05/08/2026
🏔️ Eine Woche in den französischen Alpen, rund 100 Kilometer zu Fuß, ein paar tausend Höhenmeter. 🇫🇷
Und am Ende ist mir etwas aufgefallen, mit dem ich nicht gerechnet hätte.
Ich liebe das Wandern; diesen Moment am Gipfelkreuz, wenn ich nach Stunden endlich oben stehe und alles, was unten noch wichtig war, plötzlich kleiner wirkt.
Aber am meisten hängen geblieben ist mir diese Woche etwas anderes. Etwas, das zwischen den Gipfeln passiert ist.
Am Anfang sucht jeder sein eigenes Tempo. Der eine schneller, der andere langsamer, man wartet aufeinander, redet, geht weiter. Irgendwann wurden die Gespräche weniger; es war einfach ruhig geworden zwischen uns.
Und dann, ohne ein Wort darüber, ist jeder in seinem eigenen Rhythmus gegangen und trotzdem waren wir die ganze Zeit im Gleichklang unterwegs.
Keiner musste warten,keiner musste aufholen, es hat einfach gepasst, wir waren völlig synchron.
☀️ Wir reden ständig darüber, wie wichtig Kommunikation ist und das stimmt auch.
Aber manchmal zeigt sich Verbundenheit nicht in den Worten, sondern genau dann, wenn nichts mehr erklärt werden muss.
Wenn plötzlich nichts mehr erklärt, abgestimmt oder ausgehandelt werden muss, weil es sich einfach von selbst ergibt.
Genau das habe ich auf diesen Wegen gespürt. Wie man im selben Takt unterwegs sein kann, ohne sich abgesprochen zu haben.
Wie sich Rhythmen finden, ohne dass einer sich anpassen musste.
Für mich war das ein Beweis dafür, dass echte Nähe nicht immer laut ist.
🌟 Was denkst du:
Wie viel von echter Nähe zeigt sich in Momenten, in denen gar nicht geredet wird?