16/09/2026
Nabelschnurblut wird nicht in einem gewöhnlichen Gefrierschrank gelagert. Nach der Verarbeitung wird es schrittweise auf Temperaturen von bis zu −180 °C abgekühlt und anschließend in speziellen biologischen Lagerbehältern aufbewahrt.
Dieser Prozess wird Kryokonservierung genannt. Bei extrem niedrigen Temperaturen kommen die biologischen Prozesse in den Zellen praktisch zum Stillstand. Dadurch können sie langfristig gelagert werden, ohne auf die übliche Weise zu altern.
Während der gesamten Lagerdauer werden die Bedingungen in den Behältern regelmäßig überwacht. Zusätzlich erhält jede Probe eine eindeutige Kennzeichnung, damit sie sicher zugeordnet und wiedergefunden werden kann.