Institut für Reise- und Tropenmedizin

Anrufen Wegbeschreibung Website Kontaktieren Sie die Praxis

Institut für Reise- und Tropenmedizin Ob Asien, Afrika, Südamerika, welches Reiseziel auch immer - unsere ÄrztInnen beraten Sie gerne. Tropenärztliche Termine nur gegen Voranmeldung

Reisemedizinische Beratung und Impfambulanz
Mo. - Fr. 08:30 - 20:00 Uhr
Sa. 9:00 - 15:00 Uhr

Online-Terminvereinbarung empfohlen. Ohne Terminvereinbarung lange Wartezeiten und Aufnahmestopp möglich.

🔬 Was ist Lungenpest? Und warum sorgt eine Erkrankung aus dem Mittelalter im Moment für Aufmerksamkeit? Ganzer Artikel h...
10/10/2026

🔬 Was ist Lungenpest?
Und warum sorgt eine Erkrankung aus dem Mittelalter im Moment für Aufmerksamkeit?

Ganzer Artikel hier: https://www.tropeninstitut.at/lungenpest-in-russland/

Unser medizinischer Leiter Dr. Christoph Steininger, Infektiologe an der MedUni Wien, hat dazu mit dem KURIER gesprochen und ordnet die Situation medizinisch ein.

Die Lungenpest wird durch das Bakterium Yersinia pestis verursacht und zählt zu den besonders gefährlichen Formen der Pest. Anders als die klassische Beulenpest kann sie über die Atemwege von Mensch zu Mensch übertragen werden.
Typische Beschwerden können zunächst grippeähnlich wirken – beispielsweise Fieber, Schüttelfrost, Kopfschmerzen und ein ausgeprägtes Krankheitsgefühl. Anschließend kann sich rasch eine schwere Lungenentzündung entwickeln.
👉 Entscheidend ist die schnelle Diagnose und Behandlung: Bei frühzeitiger Therapie bestehen mit geeigneten Antibiotika sehr gute Heilungschancen.

🦠 Lungenpest in Russland – was wissen wir wirklich?
Der Tod einer jungen Laborantin in der russischen Region Irkutsk sorgt derzeit international für Aufmerksamkeit. Medien berichten über den möglichen Zusammenhang mit einem Laborunfall und eine mögliche Infektion mit Yersinia pestis, dem Erreger der Pest.
Doch wie groß ist die Gefahr tatsächlich – und was bedeutet ein möglicher Fall von Lungenpest für uns in Österreich?

⚠️ Warum sorgt der Fall trotzdem für Aufmerksamkeit?
Besonders relevant ist die Frage, ob es sich tatsächlich um eine natürliche Infektion oder möglicherweise um einen Laborunfall handeln könnte. Aufgrund der unklaren Informationslage in Russland gibt es derzeit Spekulationen über die genaue Ursache.
Wichtig: Einen Beweis für einen freigesetzten oder künstlich veränderten Erreger gibt es laut dem vorliegenden Bericht nicht.

🌍 Wie groß ist die Gefahr für Österreich?
Hier gibt Dr. Steininger Entwarnung:
Eine Pest-Epidemie auf natürlichem Weg ist in Österreich nicht zu erwarten. Seit 1945 wurde in Österreich kein Pestfall festgestellt.
Auch eine weltweite Ausbreitung ist nach Einschätzung der im Artikel zitierten Experten sehr unwahrscheinlich. Der Pesterreger ist deutlich weniger leicht übertragbar als beispielsweise das Coronavirus, und es stehen wirksame Antibiotika zur Behandlung zur Verfügung.

Unser Fazit:
🧬 Der Fall in Russland ist medizinisch und epidemiologisch aufmerksam zu beobachten. Für Österreich besteht derzeit kein Anlass, von einer drohenden Pest-Epidemie auszugehen.
💊 Eine Pestinfektion ist behandelbar – entscheidend ist eine rasche Diagnose und Therapie.
Dr. Christoph Steininger steht als Infektiologe und unser medizinischer Leiter für eine wissenschaftlich fundierte Einordnung aktueller Infektionskrankheiten.
📌 Quelle: KURIER, 8. Oktober 2026 – Interview mit Dr. Christoph Steininger, Infektiologe an der MedUni Wien.

https://www.tropeninstitut.at/lungenpest-in-russland/

09/10/2026

https://www.tropeninstitut.at/lungenpest-in-russland/

🔬 Was ist Lungenpest?
Und warum sorgt eine Erkrankung aus dem Mittelalter im Moment für Aufmerksamkeit?

Unser medizinischer Leiter Dr. Christoph Steininger, Infektiologe an der MedUni Wien, hat dazu mit dem KURIER gesprochen und ordnet die Situation medizinisch ein.

Die Lungenpest wird durch das Bakterium Yersinia pestis verursacht und zählt zu den besonders gefährlichen Formen der Pest. Anders als die klassische Beulenpest kann sie über die Atemwege von Mensch zu Mensch übertragen werden.
Typische Beschwerden können zunächst grippeähnlich wirken – beispielsweise Fieber, Schüttelfrost, Kopfschmerzen und ein ausgeprägtes Krankheitsgefühl. Anschließend kann sich rasch eine schwere Lungenentzündung entwickeln.
👉 Entscheidend ist die schnelle Diagnose und Behandlung: Bei frühzeitiger Therapie bestehen mit geeigneten Antibiotika sehr gute Heilungschancen.

🦠 Lungenpest in Russland – was wissen wir wirklich?
Der Tod einer jungen Laborantin in der russischen Region Irkutsk sorgt derzeit international für Aufmerksamkeit. Medien berichten über den möglichen Zusammenhang mit einem Laborunfall und eine mögliche Infektion mit Yersinia pestis, dem Erreger der Pest.
Doch wie groß ist die Gefahr tatsächlich – und was bedeutet ein möglicher Fall von Lungenpest für uns in Österreich?

⚠️ Warum sorgt der Fall trotzdem für Aufmerksamkeit?
Besonders relevant ist die Frage, ob es sich tatsächlich um eine natürliche Infektion oder möglicherweise um einen Laborunfall handeln könnte. Aufgrund der unklaren Informationslage in Russland gibt es derzeit Spekulationen über die genaue Ursache.
Wichtig: Einen Beweis für einen freigesetzten oder künstlich veränderten Erreger gibt es laut dem vorliegenden Bericht nicht.

🌍 Wie groß ist die Gefahr für Österreich?
Hier gibt Dr. Steininger Entwarnung:
Eine Pest-Epidemie auf natürlichem Weg ist in Österreich nicht zu erwarten. Seit 1945 wurde in Österreich kein Pestfall festgestellt.
Auch eine weltweite Ausbreitung ist nach Einschätzung der im Artikel zitierten Experten sehr unwahrscheinlich. Der Pesterreger ist deutlich weniger leicht übertragbar als beispielsweise das Coronavirus, und es stehen wirksame Antibiotika zur Behandlung zur Verfügung.

Unser Fazit:
🧬 Der Fall in Russland ist medizinisch und epidemiologisch aufmerksam zu beobachten. Für Österreich besteht derzeit kein Anlass, von einer drohenden Pest-Epidemie auszugehen.
💊 Eine Pestinfektion ist behandelbar – entscheidend ist eine rasche Diagnose und Therapie.
Dr. Christoph Steininger steht als Infektiologe und unser medizinischer Leiter für eine wissenschaftlich fundierte Einordnung aktueller Infektionskrankheiten.

https://www.tropeninstitut.at/lungenpest-in-russland/
📌 Quelle: KURIER, 8. Oktober 2026 – Interview mit Dr. Christoph Steininger, Infektiologe an der MedUni Wien.

🦟 Warum werden manche Menschen viel häufiger von Mücken gestochen?Kennst du das? Du sitzt mit Freunden draußen – und du ...
07/10/2026

🦟 Warum werden manche Menschen viel häufiger von Mücken gestochen?
Kennst du das? Du sitzt mit Freunden draußen – und du bist nach wenigen Minuten völlig zerstochen, während andere kaum einen Stich abbekommen. Zufall ist das offenbar nicht.
Eine Studie der Rockefeller University, veröffentlicht im Fachjournal Cell, hat untersucht, warum manche Menschen für Mücken besonders attraktiv sind.
🧬 Manche Menschen sind tatsächlich „Mückenmagneten“
Die Forschenden untersuchten insgesamt 64 Menschen und stellten fest, dass die Anziehungskraft auf Mücken bei einzelnen Personen erstaunlich unterschiedlich war. Besonders interessant: Diese Unterschiede waren über längere Zeit relativ stabil.
Die Erklärung scheint vor allem in unserem Hautgeruch zu liegen.
Mücken orientieren sich unter anderem an:

* 🌬️ dem ausgeatmeten CO₂
* 🌡️ der Körperwärme
* 👃 verschiedenen Geruchsstoffen der Haut
Bei den besonders attraktiven Personen fanden die Forschenden deutlich höhere Mengen bestimmter Carbonsäuren auf der Haut. Diese chemischen Verbindungen gehören zu den Stoffen, die Mücken über ihr hochentwickeltes Geruchssystem wahrnehmen können.

🧪 Was sind Carbonsäuren?
Carbonsäuren sind eine Gruppe chemischer Verbindungen, die unter anderem bei Stoffwechselprozessen und auf der Haut vorkommen. Einige davon entstehen bzw. sammeln sich durch die Wechselwirkungen zwischen Haut, Hautfetten und Hautmikrobiom.
Die Studie zeigte: Je höher bestimmte langkettige Fettsäuren auf der Haut vorhanden waren, desto attraktiver konnte ein Mensch für Aedes-aegypti-Mücken sein.

🦟 Warum ist das mehr als nur lästig?
Die untersuchte Art Aedes aegypti kann unter anderem Dengue-, Gelbfieber-, Chikungunya- und Zika-Viren übertragen. Deshalb ist die Frage, warum manche Menschen besonders häufig von Mücken angeflogen werden, auch für die öffentliche Gesundheit interessant.

Kurz gesagt:
👉 Wenn du ständig gestochen wirst, bildest du dir das möglicherweise tatsächlich nicht ein. Deine individuelle Hautchemie kann dich für Mücken attraktiver machen als andere Menschen.
Die Forschenden hoffen, dass ein besseres Verständnis dieser Geruchsstoffe künftig dabei hilft, gezieltere und wirksamere Mückenschutzmittel zu entwickeln.

Bist du ein Mückenmagnet? Oder wirst du nie gestochen?

📚 Quelle: De Obaldia et al., Cell (2022), „Differential mosquito attraction to humans is associated with skin-derived carboxylic acid levels“.
https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC10069481/?utm_source=chatgpt.com

Bild: KI generiert

26/09/2026
🐍 Schlangenbisse: Die Gefahr wird offenbar unterschätztSchlangenbisse fordern weltweit deutlich mehr Menschenleben als b...
02/09/2026

🐍 Schlangenbisse: Die Gefahr wird offenbar unterschätzt

Schlangenbisse fordern weltweit deutlich mehr Menschenleben als bisher angenommen.

Eine neue Studie schätzt, dass jährlich mindestens 274.000 Menschen an den Folgen von Schlangenbissen sterben könnten – möglicherweise sogar bis zu 513.000. Zwischen 2,1 und 7 Millionen Menschen werden jedes Jahr durch Schlangengift vergiftet.

Besonders betroffen sind a**e, ländliche Regionen in Afrika sowie Süd- und Südostasien. Häufig fehlen dort Gegengifte, medizinische Versorgung und verlässliche Daten.

Auch wer einen Biss überlebt, kann dauerhaft geschädigt bleiben: Die Studie geht von mindestens 825.000 schweren körperlichen Behinderungen pro Jahr aus.

🌍 Schlangenbisse sind damit nicht nur ein Problem für Reisende – sondern eine weltweit unterschätzte Gesundheitsgefahr.

Quelle: science.ORF.at – „Schlangenbisse töten mehr Menschen als gedacht“

https://science.orf.at/stories/3237046/



Bild: KI-generiert

🦠 Ebola: Kommt bald ein neuer Impfstoff?Während in der Demokratischen Republik Kongo das Bundibugyo-Ebolavirus für einen...
31/08/2026

🦠 Ebola: Kommt bald ein neuer Impfstoff?

Während in der Demokratischen Republik Kongo das Bundibugyo-Ebolavirus für einen schweren Ausbruch sorgt, gibt es gleichzeitig einen Hoffnungsschimmer: An der Universität Oxford wird bereits ein neuer Impfstoffkandidat gegen diesen Virustyp in einer ersten klinischen Studie getestet. 💉

Der Wiener Virologe Christoph Steininger zeigt sich zuversichtlich, dass schon bald ein Impfstoff zur Verfügung stehen könnte.

Doch aktuell zählt vor allem eines: Infektionsketten schnell unterbrechen und Erkrankte gut versorgen. Flüssigkeit und Sauerstoff können die Sterblichkeit bereits deutlich reduzieren.

🌍 Und wie groß ist die Gefahr für Europa?
Laut Steininger ist ein Ebola-Ausbruch in Europa „extrem unwahrscheinlich“. Einzelne importierte Fälle seien zwar nie völlig auszuschließen – fortgesetzte Infektionsketten seien aufgrund des hohen medizinischen Standards jedoch sehr unwahrscheinlich.

👉 Ebola bleibt eine ernste globale Gesundheitskrise – aber es gibt auch Grund zur Hoffnung.



https://kurier.at/wissen/gesundheit/ebola-bundibugyo-ebolavirus-demokratische-republik-kongo-virus-infektionen-virologie-infektiologie/403177870?utm_source=facebook&utm_medium=facebook-feed&utm_campaign=cleverpush-1784866750

https://www.pressreader.com/austria/kurier-3402/20260724/281681146659849

Bild KI-generiert.

https://on.orf.at/video/14331818/16124693/infektiologe-grosse-dunkelziffer-bei-ebolaUnser medizinischer Leiter Christoph...
22/07/2026

https://on.orf.at/video/14331818/16124693/infektiologe-grosse-dunkelziffer-bei-ebola

Unser medizinischer Leiter Christoph Steininger hat am Sonntag mit Austrian Broadcasting Corporation ORF über die sich entwickelnde Ebola-Situation gesprochen. Über die Schlagzeilen hinaus erinnern uns solche Ausbrüche an die Bedeutung starker Gesundheitssysteme, frühzeitiger Erkennung und internationaler Zusammenarbeit.

Wichtige besprochene Punkte unterstreichen die Bedeutung von Unterstützung bei der Bewältigung von Ausbrüchen durch internationale Organisationen:
- European Centre for Disease Prevention and Control
- World Health Organization

Infektiologe Christoph Steininger warnt, dass die Ebola-Lage in Zentralafrika schwer einzuschätzen sei, weil es vermutlich weit mehr Infektionen gebe als bekannt. Schlechte Gesundheitssysteme, fehlende Ressourcen und mangelnde Hygienemaßnahmen erschwerten die Eindämmung. Wie lange der Ausbruch da...

Dein Darm hat einen Reisepass – und er bekommt Stempel, ob du willst oder nicht.Jede Reise verändert uns. Doch noch bevo...
07/07/2026

Dein Darm hat einen Reisepass – und er bekommt Stempel, ob du willst oder nicht.

Jede Reise verändert uns. Doch noch bevor wir eine neue Kultur entdecken oder uns in eine fremde Küche verlieben, schreibt unser Darmmikrobiom bereits sein eigenes Reisetagebuch.

Ein aktueller Übersichtsartikel im Journal of Travel Medicine (DuPont, 2025) zeigt, wie tiefgreifend internationale Reisen unser intestinales Ökosystem verändern – weit über eine einfache Reisediarrhö hinaus.

✈️ Es beginnt schon, bevor du überhaupt gelandet bist.

Langstreckenflüge stören den zirkadianen Rhythmus, verschieben Mahlzeiten und verlangsamen die Darmmotilität. Noch bevor der erste exotische Bissen auf dem Teller liegt, ist das Mikrobiom bereits aus dem Gleichgewicht geraten.

🍽️ Dann kommt das Essen – und alles andere.

Die Ernährung ist der stärkste Einflussfaktor auf die Zusammensetzung unseres Mikrobioms. Andere Ernährungsgewohnheiten, unterschiedliche Hygienestandards und die Wasserqualität in Lateinamerika, Afrika oder Südostasien können das Gleichgewicht der Darmflora innerhalb kurzer Zeit deutlich verändern. Dabei verschiebt sich die mikrobielle Zusammensetzung zugunsten potenziell entzündungsfördernder Enterobacteriaceae; die Häufigkeit von Escherichia coli kann um das 10- bis 40-Fache ansteigen. Zusammen mit Jetlag, Stress und Alkohol entsteht rasch ein Ungleichgwicht im Darm.

💊 Die eigentliche Herausforderung: resistente Bakterien.

Reisediarrhö ist nicht nur lästig. Sie erleichtert auch die Besiedlung mit multiresistenten Erregern, die nach der Rückkehr noch sechs bis zwölf Monate im Darm persistieren und auf Haushaltsmitglieder übertragen werden können.

😄 Muss man dafür wirklich bis nach Bangkok fliegen?

🇦🇹 Wien → Neapel: Vom Schnitzel mit Knödeln zur Pizza fritta – selbst die Firmicutes (Darmbakterien) legen Protest ein.

🇩🇪 München → Marseille: Von Weißwurst am Morgen zu Bouillabaisse und Pastis am Mittag – Jetlag optional, Dysbiose inklusive.

🇬🇧 London → irgendwo in Europa: Ein Mikrobiom, das jahrelang an „Beans on Toast“ gewöhnt war, braucht eben einen Moment, um Jambon-Beurre und Rakija zu verarbeiten.

🛡️ Die beste Reisevorbereitung beginnt im Darm.

Eine ballaststoffreiche Ernährung, frisch zubereitete und vollständig durchgegarte Speisen, ein bewusster Umgang mit Trinkwasser sowie ein gut vorbereiteter Plan für den Fall einer Reisediarrhö – idealerweise vor der Abreise mit einer reisemedizinisch erfahrenen Ärztin oder einem reisemedizinisch erfahrenen Arzt besprochen – stärken die Widerstandsfähigkeit des Mikrobioms.

Der Darm ist ein Spiegel unserer Reisen. Reisen erweitern den Horizont – und verändern gleichzeitig unser Mikrobiom. Die entscheidende Frage lautet: Gestalten wir diesen Prozess bewusst oder überlassen wir ihn dem Zufall?

📚 Literatur:
DuPont HL. J Travel Med. 2025;32(8).
https://academic.oup.com/jtm/article-abstract/32/8/taaf114/8303898?login=false



🌍 Your Gut Has a Passport — And It Gets Stamped Whether You Like It or Not
Every journey changes you. But before you notice a new perspective or a new taste for adventure — your gut microbiome is already rewriting its own travel diary.
A review just published in the Journal of Travel Medicine (DuPont, 2025) shows how profoundly international travel disrupts our intestinal ecosystem — well beyond a simple bout of traveler's diarrhea.
✈️ It starts before you even land.
Long-haul flights disrupt circadian rhythms, delay meals, and slow colonic transit. Before you've tasted a single exotic dish, your microbiome is already off-balance.
🍽️ Then comes the food — and everything else.
Diet is the most powerful driver of microbiome composition. Different cuisines, hygiene standards, and water quality in Latin America, Africa, or Southeast Asia drive a rapid shift: protective bacteria give way to pro-inflammatory Enterobacteriaceae, with E. coli abundances shooting up 10- to 40-fold. Add jet lag, stress, and alcohol — and dysbiosis sets in fast.
💊 The real concern: resistant bacteria.
Traveler's diarrhea isn't just uncomfortable — it's a gateway to acquiring multidrug-resistant organisms that can persist for 6–12 months after your return and spread to household contacts.
😄 But do we really need to fly to Bangkok to stress our microbiome?
🇦🇹 Vienna → Naples: Switching from Schnitzel and Knödel to pizza fritta — your Firmicutes are already filing a complaint.
🇩🇪 Munich → Marseille: From Weißwurst at 9am to bouillabaisse and pastis at noon — jet lag optional, dysbiosis included.
🇬🇧 London → anywhere in Europe: The microbiome, long accustomed to beans on toast, simply needs a moment to process jambon-beurre and rakija.
🛡️ Your best defense: a resilient microbiome before you travel.
Eat fiber-rich foods, insist on steaming-hot meals abroad, mind your water source, and have a diarrhea management plan ready before you leave — ideally discussed with a travel medicine specialist.
The gut is a mirror of where you've been. Travel broadens the mind — and reshapes the microbiome. The question is whether you guide that process, or let it guide you.

📚 DuPont HL. J Travel Med. 2025;32(8):taaf114.

🟡 Gelbfieberimpfung für Tansania & Sansibar – Pflicht oder doch nicht? ✈️🌴Diese Frage sorgt immer wieder für Verunsicher...
06/07/2026

🟡 Gelbfieberimpfung für Tansania & Sansibar – Pflicht oder doch nicht? ✈️🌴
Diese Frage sorgt immer wieder für Verunsicherung bei Reisenden.
Grundsätzlich gilt: Wer direkt aus Europa nach Tansania oder Sansibar einreist, benötigt in der Regel keine Gelbfieberimpfung. Eine Impfpflicht besteht üblicherweise nur bei der Einreise aus einem Gelbfieber-Endemiegebiet oder nach einem entsprechenden Aufenthalt bzw. Transit. Das bestätigen auch die offiziellen Informationen des Auswärtigen Amtes.
❗ Die Praxis ist jedoch nicht immer eindeutig. Seriöse reisemedizinische Informationsdienste wie das CRM Centrum für Reisemedizin weisen seit Jahren darauf hin, dass es trotz der offiziellen Regelungen vereinzelt zu Schwierigkeiten bei der Einreise kommen kann, wenn kein internationaler Gelbfieber-Impfnachweis vorgelegt werden kann. Die Auslegung der Vorschriften kann im Einzelfall unterschiedlich erfolgen.
👉 Deshalb empfehlen wir, die individuelle Reiseroute (z. B. Zwischenstopps, Voraufenthalte oder Kombinationen mit anderen afrikanischen Ländern) vor Reiseantritt in einer zertifizierten Gelbfieberimpfstelle gemeinsam mit einem Reisemediziner zu besprechen. So lässt sich klären, ob eine Gelbfieberimpfung medizinisch oder aus reisepraktischen Gründen sinnvoll oder erforderlich ist.
💉 Unser Tipp: Vereinbaren Sie Ihren Beratungstermin möglichst 8–12 Wochen vor Reisebeginn, damit genügend Zeit für notwendige Impfungen und eine individuelle Reisevorbereitung bleibt.
📅 Termine können Sie bequem online unter www.tropeninstitut.at buchen.
Eine gute reisemedizinische Beratung schafft Klarheit – und hilft, unangenehme Überraschungen bei der Einreise zu vermeiden. 🌍

🦟 Mückenstiche: Mehr als nur lästig?Mit den wa**en Temperaturen sind auch Mücken wieder unterwegs. Die meisten Mückensti...
03/07/2026

🦟 Mückenstiche: Mehr als nur lästig?
Mit den wa**en Temperaturen sind auch Mücken wieder unterwegs. Die meisten Mückenstiche verursachen lediglich Juckreiz, Rötungen und leichte Schwellungen. Diese Reaktion entsteht, weil der Körper auf den Speichel der Mücke reagiert.
Typische Symptome eines Mückenstichs sind:
✔️ Juckreiz
✔️ Rötung der Haut
✔️ Kleine Schwellung rund um die Einstichstelle
In manchen Fällen können die Reaktionen stärker ausfallen, insbesondere bei Kindern oder Menschen mit einer erhöhten Empfindlichkeit gegenüber Mückenstichen. Kratzen sollte möglichst vermieden werden, da dies das Risiko einer Infektion erhöhen kann.
🌍 Besonders bei Reisen in tropische oder subtropische Regionen ist Vorsicht geboten: Einige Mückenarten können Krankheiten wie Dengue-Fieber, Zika oder Malaria übertragen. Daher empfiehlt sich ein guter Mückenschutz durch lange Kleidung, Insektenschutzmittel und gegebenenfalls Moskitonetze.
⚠️ Sollten nach einem Mückenstich ungewöhnlich starke Schwellungen, Atembeschwerden, Fieber oder andere auffällige Beschwerden auftreten, sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.
🦟 Ein guter Mückenschutz ist oft die beste Vorbeugung – nicht nur gegen juckende Stiche, sondern auch gegen mögliche gesundheitliche Risiken.


https://www.cdc.gov/mosquitoes/about/about-mosquito-bites.html?fbclid=IwY2xjawS0fodleHRuA2FlbQIxMABicmlkETBTMGNBbGNEaHJlemNTbE41c3J0YwZhcHBfaWQQMjIyMDM5MTc4ODIwMDg5MgABHqKbzsTWAD-7SifiUAyhXdicvL3xLXt00udiequ8Kw6b-jkSyjokltG7IscO_aem_KxO-Xi43ZzSClj8vQlKBpg -signs-and-symptoms

Bild KI generiert

Adresse

Lenaugasse 19
Wien
1080

Öffnungszeiten

Montag 08:30 - 20:00
Dienstag 08:30 - 14:00
Mittwoch 08:30 - 20:00
Donnerstag 08:30 - 20:00
Freitag 08:30 - 20:00
Samstag 09:00 - 15:00

Telefon

+43-1-4026861-0

Benachrichtigungen

Erfahren Sie als Erste/r von Neuigkeiten und Aktionen: Wir schicken Ihnen eine E-Mail, wenn Institut für Reise- und Tropenmedizin etwas veröffentlicht. Ihre E-Mail-Adresse wird für keinen anderen Zweck verwendet, und Sie können sich jederzeit abmelden.

Kontaktieren Sie Die Praxis

Nachricht an Institut für Reise- und Tropenmedizin senden:

Verknüpfungen

Teilen