03/10/2016
Rohstoffe aus nachwachsenden Ressourcen
Neben der Auswahl der eingesetzten pflanzlichen Rohstoffe spielt die ökologische Komponente des umwelt- und ressourcenschonenden Herstellungsverfahrens eine wichtige Rolle. Auch der Verzicht auf Tierversuche ist heutzutage Konsens bei den Herstellern
Nachwachsende Rohstoffe können einen bedeutenden Beitrag für ein nachhaltiges und in weiten Teilen klimaneutrales Wirtschaften leisten. Bei der zukünftigen Versorgung der Menschheit mit Materialien und Energie werden sie ein unverzichtbarer Bestandteil sein. Sie sind somit nicht nur für Spezialisten aus Forschung und Wirtschaft interessant .
Pflanzen werden nach Rohstoffgruppen klassifiziert.
Man unterscheidet Faserpflanzen wie Faserlein oder Hanf, Ölpflanzen wie Raps, Sonnenblume oder Öllein, Stärke- bzw. Zuckerpflanzen, wie zum Beispiel Kartoffel, Weizen, Mais und Zuckerrübe, Eiweißpflanzen wie Ackerbohne, Eiweißerbse oder Lupine, Arzneipflanzen wie Baldrian, Mariendistel, Kamille und schließlich Färberpflanzen wie Färberwaid, Färberwau oder Krapp.
Aus diesen Pflanzen lassen sich die Rohstoffe Öle und Fette, Stärke und Zucker, Proteine, Arzneien und Farbstoffe gewinnen.Das Aufzeigen der Einsatzmöglichkeiten nachwachsender Rohstoffe in der Produktion und ihrer Vorteile gegenüber fossilen Rohstoffen darf aber nicht darüber hinweg täuschen, dass ihr Marktanteil in Deutschland und der Schweiz noch sehr klein ist und Verbraucher ihnen in einigen Branchen noch vergleichsweise wenig Aufmerksamkeit schenken.
Pflanzenöle werden zum Beispiel für die Herstellung von Kosmetikzusätze und Waschmittel eingesetzt. Die Inhaltsstoffe der Arzneipflanzen werden industriell in der Pharmazie und Kosmetikindustrie genutzt.
HÅROLOGI
Rohstoffe aus nachwachsenden Ressourcen.