29/06/2026
Nach einer schweren Geburt fühlen sich die ersten Tage oft nicht nach rosa Wolke an, sondern roh und wund – ein krasser Ausnahmezustand.
Wenn du in dieser Zeit kaum Geborgenheit spürst, sondern dich erschöpft, leer oder innerlich heimatlos fühlst, hat das nichts mit fehlender Liebe zu tun – sondern damit, dass du dich innerlich fühlst wie ein Vogel, der aus seinem Nest gefallen ist.
Was auch immer du durchgemacht hast, es war viel und hat dein Leben einmal auf den Kopf gestellt.
Vielleicht erkennst du dich selbst kaum wieder, reagierst anders als „früher“ und fragst dich, was mit dir los ist.
Im Moment kannst du vieles gar nicht einordnen oder verstehen.
Dein Körper und deine Seele sind noch dabei, das Erlebte überhaupt zu realisieren – dein Nervensystem ist auf Überleben gestellt, nicht auf Ankommen.
Dass sich alles so unsicher, ungeborgen und „ohne Nest“ anfühlt, ist ein verständliches Symptom nach einer schweren Erfahrung – kein Beweis, dass du versagt hast oder eine schlechte Mutter bist.
Speichere dir diesen Beitrag, wenn du dich darin wiederfindest.
Wenn du verstehen möchtest, was in deinem Körper nach einer belastenden Geburt passiert und wie du dir langsam wieder ein inneres Nest aus Sicherheit und Verbundenheit aufbauen kannst, folge mir innen.gefuehrt – damit du deinen Körper Schritt für Schritt unterstützen kannst, statt dich zu fragen, ob mit dir etwas nicht stimmt.