03/06/2026
Ja, Mama auf der Neonatologie zu sein, sieht genau so aus.
Nein, wir können unser Kind nicht einfach jederzeit in die Arme nehmen. Oft ist selbst eine sanfte Berührung nur vorsichtig, geplant und in kleinen Schritten möglich.
Und nein, unser Baby liegt nicht einfach friedlich und süss in einer Isolette, bis wir bald nach Hause gehen dürfen.
Unser Kind muss zahlreiche medizinische Eingriffe über sich ergehen lassen – viele davon schmerzhaft. Jede Untersuchung, jede Behandlung, jede Berührung wird sorgfältig abgewogen. Nichts ist selbstverständlich.
Für uns Eltern bedeutet das eine Anspannung, die kaum in Worte zu fassen ist. Ein ständiges Hoffen und Bangen. Die Angst, die Hilflosigkeit, die Sehnsucht, einfach nur Mutter oder Vater sein zu dürfen.
Wer diese Zeit nicht selbst erlebt hat, kann kaum nachvollziehen, was sie mit einem macht.
Und doch ist genau das die Realität von vielen Familien auf der Neonatologie. Nicht die Vorstellung vom gesunden Baby im Arm während des Wochenbetts. Nicht die ersten unbeschwerten Tage zu Hause. Sondern ein Alltag zwischen Monitoren, medizinischen Geräten, Sorgen und der unermesslichen Liebe zu einem Kind, für das man jeden einzelnen Tag kämpft.
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