04/08/2026
„Sich schon in der Schwangerschaft mit der Ernährung des Säuglings auseinanderzusetzen, ist genauso wichtig wie die Geburtsvorbereitung“, betont Jennifer Blies, Advanced Practice Nurse und zertifizierte Stillberaterin.
Viele werdende Mütter denken, das Stillen sei kompliziert oder zwangsläufig mit Schmerzen verbunden. Dabei ist es ein natürlicher Prozess, der sich Schritt für Schritt entwickelt. Wer sich bereits in der Schwangerschaft über das Stillen informiert 📖 und sich mit den Veränderungen der eigenen Brust auseinandersetzt, schafft eine gute Grundlage für einen gelungenen Stillstart . Ebenso wichtig ist die Bonding-Phase direkt nach der Geburt: Viel Hautkontakt, Ruhe und Zeit stärken die Bindung zwischen Mutter und Kind und unterstützen das Stillen 🤱.
Sollte das Stillen dennoch nicht sofort klappen – etwa aufgrund von wunden Mamillen (Brustwarzen), einem Milchstau, Flach- oder Hohlwarzen oder einem trinkschwachen Frühgeborenen –, gibt es viele Möglichkeiten, das Stillen zu unterstützen. Milchpumpen, Stillhütchen oder spezielle Massagetechniken können beispielsweise dabei helfen. Oft lassen sich Stillprobleme aber auch schon durch kleine Veränderungen, wie eine korrigierte Stillposition oder das richtige Anlegen, lösen 😊.
„Eine gute Vorbereitung ist wichtig, doch auch beim Stillen muss nicht alles von Anfang an perfekt laufen – denn kein Meister ist vom Himmel gefallen“, unterstreicht die Stillberaterin. „Geben Sie sich und Ihrem Baby Zeit, sich aufeinander einzustimmen. Und wenn Fragen oder Unsicherheiten auftauchen, sind wir gerne für Sie da.“ 💛
.Josef