen:
• Dass du Dinge einfach langsamer tust.
• Dass du eine Aufgabe streichst, die eigentlich niemandem wichtig ist.
• Dass du dich kurz hinsetzt und durchatmest, statt sofort weiterzurennen.
• Dass du "Nein" sagst, ohne dich zu rechtfertigen.

Das kostet kein Geld. Man kann es nicht einpacken. Aber es ist wahrscheinlich wertvoller als alles andere, was du dieses Jahr bekommst.

Was ist eine Sache, die du in den nächsten Tagen langsamer machen oder ganz weglassen könntest? 🕯️

Der Mythos, dass Hilfe suchen ein Zeichen von Schwäche sei, sitzt bei vielen von uns tief – obwohl wir für andere jederz...
20/12/2025

Der Mythos, dass Hilfe suchen ein Zeichen von Schwäche sei, sitzt bei vielen von uns tief – obwohl wir für andere jederzeit da wären.

Dabei ist genau das Gegenteil wahr: Sich Unterstützung zu holen ist ein Zeichen von Stärke.

Warum Hilfe annehmen kein Zeichen von Schwäche ist 👇

1️⃣ Warum Unterstützung so wichtig ist
Wir Menschen sind soziale Wesen. Unsere Beziehungen sind kein „Nice-to-have", sondern wichtig für unsere psychische Gesundheit.

Der Psychologe Christopher Peterson (einer der Gründerväter der Positiven Psychologie) brachte es auf den Punkt: Positive Psychologie in einem Wort? „People."

Menschen, die aktiv Unterstützung suchen, kommen besser mit Rückschlägen zurecht.

2️⃣ Der Denkfehler dahinter
Viele Menschen geben unglaublich gerne Hilfe – tun sich aber schwer, sie selbst anzunehmen.

Frag dich ehrlich: Warum sollte das, was für andere selbstverständlich ist, für dich Schwäche bedeuten?

Hilfe anzunehmen heißt nicht, dass du es nicht kannst. Es heißt, dass du dich ernst nimmst.

3️⃣ Professionelle Unterstützung durch Coaching
Neben Freund*innen und Familie kann auch Coaching helfen - besonders wenn du merkst, dass du immer wieder in die gleichen Muster fällst, die dich erschöpfen.

Im Coaching bekommst du einen Expertinnen-Blick von außen auf das, was dich im Stress-Hamsterrad gefangen hält. Du verstehst deine Muster besser und lernst, sie zu durchbrechen.

Es ist für die Momente, wo du merkst: "So kann es nicht weitergehen."

🧠 Du hast genug vom Stress-Hamsterrad? Schreib mir eine DM, und wir schauen gemeinsam, wie ich dich im Coaching unterstützen kann.

Wofür bist du 2025 dankbar? 🌟Auch wenn das Jahr nicht nur aus Sonnenschein bestand – Rückschläge, Herausforderungen oder...
19/12/2025

Wofür bist du 2025 dankbar? 🌟

Auch wenn das Jahr nicht nur aus Sonnenschein bestand – Rückschläge, Herausforderungen oder unerwartete Stolpersteine gehören dazu – gibt es immer kleine oder große Dinge, die uns gestärkt haben. 💪

Let’s go:
1️⃣ Rückblick machen
Nimm dir 10–15 Minuten Zeit und überlege bewusst: Welche Momente, Menschen oder Erkenntnisse haben dir 2025 Energie gegeben?

2️⃣ Schreibe sie auf ✍️
Notiere alles, wofür du dankbar bist, egal, wie klein oder unscheinbar es wirkt. Ein Dankbarkeitstagebuch hilft, positive Aspekte zu erkennen, auch wenn Negatives gerade salienter ist. 🧠

3️⃣ Fokussiere dich auf deine Stärke
Sieh dir an, wie du Herausforderungen gemeistert hast. Jede Schwierigkeit, die du bewältigt hast, hat dich widerstandsfähiger gemacht! 🌱

👏 Tipp: Am Ende kannst du die Notizen zusammenfassen und dir ein kleines „Dankbarkeits-Highlight“ für 2025 basteln. So behältst du die positiven Momente bewusst im Gedächtnis.

Für welche 3 Dinge in 2025 bist du besonders dankbar? 💬 Schreib sie in die Kommentare und inspiriere andere!

Wir haben alle diese eine Freund*in, die viel zu hart zu sich selbst ist. Die sich pausenlos kritisiert, keine Grenzen s...
18/12/2025

Wir haben alle diese eine Freund*in, die viel zu hart zu sich selbst ist. Die sich pausenlos kritisiert, keine Grenzen setzt und denkt, sie müsste immer perfekt funktionieren.

Stell dir vor, sie kommt zu dir und sagt: "Ich bin so erschöpft, ich schaffe einfach nicht mehr." Was würdest du ihr sagen?

"Du musst dir eine Pause gönnen. Du darfst auch mal nein sagen. Du machst schon so viel, sei nicht so hart zu dir."

↩️ Für dich selbst:
Wenn du erschöpft bist, denkst du vermutlich: "Ich muss durchhalten. Andere schaffen das auch. Stell dich nicht so an."

⚖️ Was passiert da:
Wir haben zwei völlig verschiedene Maßstäbe: einen liebevollen für andere, einen harten für uns selbst.

Bei anderen sehen wir den ganzen Menschen - mit Bedürfnissen, Grenzen und dem Recht auf Schwäche. Bei uns selbst sehen wir nur das, was noch nicht perfekt ist.

💚 Selbstmitgefühl:
Selbstmitgefühl bedeutet, dir selbst mit derselben Freundlichkeit zu begegnen wie deiner besten Freund*in. Es ist nicht Selbstmitleid oder Schwäche - es ist eine andere Art, mit dir umzugehen.

👉 Zum Ausprobieren:
Das nächste Mal, wenn du dich selbst kritisierst: "Wie würde ich mit meiner besten Freund*in sprechen, was würde ich zu ihr sagen?"

Dein Gehirn meint es gut: Es erstellt "Open Loops" für ungelöste Probleme, damit du nichts Wichtiges vergisst. Das Probl...
17/12/2025

Dein Gehirn meint es gut: Es erstellt "Open Loops" für ungelöste Probleme, damit du nichts Wichtiges vergisst. Das Problem ist nur, dass es nicht weiß, wann Pause ist.

Die Schatzkisten-Übung hilft dir dabei, diese Schleifen bewusst zu unterbrechen.

So funktioniert die Schatzkiste 👇

1️⃣ Starte bewusst klein
Die Schatzkisten-Übung braucht etwas Übung, bis sie wirkt.

Merksatz: Beginne mit Gedanken, die auf deiner persönlichen Stress-Skala bei etwa 3-4 von 10 liegen. Nicht harmlos, aber auch nicht maximal belastend.

Wieso? So machst du dir den Einstieg leichter und siehst schneller, dass es funktioniert.

2️⃣ Übung macht den Unterschied
Je öfter du die Übung machst, desto schneller und verlässlicher funktioniert sie – auch in schwierigeren Momenten.

Übe nicht erst dann, wenn dein Kopf „brennt", sondern auch zwischendurch.

3️⃣ Begegne dir selbst mit Mitgefühl
Viele Gedanken tauchen immer wieder auf, weil innerlich noch etwas offen ist. Ein bisschen wie Geister in Filmen, die noch etwas erledigen wollen.

Wichtig: Die Schatzkiste ist kein Wegdrücken, sondern ein vorübergehendes Ablegen. Mit Geduld und mit Selbstmitgefühl – sprich dabei so mit dir selbst, wie du mit einem guten Freund sprechen würdest.

Falls dich solche Übungen interessieren: In meinem Blogartikel „Grübeln und Gedankenkreisen stoppen – mit 3 einfachen Übungen" findest du weitere Techniken, die dir helfen können, deinen Kopf zu entlasten.

Du findest ihn auf zurechtpsychologie.at. 👉 Link in der Bio.

Möchtest du endlich aufhören, dich selbst mit dem Gedanken „Nur noch bis zum Urlaub durchhalten“ zu stressen? 😅Viele von...
15/12/2025

Möchtest du endlich aufhören, dich selbst mit dem Gedanken „Nur noch bis zum Urlaub durchhalten“ zu stressen? 😅

Viele von uns setzen alles auf eine einzige Auszeit – doch Urlaub allein reicht oft nicht, um dauerhaft zu entspannen. Lass uns Schritt für Schritt schauen, wie du echte Erholung entwickeln kannst.

Es geht auch anders 👇
1️⃣ Erkenne den Mythos
Urlaub entspannt kurzfristig, aber die stressreduzierenden Effekte verschwinden oft schon nach wenigen Tagen. Urlaub ist leider keine Wertanlage...

2️⃣ Reflektiere deinen Alltag
Das Hauptproblem ist nicht der fehlende Urlaub, sondern der Umgang mit Stress im täglichen Leben.
🧠 Nur wer den Stress dort adressiert, wo er entsteht, kann langfristig Ruhe finden.

3️⃣ Baue nachhaltige Erholungsgewohnheiten auf
Echte Erholung entsteht durch kleine, regelmäßige Rituale – kurze Pausen, bewusste Entspannung, achtsame Atemübungen oder Mini-Auszeiten zwischen Arbeit und Freizeit.
👏 Beginne mit 3 mal 5 Minuten pro Tag – das summiert sich schnell zu spürbarer Entlastung.

4️⃣ Präventives Stressmanagement üben
Finde heraus, welche Situationen dich regelmäßig stressen, und entwickle Strategien, um sie frühzeitig zu entschärfen.

💬 Jetzt bist du dran: Welche kleinen Gewohnheiten helfen dir, auch zwischen Arbeitsstress und Weihnachtschaos wirklich zu entspannen? Teile deine Ideen in den Kommentaren!

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