06/07/2026
ESCHE oder GEMEINE ESCHE*
Die Hauptwirkung der Esche sind entzündungshemmend, schmerzlindernd und harntreibend.
Extrakte aus der Rinde und den Blättern werden primär bei leichten Gelenkschmerzen (z.B. bei Gicht oder Rheuma) sowie zur Durchspülung der Harnwege eingesetzt.
Durch Inhaltsstoffe wie Cumarine, Flavonoide und Bitterstoffe wirkt sie leicht schmerzlindernd und entzündungshemmend.
Die Esche wirkt bei leichten Erkältungen, zum Fiebersenken und zur Stoffwechselanregung.
Die Blätter steigern das Harnvolumen, was die Harnwege durchspült und Krankheitserreger, beispielsweise bei einer leichten Blasenentzündung, schneller ausschwemmt.
In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) wird hauptsächlich die Rinde genutzt. Sie ist dort als Qin Pi (秦皮) bekannt und wird seit über 2000 Jahren eingesetzt.
Die klärt Hitze und trockned Feuchtigkeit. Zum Beispiel kühlt sie aufsteigende Leberhitze und hilft dadurch den Augen und der Sehfähigkeit.
Sie wird bei Atemwegsbeschwerden wie Husten, Keuchen oder Erkältungen mit Fieber angewendet, die sich unter Hitzeeinfluss verschlimmern.
Als Weltenbaum Yggdrasil in der nordischen Mythologie lehrt sie uns, fest mit der Erde verwurzelt zu bleiben, während wir nach dem Höheren streben. Sie symbolisiert Durchhaltevermögen, da sie sich extremen Bedingungen anpasst und sowohl karge als auch üppige Böden besiedeln kann.
Sie verbindet Gegensätze wie Himmel und Erde oder Licht und Schatten, was zu Besonnenheit und überlegtem Handeln verhilft.