12/06/2026
Sie kam zu mir mit einer Frage, die ich so oder so ähnlich fast jede Woche höre: «Wie finde ich den Job, der wirklich zu mir passt?»
Dahinter steckte eine Überzeugung, die ich gut kenne: dass es irgendwo da draussen den einen perfekten Beruf geben muss, der ihr immer Erfüllung gibt. Der alle ihre Interessen vereint. Der sich jeden Morgen richtig anfühlt.
Das Problem: Diese Erwartung löst Druck aus und führt am Ende zu sehr grosser Unzufriedenheit, weil sie auf eine Antwort wartet, die so nicht existiert.
Was wir stattdessen gemeinsam herausgearbeitet haben: Sie hat viele Interessen. Und ein paar davon konnten im Job Platz finden, andere schlichtweg nicht. Das ist aber auch gar nicht schlimm. Wir holen uns Zufriedenheit nicht nur über unseren Job.
Die Realität ist eher, dass wir uns gewisse Dinge auch in unserer Freizeit holen. Ich sage das auch aus eigener Erfahrung: Ich bin selbständig, und trotzdem gibt es Aufgaben, die ich einfach machen muss, weil sie dazugehören. Nicht jede Stunde ist Erfüllung pur.
Und das ist ok, so lange diese Dinge nicht die Überhand nehmen und du im Grunde weisst, was für Aufgaben oder welche Arbeitsweise dir liegen und du den grösseren Sinn dahinter siehst.
Was ihr wirklich geholfen hat: Sie hat aufgehört, auf den perfekten Moment zu warten. Sie hat angefangen, sich mehr zuzutrauen, neue Erfahrungen zu sammeln und über diese Erfahrungen zu neuen Antworten zu kommen. Das ist nachhaltiger, als sich im Kopf das perfekte Szenario auszumalen, das sich nie wirklich materialisiert.
Weil Klarheit meistens nicht vor der Erfahrung kommt. Sie kommt durch sie.
Wenn du das Gefühl kennst, schon lange zu suchen, aber immer noch nicht zu wissen, wo du hinwillst: Ich begleite dich gerne dabei.
Den Link zu meinem Erstgespräch findest du in der Bio. 💚