22/06/2026
Für besonders interessierte Leserinnen möchte ich eine wissenschaftliche Publikation aus jener Zeit teilen, als ich gleichzeitig an den Universitätskliniken Innsbruck und Ulm tätig war.
Mit dem Krankheitsbild PCOS beschäftige ich mich seit vielen Jahren wissenschaftlich und klinisch. Bereits 2012 habe ich in Wien das erste österreichische PCOS-Symposium organisiert, um die Bedeutung eines multidisziplinären Zugangs zu dieser komplexen Erkrankung hervorzuheben.
Beim AE-PCOS-/ECE-Kongress am 12. Mai 2026 war ich persönlich anwesend, als die Umbenennung von PCOS in PMOS (Polyendokrines Metabolisches Ovarialsyndrom) vorgestellt wurde. Die neue Bezeichnung trägt den hormonellen und metabolischen Aspekten der Erkrankung besser Rechnung. Die internationale Übergangsphase von PCOS zu PMOS wird voraussichtlich bis 2028 andauern.
Heute stehen uns neben Metformin zahlreiche weitere wirksame Therapieoptionen zur Verfügung. Entscheidend ist jedoch, frühzeitig zu handeln – insbesondere beim Kinderwunsch, wo Zeit oft ein wesentlicher Erfolgsfaktor ist.
Als Wissenschaftlerin, Ärztin und Mutter ist es mir ein besonderes Anliegen, aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse mit persönlicher Erfahrung zu verbinden und meine Patientinnen ganzheitlich durch die unterschiedlichen Lebensphasen zu begleiten.
In women with PCOS, Metformin induces a prompt decrease in LH-stimulated T secretion after only several days of use. This action precedes the medication's effects on insulin sensitivity or weight loss.