Lepra-Mission Schweiz

Lepra-Mission Schweiz Die Lepra-Mission ist eine christlich-humanitäre Organisation, die sich weltweit für die Beseitigung der Ursachen und Folgen von Lepra engagiert.

Das Ziel ist die Heilung und Integration der Ärmsten zurück in die Gesellschaft.

Bei Gott ist jeder Mensch gleich viel wert. Während wir Menschen andere Menschen in Schubladen stecken und sie anhand vo...
09/09/2026

Bei Gott ist jeder Mensch gleich viel wert. Während wir Menschen andere Menschen in Schubladen stecken und sie anhand von Oscars, Grammys und Transfermarkt-Werten huldigen oder sie andererseits an den Rand der Gesellschaft drängen, spricht Gott jedem Menschen die gleiche Würde und den gleichen Wert zu.

Maya lebt mit ihren Eltern am Stadtrand von Delhi 🌆. Sie ist die jüngste von drei Geschwistern.
Eines Tages bemerkte sie Probleme mit der Haut an ihrer linken Hand. Steifheit und Beschwerden stellten sich in ihrer Hand ein
Einige Zeit später wurde in einem Spital der Lepra-Mission festgestellt, dass Maya an Lepra erkrankt war. Anschliessend begann sie mit der Multidrug-Therapie (MDT) und sie erhielt die richtige Behandlung.

Auch wenn sie in ihrer Heimat von Lepra betroffen ist – was in Indien noch immer zu erheblicher Ausgrenzung und Stigmatisierung führen kann: In den Augen Gottes ist Maya genauso viel wert wie ein Hollywoodstar, wie beispielsweise Angelina Jolie.



Bilder Shreyan: Smita Sharma
Bild Julia Roberts: John Sears/Wikipedia

Am 5. September führte die Lepra-Mission Nepal ein Gesundheitscamp in einer Schule durch, die in Bidur, im Distrikt Nuwa...
07/09/2026

Am 5. September führte die Lepra-Mission Nepal ein Gesundheitscamp in einer Schule durch, die in Bidur, im Distrikt Nuwakot als Notunterkunft genutzt wird.

Insgesamt wurden 40 Personen betreut. Die meisten litten an grippeähnlichen Symptomen und viralen Fiebererkrankungen. Einige hatten zudem chronische Gesundheitsprobleme wie Bluthochdruck, Diabetes oder Atemwegserkrankungen. Im Rahmen des Gesundheitscamps konnten die benötigten Medikamente zur Behandlung dieser Beschwerden bereitgestellt werden.

Das psychosoziale Beratungsteam, das gemeinsam mit dem medizinischen Team angereist war, stellte fest, dass viele Betroffene unter den Folgen des Traumas leiden und Ängste sowie Unsicherheit hinsichtlich ihrer Zukunft äussern. Dies verdeutlicht den Bedarf an längerfristiger psychosozialer Unterstützung.
Während des Einsatzes traf das Team zudem einen von Lepra betroffenen Menschen.

Eine Person, die von Lepra betroffen ist und derzeit in der Notunterkunft in Nuwakot lebt, sagt: «Die meisten Menschen, die ich kenne und die von Lepra betroffen sind, sind in Sicherheit. Viele von uns haben jedoch Angehörige, Freunde oder Bekannte durch die Überschwemmung verloren. Da die Märkte weggespült wurden, gibt es nur noch begrenzte Möglichkeiten, den Lebensunterhalt zu verdienen. Ich mache mir Sorgen darüber, wie es in Zukunft weitergehen soll.»

Während die Gemeinden in den Distrikten Rasuwa und Nuwakot nach der Sturzflut mit den verheerenden Folgen von Überschwem...
02/09/2026

Während die Gemeinden in den Distrikten Rasuwa und Nuwakot nach der Sturzflut mit den verheerenden Folgen von Überschwemmungen und Erdrutschen zu kämpfen haben, unterstützt die Lepra-Mission Nepal die Einsatzkräfte an vorderster Front der Nothilfe.

Die Lepra-Mission Nepal bereitet wichtige Hilfsgüter vor und stellt sie zur Verfügung, darunter persönliche Schutzausrüstung, Masken, Handdesinfektionsmittel sowie weiteres Schutzmaterial für die Angehörigen der nepalesischen Polizei, die an Rettungs- und Hilfseinsätzen beteiligt sind.

Da die Sicherheitskräfte unter äusserst schwierigen Bedingungen arbeiten, um die betroffenen Gemeinden zu erreichen, tragen diese Materialien dazu bei, die Einsatzkräfte bei ihrer Arbeit an der Front zu schützen.

Helfen Sie mit, dass sie in dieser schweren Zeit nicht vergessen werden.

Sie sind herzlich eingeladen, den Leidgeprüften beizustehen.
https://lepramission.ch/spenden/ . Vielen Dank!

Wenn Katastrophen wie nun in Nepal zuschlagen, werden die Schwächsten oft als Erste übersehen. Genau deshalb unterstützt...
28/08/2026

Wenn Katastrophen wie nun in Nepal zuschlagen, werden die Schwächsten oft als Erste übersehen. Genau deshalb unterstützt die Lepra-Mission Menschen mit Lepra, Behinderungen und grosser Armut dort, wo Hilfe am dringendsten gebraucht wird.

Verheerende Sturzfluten haben in Nepal zahlreiche Menschen innerhalb weniger Stunden in eine Notlage gestürzt. Familien haben ihr Zuhause verloren, Strassen und Brücken wurden zerstört, viele Gemeinden sind von der Aussenwelt abgeschnitten.

Besonders hart trifft diese Katastrophe Menschen, die bereits zu den Verletzlichsten gehören: Menschen mit Lepra, Menschen mit Behinderungen, ältere Menschen sowie Familien in grosser Armut. Wenn Strassen zerstört sind und Hilfe die Betroffenen nur schwer erreicht, geraten Menschen mit Lepra und Behinderungen oft als Erste ins Abseits. Helfen Sie mit, dass sie in dieser schweren Zeit nicht vergessen werden: https://lepramission.ch/spenden/

Dhan kam zuletzt für eine Wundbehandlung an seinem Bein ins Anandaban-Spital in Nepal. Bisher verläuft die Behandlung er...
20/08/2026

Dhan kam zuletzt für eine Wundbehandlung an seinem Bein ins Anandaban-Spital in Nepal. Bisher verläuft die Behandlung erfolgreich und es ist eine spürbare Verbesserung zu verzeichnen. Bereits zuvor war er in den letzten dreizehn Jahren mehrfach im Krankenhaus der Lepra-Mission ausserhalb der Hauptstadt Kathmandu in Behandlung.

Dhan betont, wie wichtig es ist, bei der Gesundheitsvorsorge konsequent zu bleiben und nicht aufzugeben. Aus eigener Erfahrung weiss er, wie entscheidend Selbstfürsorge ist. Nachdem er sich nach einer Operation nicht ausreichend geschont hatte, verschlechterte sich seine Wunde erheblich.
Auf der Station unterstützt er andere Patienten sowohl praktisch als auch emotional. Er nimmt sich Zeit, Menschen zuzuhören, die schwierige Zeiten durchmachen. Die anderen Patienten schätzen ihn sehr und nennen ihn «Dhan Dai» (Bruder Dhan).

«Ich habe an Lepra gelitten und wünsche niemandem, dass er das durchmachen muss. Ausserdem möchte ich den gutherzigen Menschen danken, die dieses Krankenhaus unterstützen.»



Foto: Sabrina Dangol

Venki stammt aus einer indischen Lepra-Kolonie; ihre Mutter lebt noch, ihr Vater ist bereits verstorben. Venki lebte vom...
17/08/2026

Venki stammt aus einer indischen Lepra-Kolonie; ihre Mutter lebt noch, ihr Vater ist bereits verstorben. Venki lebte vom achten bis zum sechzehnten Lebensjahr im Rainbow Children’s Home und kehrt auch heute während ihrer Ferien immer wieder dorthin zurück.

Sie durchlief die Ausbildung zur Pflegefachfrau. Dank ihrer sehr guten Leistungen erhielt sie einen staatlich finanzierten Studienplatz. Sie blickt voller Zuversicht auf ihre berufliche Zukunft. Venki möchte später der Gesellschaft etwas zurückgeben und ihre Mutter im Alter unterstützen und versorgen.

Dieser enorme Einsatz von Venk verdient eine breite Anerkennung 👏🏽🏅 – zum Beispiel mit einem Stern ⭐️ auf dem Hollywood Boulevard, den wir ihm hiermit symbolisch überreichen 🎖️🎉💫.



Foto: Nisha Thomas

Chaïbou ist Vater von vier Kindern. Als er mit Symptomen, die auf Lepra hindeuteten, eine Klinik in Zinder aufsuchte, ha...
14/08/2026

Chaïbou ist Vater von vier Kindern. Als er mit Symptomen, die auf Lepra hindeuteten, eine Klinik in Zinder aufsuchte, hatte er das Gefühl, dass die Gesundheitsfachkräfte ihm die Diagnose nicht direkt mitteilen wollten, um ihn nicht zu beunruhigen.
Zunächst versuchte er, seine Erkrankung vor seiner Familie geheim zu halten, doch sein Gesundheitszustand verschlechterte sich so stark, dass dies nicht mehr möglich war.

Daraufhin reiste er nach Nigeria, um sich behandeln zu lassen. Heute lebt er in der Nähe der Danja-Klinik. Im Spital der Lepra-Mission erhält er die richtige Behandlung.
Er möchte nicht länger betteln und wünscht sich eine Arbeit, die keine schwere körperliche Belastung erfordert.



Bilder: Ollivier Girard

Raja ist 14 Jahre alt. Er hat einen Bruder und eine Schwester. Bei ihm wurde ebenso wie bei seinen Eltern Lepra diagnost...
12/08/2026

Raja ist 14 Jahre alt. Er hat einen Bruder und eine Schwester. Bei ihm wurde ebenso wie bei seinen Eltern Lepra diagnostiziert.
Anfangs mieden ihn seine Freunde, doch heute wird er nicht mehr stigmatisiert. Nach seiner Diagnose durfte er, obwohl er gerne Fussball spielt, nicht mehr mit seinen Freunden mitspielen.

Die Lehrkräfte waren fürsorglich, doch die anderen Kinder in seiner Schule begegneten ihm nicht freundlich. Nachdem eine Partnerorganisation der Lepramission an seiner Schule Informationsflyer verteilt und Vorträge gehalten hatte, verringerte sich die Stigmatisierung.

Inzwischen spielt er wieder Fussball, und zwar als Torwart. So gewann seine Mannschaft einmal gar mit 13:6 Toren!
Sein Lieblingsfussballer ist Ronaldo, und sein Lieblingsfach in der Schule ist Tamilisch. Später möchte er ein guter Landwirt werden, genau wie sein Vater.

Das Schweizer Hilfswerk Lepra-Mission ist in Indien, Nepal, Bangladesch, Niger und der DR Kongo tätig 🌏 und die internationale Lepra-Mission in vielen weiteren Ländern, darunter Sri Lanka, wo Raja lebt.

Rita (38) sagt, dass ihre Lepraerkrankung relativ früh festgestellt wurde. Sie erhielt die Diagnose nachdem sie der Ursa...
03/08/2026

Rita (38) sagt, dass ihre Lepraerkrankung relativ früh festgestellt wurde. Sie erhielt die Diagnose nachdem sie der Ursache für die Hautausschläge an ihren Händen, ihrem Rücken und ihrer Taille nachgegangen war.
Zunächst wurde sie für zwei Wochen im Anandaban-Spital der Lepra-Mission aufgenommen. Danach erklärte man ihr, dass sie sich melden müsse, falls die Symptome zurückkehren sollten. Tatsächlich traten die Symptome erneut auf, begleitet von starken Schmerzen.

Rita beteiligt sich aktiv an ihrer Behandlung und besucht die Kurse zur Selbstfürsorge so oft wie möglich.
Auf der Station hat sie mit zwei anderen Frauen Freundschaft geschlossen. Rita lächelt stets, macht gern Witze und bringt mit ihrem ansteckenden Lachen viele Menschen ebenfalls zum Lachen.
Sie sagt: «Ein Krankenhausaufenthalt ist belastend, aber es wird leichter, wenn man Kontakt zu anderen Menschen knüpfen kann, die ebenfalls leiden. Dann kann man miteinander reden und sogar gemeinsam lachen.»

Die Lepra-Mission Schweiz erhält Programmbeiträge von der «Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit» (DEZA Swiss Development & Cooperation https://www.facebook.com/SwissDevCoop ) via den Dachverband Interaction.



Foto: Sabrina Dangol

Während wir Menschen andere Menschen in Schubladen stecken und sie anhand von Oscars, Grammys und Transfermarkt-Werten h...
28/07/2026

Während wir Menschen andere Menschen in Schubladen stecken und sie anhand von Oscars, Grammys und Transfermarkt-Werten huldigen oder sie andererseits an den Rand der Gesellschaft drängen, spricht Gott jedem Menschen die gleiche Würde und den gleichen Wert zu.

Shreyan wuchs in Indien zusammen mit seiner Mutter und seiner Nichte auf. Dann erkrankte er an Lepra. In einem Spital der Lepra-Mission in Murliganj begann er eine Multidrug-Therapie und schöpfte neue Hoffnung.

Später reiste er nach Delhi, wo eine Operation seine verkrümmten Finger korrigieren konnte; ein wichtiger Schritt zurück in ein selbstbestimmtes Leben. ✋✨

Auch wenn er in seiner Heimat von Lepra betroffen ist – was in Indien noch immer zu erheblicher Ausgrenzung und Stigmatisierung führen kann: In den Augen Gottes ist Shreyan genauso viel wert wie ein Hollywoodstar, beispielsweise George Clooney.



Bilder Shreyan: Smita Sharma
Bild Julia Roberts: Michael Vlasaty/Wikipedia

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Bernstrasse 15A
Herzogenbuchsee
3360

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