Praxis für Glück, Harmonie & Gesundheit

Praxis für Glück, Harmonie & Gesundheit Die Glücksbringerin! Endlich Glücklich, Frei und ohne Stress sein😀 Selbstwertgefühl steigern..

16/01/2026
16/01/2026

1973 ließen sich gesunde Freiwillige absichtlich in psychiatrische Kliniken einweisen – nicht, weil sie Hilfe brauchten, sondern um ein System zu prüfen. Sie spielten kurz Halluzinationen vor, wurden aufgenommen, und sobald sie drinnen waren, hörten sie sofort damit auf. Von da an verhielten sie sich völlig normal, beobachteten ruhig, schrieben mit und hielten fest, wie der Alltag hinter den Türen wirklich aussieht. Es ging ihnen nicht um Täuschung als Spiel, sondern um eine simple Frage: Erkennen Institutionen überhaupt zuverlässig den Unterschied zwischen krank und gesund?

Was dann passierte, war erschreckend konsequent. Obwohl die Freiwilligen sachlich, höflich und unauffällig waren, wurden ihre ganz normalen Handlungen ständig als Symptome gedeutet. Notizen machen wurde plötzlich „zwanghaft“. Warten bis zum Essen galt als „Anspannung“. Freundlichkeit wurde zu einer „Strategie“, um mit der eigenen Störung umzugehen. Alles, was sie taten, passte automatisch in die vorgefertigte Schablone. Und genau das war das Problem: Nicht das Verhalten entschied, sondern die Diagnose, die einmal im Raum stand und danach jede Wahrnehmung färbte.

Viele von ihnen kamen nicht so schnell wieder heraus. Nicht, weil sie gefährlich oder instabil gewesen wären, sondern weil das System bereits festgelegt hatte, wer sie sind. Sobald man durch die Brille „Patient“ gesehen wird, wird selbst Normalität umgedeutet – und das eigene Wort verliert Gewicht.

Die bitterste Ironie: Am schnellsten erkannten ausgerechnet andere Patientinnen und Patienten, dass hier etwas nicht stimmte. Sie spürten sofort, dass diese Neuen nicht in den Rhythmus der Station passten. Ihre Einschätzung war klarer als die Interpretation des Personals – und genau dieser Kontrast machte sichtbar, wie groß die Kluft zwischen gelebter Realität und institutioneller Autorität sein kann.

Dieses Experiment legte Schwächen in Diagnostik und Umgang offen und wurde später zu einem wichtigen Auslöser für Diskussionen und Reformen in der Psychiatrie. Es zeigte, wie gefährlich es ist, wenn ein Etikett wichtiger wird als das, was ein Mensch tatsächlich tut und sagt.

16/01/2026

Glücklich und frei mit Klopfakupressur, Kinesiologie und brain Gym
# Kinesiologie # EFT

17/05/2025

Die Melungeons der Appalachen gehören zu den rätselhaftesten Volksgruppen der frühen amerikanischen Geschichte. Lange bevor die berühmten Siedler von Jamestown oder die Pilgerväter Amerika betraten – oder vielleicht auch zur selben Zeit – lebte dieses geheimnisvolle Volk bereits in den abgelegenen Grenzregionen, wo heute Virginia, North Carolina und Tennessee aufeinandertreffen.

Was sie so besonders macht, ist nicht nur ihre abgeschiedene Lebensweise, sondern auch ihr ungewöhnliches Aussehen. Manche hatten dunkle Haut und schwarzes Haar, andere wiederum helle Augen, rötliches Haar oder dichte Bärte. Sie ließen sich nicht eindeutig einer bekannten ethnischen Gruppe zuordnen – sie wirkten wie eine Mischung aus europäischen, afrikanischen und indigenen Merkmalen.

Auch ihre Sprache war eigenwillig – eine Art gebrochenes, altmodisches Englisch, vermischt mit Elementen indigener Sprachen. Über Jahrhunderte blieben ihre Ursprünge im Dunkeln, verschleiert durch die sozialen und rassischen Grenzen der frühen Vereinigten Staaten – und durch ihren eigenen Wunsch, fernab der Öffentlichkeit, tief in den Bergen zu leben.

Die Gesellschaft hat sie lange ignoriert oder missverstanden, weil sie sich nicht in die damaligen Kategorien einordnen ließen. Heute jedoch werden die Melungeons als ein einzigartiger Bestandteil des kulturellen Erbes der Appalachen anerkannt – eine lebendige Erinnerung daran, wie vielschichtig und unergründlich die Geschichte Amerikas wirklich ist. Forscher und Ahnenforscher sind noch immer fasziniert von ihrem Erbe – und auf der Suche nach Antworten.

17/05/2025

11. Februar 1916 | Der deutsche Jude Fredy Hirsch wurde in Aachen geboren. Sie haben Sportler und Lehrer. Am 6. September 1943 aus dem Ghetto Theresienstadt nach Auschwitz deportiert. Er betreute Kinder im Familienlager für Juden aus Theresienstadt. Er kam am 8. März 1944 im Lager ums Leben. Lesen Sie den Artikel über Fredy Hirsch von Dr. Anna Hájková: „Er war jung, charismatisch, gutaussehend und schwul. Hirsch wurde 1916 in Aachen geboren und wanderte mit 19 Jahren in die Tschechoslowakei aus. Als Sportler wurde er ein beliebter zionistischer Jugendführer im Ghetto Theresienstadt.“

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17/05/2025

Nach einer schmerzhaften Scheidung traf Agatha Christie eine unerwartete Entscheidung. Mit 40 Jahren bestieg sie den Orient-Express und verließ England, um Einsamkeit und Abenteuer im Osten zu suchen. Ihre Reise führte sie nach Bagdad – und noch weiter, zu den atemberaubenden Ruinen von Ur im Irak. Was sie dort fand, war nicht nur das Wunder des alten Mesopotamiens, sondern etwas viel Überraschenderes: Liebe.

An der archäologischen Stätte lernte sie Max Mallowan kennen, einen brillanten jungen Archäologen, der fast 14 Jahre jünger war als sie. Die beiden schlossen eine Verbindung, die nicht auf Skandalen, sondern auf einer gemeinsamen Leidenschaft für Geschichte, Geschichtenerzählen und den Rhythmus des Ausgrabungslebens beruhte. 1930 heirateten sie – und für den Rest ihres Lebens kehrte Christie immer wieder zu den staubigen Ausgrabungsstätten des Irak und Syriens zurück, mit Notizbuch in der Hand und offenem Herzen. Dort, auf der Veranda der British School of Archaeology in Bagdad, trank sie Tee, während sie Tonscherben katalogisierte und mit ihrer Gesichtscreme Sand von antiken Schätzen wischte. Diese Wüstenlandschaften inspirierten sie zu ihren berühmtesten Schauplätzen – von „Mord in Mesopotamien“ über „Sie kamen nach Bagdad“ bis hin zu „Mord im Orient-Express“, den sie erfand, nachdem ihr eigener Zug in einem Sturm stecken geblieben war.

Agatha Christie schrieb nicht nur Kriminalgeschichten – sie lebte sie selbst. Und irgendwo zwischen den Ruinen vergessener Reiche und dem Nervenkitzel einer neuen Liebe schrieb sie ihr eigenes Ende neu.

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