14/06/2026
Ich dachte lange, Stress bedeutet viel Arbeit.
Heute weiss ich: Stress kann auch dann da sein, wenn von aussen eigentlich alles ruhig wirkt.
Nach meinem Autounfall vor einigen Jahren hatte ich lange mit Schwindel, körperlichen Beschwerden und immer wiederkehrenden Schmerzen zu kämpfen. Ich suchte nach Lösungen, probierte vieles aus und wollte vor allem eines: möglichst schnell wieder funktionieren.
Rückblickend erkenne ich, dass genau dieser Wunsch oft zusätzlichen Druck erzeugt hat.
Mein Körper brauchte nicht noch mehr Leistung.
Nicht noch mehr Durchhalten.
Nicht noch mehr Kämpfen.
🍃 Er brauchte Sicherheit.
Erst als ich begann, die Signale meines Körpers ernst zu nehmen, ihm zuzuhören und ihm Zeit zu geben, konnte sich etwas verändern.
Heute glaube ich, dass Stress viele Gesichter haben kann. Der überfüllte Terminkalender und die vielen To-dos bei der Arbeit sind oft nur ein kleiner Teil davon.
Stress kann auch sein:
🍃 das Gefühl, ständig funktionieren zu müssen
🍃 der Anspruch, alles richtig machen zu wollen
🍃 die Angst, nicht genug zu sein
🍃 das schlechte Gewissen, wenn man sich eine Pause gönnt
🍃 der Druck, möglichst schnell wieder gesund werden zu müssen
Ich durfte erkennen, dass Veränderung oft erst dort beginnen kann, wo wir aufhören, gegen unseren eigenen Körper zu kämpfen.
✨ Welche Erfahrung hat dein Körper dich über Stress gelehrt?