25/08/2026
Identitätsfindung neurodivers
Die eigene Identität zu entwickeln, ist ein wichtiger Bestandteil des Erwachsenwerdens.
Für neurodivergente Menschen kann dieser Prozess jedoch besondere Herausforderungen mit sich bringen.
Viele neurodivergente Menschen machen bereits früh die Erfahrung, nicht ganz in gesellschaftliche Erwartungen zu passen. Sie bemerken möglicherweise, dass andere Menschen scheinbar mühelos mit sozialen Situationen, Reizen, Veränderungen oder bestimmten Anforderungen umgehen können, während dies für sie deutlich mehr Energie erfordert. Um dazuzugehören, entwickeln manche Strategien, mit denen sie ihre Schwierigkeiten verbergen oder ihr Verhalten anpassen. Dieses sogenannte Masking kann kurzfristig helfen, akzeptiert zu werden, langfristig jedoch dazu führen, dass die Verbindung zur eigenen Identität schwieriger wird.
Besonders bedeutsam kann deshalb die Erkenntnis sein, neurodivergent zu sein. Eine Diagnose oder eine spätere Selbsterkenntnis kann bisherige Erfahrungen in einem neuen Licht erscheinen lassen. Situationen, in denen man sich früher als „zu empfindlich“, „zu chaotisch“, „zu still“ oder „nicht normal genug“ empfunden hat, können plötzlich verständlicher werden. Dadurch kann ein Gefühl der Erleichterung entstehen. Gleichzeitig können aber auch Unsicherheit, Trauer oder Wut auftreten. Manche Menschen fragen sich: „Wer bin ich eigentlich, wenn ich nicht mehr versuche, so zu sein wie alle anderen?“
Lese den gesamten Artikel auf meinem Blog:
https://www.verapungitore.ch/post/identitätsfindung-bei-neurodivergenz
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