Laufstil einfach besser laufen

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Fussorthopädie Sensomotorische Fuss

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Warum knickt ein Fuss beim Laufen ein?Der Fuss ist beim Laufen kein starres Fundament. Er muss sich bewegen, Belastung a...
30/08/2026

Warum knickt ein Fuss beim Laufen ein?

Der Fuss ist beim Laufen kein starres Fundament. Er muss sich bewegen, Belastung aufnehmen und sich an den Untergrund anpassen.

Problematisch kann es werden, wenn der Fuss dabei zu stark oder zum falschen Zeitpunkt nach innen ausweicht. Häufig verändert sich dadurch auch die Stellung des Fersenbeins und die gesamte Beinachse.

Das kann verschiedene Ursachen haben:
Beweglichkeit des Fusses oder Sprunggelenks
Kraft und Ansteuerung der Muskulatur
Bewegungsmuster und Lauftechnik
Schuhversorgung (oft zu weiche Schuhe)
individuelle Anatomie
oder eine Kombination aus mehreren Faktoren

Deshalb reicht es meiner Meinung nach nicht, einfach zu sagen:
„Du knickst ein – du brauchst mehr Stabilität.“

Ich möchte wissen, warum dein Fuss einknickt.
Bei einer Laufbandanalyse schaue ich deshalb nicht nur auf den Fuss. Ich beobachte das Zusammenspiel von Fuss, Sprunggelenk, Knie und Beinachse und natürlich auch, wie du dich dabei tatsächlich bewegst.

Wir machen einen statischen Abdruck. Dort sieht man wie der Fuss im Stand den Boden berührt und wo der Aufsatz stärker ist, ich taste deine Strukturen, wie beweglich ist der Fuss in der Hand. Gibt es Veränderungen, Hornhaut, Druckstellen, Bewegungseinschränkungen?

Ich schaue auch, wie du gehst. Taucht das Problem auch bei normaler Belastung auf?
Denn manchmal ist das Einknicken des Fusses gar nicht das eigentliche Problem, sondern nur das sichtbare Ergebnis einer Bewegungskette.

Hier wird es interessant:
Nicht jeder Fuss, der nach innen kippt, muss korrigiert werden.
Aber jeder Fuss erzählt eine Geschichte.

Diese Geschichte gilt es zuerst zu verstehen, bevor man versucht, etwas zu verändern.

Einlagen sind nicht gleich Einlagen – auch bei langjährigen KundenEine individuelle Einlage ist für mich mehr als ein St...
28/08/2026

Einlagen sind nicht gleich Einlagen – auch bei langjährigen Kunden

Eine individuelle Einlage ist für mich mehr als ein Stück Material, das unter dem Fuss liegt.

Wenn du zum ersten Mal zu mir kommst, nehme ich mir Zeit für eine ausführliche Beratung, das genaue Massnehmen und die Analyse deiner Füsse und deiner Beschwerden.
Diese erste Einlage wird deshalb zum vollen Preis angefertigt.
Innerhalb eines Jahres ist jede weitere Einlage bei mir etwa 15 % günstiger. Der Grund: Das ausführliche Massnehmen und die komplette Erstberatung fallen weg.

Aber nach einem Jahr beginnt der Prozess wieder von vorne.
Auch wenn du mir sagst:
„Alles ist gut, ich habe überhaupt keine Beschwerden mehr.“
Warum?

Weil sich dein Körper verändert.
Du bist ein Jahr älter. Deine Füsse haben sich verändert, dein Bewegungsverhalten kann sich verändert haben und dein Körper hat sich an die neue Situation angepasst. Vielleicht ist die ursprüngliche Beschwerde verschwunden, dafür gibt es inzwischen eine andere Belastung, die dir vielleicht noch gar nicht aufgefallen ist.

Deshalb schaue ich nach einem Jahr wieder genau hin:
👣 Wie stehen die Füsse?
👣 Wie hat sich die Belastung verändert?
👣 Wie bewegen sich die Gelenke?
👣 Gibt es neue Auffälligkeiten?
👣 Welche Strukturen lassen sich ertasten und beurteilen?

Denn mein Ziel ist nicht, dir einfach wieder die gleiche Einlage zu machen.

Mein Ziel ist, dass du auch mit der neuen Einlage wieder den gleichen Erfolg erlebst, oder idealerweise einen noch besseren.

Eine Einlage sollte nicht nur zum Fuss passen. Sie sollte zu deinem aktuellen Körper und deiner aktuellen Situation passen.

Sommer, Sonne, Flip-Flops Sobald die Temperaturen steigen, gehören Flip-Flops für viele zum Sommer einfach dazu. Sie sin...
04/07/2026

Sommer, Sonne, Flip-Flops

Sobald die Temperaturen steigen, gehören Flip-Flops für viele zum Sommer einfach dazu. Sie sind leicht, luftig und schnell angezogen. Doch was für die Füße angenehm erscheint, kann auf Dauer erhebliche Folgen für die Zehen und den gesamten Bewegungsapparat haben.

Warum überfordern Flip-Flops die Zehen?

Anders als bei einem gut sitzenden Schuh müssen die Zehen bei Flip-Flops ständig arbeiten. Bei jedem Schritt krallen sie sich unbewusst an den Schuh, damit dieser nicht vom Fuß rutscht. Diese dauerhafte Haltearbeit ist eigentlich nicht die Aufgabe der Zehen.

Die Folgen können sein:

* Überlastung der kleinen Zehengelenke
* Verspannungen der Fußmuskulatur
* Reizung der Sehnen an den Zehen
* Schmerzen im Vorfuß
* Entwicklung oder Verschlechterung von Hammer- oder Krallenzehen

Besonders Menschen, deren Bänder und Muskulatur bereits geschwächt sind, bemerken diese Beschwerden oft erst nach einigen Wochen.

Nicht nur die Zehen leiden

Da Flip-Flops kaum Halt bieten, verändert sich automatisch das Gangbild. Die Schritte werden kürzer, die Ferse setzt vorsichtiger auf und die Muskulatur in Fuß, Wade und Schienbein muss deutlich mehr arbeiten.

Dadurch können auch Beschwerden entstehen wie:

* Fersenschmerzen
* Achillessehnenreizungen
* Knieprobleme
* Hüft- und Rückenschmerzen

Der gesamte Körper versucht ständig, den fehlenden Halt auszugleichen.

Wann sind Flip-Flops in Ordnung?

Für den kurzen Weg zum Pool, an den Strand oder in die Sauna sind Flip-Flops völlig ausreichend.

Für längere Spaziergänge, Stadtbummel oder den Alltag sind sie jedoch keine gute Wahl. Hier lohnt sich ein gut sitzender Sommerschuh mit:

* fester Fersenkappe oder gutem Fersenhalt,
* flexibler, aber stabiler Sohle,
* ausreichend Platz für die Zehen,
* sicherem Sitz am Fuß.

So kann der Fuß natürlich abrollen, ohne dass die Zehen ständig festhalten müssen.

Mein Tipp

Wenn Sie bereits Schmerzen im Vorfuß haben oder sich Hammer- oder Krallenzehen entwickeln, lohnt sich eine genaue Analyse Ihres Gangbildes. Häufig lässt sich die Ursache früh erkennen und mit geeigneten Maßnahmen, beispielsweise mit sensomotorischen Einlagen, passenden Schuhen und gezielten Übungen, deutlich verbessern.

Die Zehen sind zum Abstoßen da, nicht zum Festhalten Ihres Schuhs.

Laufstil – einfach besser Laufen
Damit jeder Schritt Freude macht.

Wandern beginnt bei den FüßenDie Berge locken mit herrlichen Aussichten, frischer Luft und unvergesslichen Erlebnissen. ...
06/06/2026

Wandern beginnt bei den Füßen

Die Berge locken mit herrlichen Aussichten, frischer Luft und unvergesslichen Erlebnissen. Doch auf schmalen Wegen, unebenem Gelände und beim Bergabgehen sind unsere Füße und Sprunggelenke besonders gefordert.

Jeder Schritt braucht Stabilität, Beweglichkeit und eine gute Wahrnehmung des Untergrundes. Sind die Füße schwach oder eingeschränkt, steigt das Risiko für Umknicken, Fehltritte und Verletzungen.

Wer regelmäßig die Fußmuskulatur trainiert, die Beweglichkeit erhält und auf gut passende Schuhe achtet, schafft die besten Voraussetzungen für mehr Sicherheit am Berg.
Starke Füße sind nicht nur beim Wandern wichtig, sie sind das Fundament für jeden Schritt.
👣 Investiere ein paar Minuten täglich in deine Füße. Sie tragen dich auf jeden Gipfel und sicher wieder ins Tal.

Nur 5 Minuten am Tag können dein Gehen verändern5 Minuten Beweglichkeitstraining für deine Füße klingen nach wenig. Doch...
05/06/2026

Nur 5 Minuten am Tag können dein Gehen verändern

5 Minuten Beweglichkeitstraining für deine Füße klingen nach wenig. Doch diese wenigen Minuten summieren sich:
Nach einem Jahr hast du bereits über 30 Stunden in die Gesundheit und Beweglichkeit deiner Füße investiert.

Nach fünf Jahren sind es rund 150 Stunden.

150 Stunden, in denen du deine Fußmuskulatur aktivierst, deine Beweglichkeit erhältst und die Grundlage für ein sicheres, schmerzfreies Gehen stärkst.

Der Weg zu gesunden Füßen beginnt nicht mit großen Veränderungen, sondern mit 5 Minuten täglich.

Der Sommer ist da – und deine Füße spüren es zuerst.Hitze lässt die Füße schneller anschwellen, sie werden müde, schwer ...
27/05/2026

Der Sommer ist da – und deine Füße spüren es zuerst.

Hitze lässt die Füße schneller anschwellen, sie werden müde, schwer und oft auch schmerzempfindlich. Genau jetzt zeigt sich, wie wichtig eine gute Unterstützung ist.

Mit sensomotorischen Fußeinlagen bringst du deine Füße aktiv in Bewegung: Sie fördern die Durchblutung, aktivieren die Muskulatur und sorgen für mehr Leichtigkeit bei jedem Schritt – auch an heißen Tagen.

Gönn deinen Füßen die Unterstützung, die sie verdienen. Für mehr Energie, mehr Komfort und ein besseres Körpergefühl – den ganzen Sommer lang.

👣 Faszientraining am Fuß – die unterschätzte Basis für schmerzfreies GehenUnsere Füße tragen uns Tag für Tag durchs Lebe...
23/05/2026

👣 Faszientraining am Fuß – die unterschätzte Basis für schmerzfreies Gehen
Unsere Füße tragen uns Tag für Tag durchs Leben und bekommen oft erst Aufmerksamkeit, wenn Beschwerden entstehen. Dabei können verspannte oder verklebte Faszien an der Fußsohle Auswirkungen auf den ganzen Bewegungsapparat haben. Häufig zeigen sich müde Füße, Fersenschmerzen, verspannte Waden oder sogar Beschwerden in Knie und Rücken.
Mit gezieltem Faszientraining lässt sich die Beweglichkeit verbessern und die natürliche Federung des Fußes aktivieren. Schon wenige Minuten täglich können helfen, die Wahrnehmung und Stabilität der Füße zu fördern. Wichtig ist dabei nicht einfach stark zu rollen, sondern achtsam und gezielt zu arbeiten.
Gesunde Füße bedeuten oft leichteres Gehen, stabileres Stehen und entspannteres Laufen. Wer seinen Füßen Aufmerksamkeit schenkt, investiert in den ganzen Körper.

Viele Läufer knicken beim Laufen nach innen ein, oft unbemerkt.Solange die Belastung niedrig ist, kompensiert der Körper...
22/05/2026

Viele Läufer knicken beim Laufen nach innen ein, oft unbemerkt.

Solange die Belastung niedrig ist, kompensiert der Körper erstaunlich gut.
Das Problem beginnt häufig erst dann, wenn die Laufkilometer steigen. 🏃‍♂️
Denn der Körper arbeitet immer in Ketten.

Wenn der Fuß bei jedem Schritt nach innen kollabiert, passiert Folgendes:
👣 Der Fuß verliert Stabilität
Die kleinen Fußmuskeln und Faszien müssen permanent gegenarbeiten. Sie ermüden schneller und verlieren ihre Spannung.
⬆️ Die Belastung wandert nach oben

Das Sprunggelenk rotiert nach innen, das Knie folgt dieser Bewegung und die Hüfte muss versuchen zu stabilisieren.
🦵 Muskeln arbeiten ineffizient
Vor allem:
Wade, Schienbeinmuskulatur, Gesäßmuskeln, äußere Oberschenkelmuskulatur, müssen dauerhaft kompensieren.

Dadurch entstehen häufig:
verspannte Waden
IT-Band-Probleme
Knieschmerzen
Schmerzen am inneren Sprunggelenk
Überlastungen der Achillessehne

🕸️ Auch die Faszien reagieren
Faszien speichern und übertragen Spannung.
Wenn Bewegungen ständig „unsauber“ ablaufen, entstehen:
erhöhte Zugspannungen
verklebte Gewebestrukturen
eingeschränkte Beweglichkeit
schlechtere Kraftübertragung

Mit mehr Laufkilometern verstärkt sich das Problem
Denn aus einer kleinen Instabilität werden plötzlich:
tausende Wiederholungen
längere Ermüdungsphasen
höhere Stoßbelastungen
Der Körper kompensiert immer mehr, bis Beschwerden entstehen.

Die gute Nachricht:
Viele dieser Probleme sind trainierbar.
Nicht nur mit anderen Schuhen.
Sondern vor allem durch:
bessere Beweglichkeit
Fußstabilität
Hüftkraft
Lauftechnik
kontrollierten Belastungsaufbau
Oft liegt die Ursache nicht dort, wo der Schmerz sitzt, sondern in der Art, wie wir uns bewegen.

Viele Läufer investieren enorm viel in Trainingspläne, Schuhe und Kilometer und übersehen dabei die eigentliche Grundlag...
20/05/2026

Viele Läufer investieren enorm viel in Trainingspläne, Schuhe und Kilometer und übersehen dabei die eigentliche Grundlage: Bewegungsqualität.

Bei einer aktuellen Laufanalyse zeigte sich wieder sehr deutlich, wie stark kleine biomechanische Einschränkungen langfristig Beschwerden beeinflussen können.

Typische Auffälligkeiten waren:
eingeschränkte Sprunggelenksbeweglichkeit
reduzierte Großzehenfunktion
instabile Fußmechanik
mangelnde Hüftstabilität
ineffiziente Lauftechnik trotz guter Geschwindigkeit

Die Folge:
👉 Beschwerden im Sprunggelenk
👉 IT-Band-Probleme
👉 Knieschmerzen
👉 blaue Zehennägel bei langen Läufen
👉 instabiles Laufgefühl trotz hoher Fitness
Besonders spannend:

Oft liegt die Ursache nicht dort, wo der Schmerz entsteht.

Wenn dem Fuß Stabilität fehlt, versucht der Körper zu kompensieren:
über Zehenkrallen
Ausweichbewegungen
veränderte Beinachsen
höhere Spannung in Knie und Hüfte

Gerade bei Halbmarathon- und Marathonläufern werden kleine Instabilitäten mit zunehmender Distanz häufig verstärkt sichtbar.
Die gute Nachricht:
Viele dieser Probleme sind trainierbar.
Nicht nur durch andere Schuhe, sondern vor allem durch:
✅ bessere Mobilität
✅ gezielte Fußstabilität
✅ Hüft- und Beinachsentraining
✅ effizientere Lauftechnik

Für mich zeigt sich immer wieder:
Eine gute Laufanalyse sollte nicht nur den Schuh beurteilen, sondern den gesamten Bewegungsablauf verstehen.
Denn effizientes Laufen entsteht nicht nur durch Fitness, sondern durch Kontrolle, Stabilität und Bewegungsqualität.

„Es fühlt sich an, als hätte ich ständig Steinchen im Schuh.“Viele Frauen mit Spreizfuß beschreiben es genau so.Und oft ...
18/05/2026

„Es fühlt sich an, als hätte ich ständig Steinchen im Schuh.“

Viele Frauen mit Spreizfuß beschreiben es genau so.
Und oft denken sie zuerst:
„Ich brauche einfach bequemere Schuhe.“

Doch die eigentliche Ursache liegt tiefer.
Mit der Zeit baut sich das natürliche Polster unter dem Vorfuß ab.
Die kleinen Knochen im Mittelfuß drücken stärker nach unten — Schritt für Schritt.

Das Problem?
Jeder Weg zum Einkaufen, jeder Spaziergang und manchmal sogar langes Stehen wird unangenehm.
Der Körper versucht lange, das auszugleichen.
Bis selbst einfache Alltagsmomente Kraft kosten.

Genau hier können Einlagen helfen.
Nicht, weil sie den Fuß „ruhigstellen“.
Sondern weil sie den Druck dort verteilen, wo der Fuß Unterstützung braucht.
Die empfindlichen Stellen werden entlastet.
Das Gehen fühlt sich wieder weicher und sicherer an.

Und plötzlich wird aus:
„Ich halte das schon irgendwie aus.“
wieder:
„Ich kann meinen Alltag genießen.“

Schmerzfreiheit beginnt oft nicht mit einer großen Veränderung.
Sondern mit einem besseren Schritt.
Wenn sich Dein Fuß beim Gehen meldet, hör nicht erst hin, wenn jeder Schritt weh tut.

Adresse

Breite 11
Altstätten
9450

Öffnungszeiten

Donnerstag 15:00 - 18:00
Freitag 09:00 - 12:00
14:00 - 18:00
Samstag 09:00 - 12:00

Telefon

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