29/06/2026
Was du ablehnst, wird stärker, was du annimmst, kann gehen.
Alles, was in deinem Leben und in deinem Körper geschieht, wünscht sich deine neugierige Aufmerksamkeit, dein bewusstes Wahrnehmen und Annehmen. Auch und gerade die unangenehmen, schmerzlichen Gefühle und Dinge wie Krisen, Konflikte und Krankheiten. Denn in allem steckt eine Botschaft, ein Sinn und ein (zunächst verpacktes) Geschenk.
Wir sind jedoch eine ‚Wegmacher-‚ und Bekämpfungsgesellschaft‘. Wir lehnen alles Unangenehme ab, bekämpfen, ignorieren und verurteilen es. In allem jedoch steckt eine Botschaft, ein Sinn, den wir erst dann begreifen, wenn das, was da ist, erst einmal da sein darf.
Solange wir in der ablehnenden Haltung gegenüber dem, was doch schon da ist stecken, verstärken wir es und verhindern, dass es sich verändern kann. Was du ablehnst, das ermächtigst du. Du gibst ihm Macht über dich!!
Werde im ERSTEN Schritt zum Beobachter dessen, was da ist und sage: „Interessant, was sich da zeigt in meinem Leben/meinem Körper!“ Solange du nur „Scheiße!“ oder „Schrecklich!“ und „Fürchterlich!“ rufst, gelangst du nicht zur Handlungsfähigkeit, etwas daran zu ändern.
Der ZWEITE Schritt ist es zu sagen: „Alles in mir/in meinem Leben darf jetzt da sein! Ich bin bereit, es mir anzuschauen bzw. zu fühlen, was es in mir auslöst.“ 1. Wahrnehmen, 2. Annehmen.
Dein JA! zu dem, was jetzt da ist und deine mit innerem Abstand beobachtende und bejahend fühlende Haltung öffnet den Weg zur Veränderung. Dein „Nein!“ blockiert den Weg zur Veränderung und hält dich im Bewusstsein eines armen Opfers anderer Menschen oder des vermeintlichen Schicksals.
Schreibe einmal alles auf, wozu du jetzt in deinem Leben, in deinem Körper, deiner Partnerschaft, an deinem Arbeitsplatz „Nein“ sagst. Unsere „Neins“ verstärken unsere Mangel- und Leidenszustände und machen unser Leben so anstrengend. In der Natur gibt es kein „Nein“, der Fluss fließt nicht rückwärts und die Eiche ist nicht neidisch auf den weißen Stamm der Birke.