23/07/2026
In diesem Beitrag verbinden sich Evolutionsbiologie, Neurowissenschaft und Erkenntnistheorie zu einem gemeinsamen Modell der Angst. Die Uremotionen bilden den vorsprachlichen Wirklichkeitskontakt. Sprache schafft daraus Begriffe und ermöglicht Reflexion. Die Epigenetik erklärt, warum die Schwelle und Intensität dieser Uremotionen zwischen Menschen unterschiedlich ausgeprägt sein können.
Was Sprachentwicklung und Epigenetik über die Entstehung der Angst verraten
Angst gehört zu den ältesten biologischen Programmen des Menschen. Lange bevor wir sprechen lernen, schützt sie unser Leben. Sie beschleunigt den Herzschlag, erhöht die Aufmerksamkeit und bereitet den Körper auf Flucht oder Verteidigung vor. Ohne Angst hätte der Mensch kaum überlebt.
Doch Angst ist nicht immer gleich.
Ein Säugling erschrickt vor einem lauten Geräusch oder reagiert auf das plötzliche Verschwinden einer Bezugsperson.
In diesem Beitrag verbinden sich Evolutionsbiologie, Neurowissenschaft und Erkenntnistheorie zu einem gemeinsamen Modell der Angst. Die Uremotionen bilden den v