31/08/2026
Nährstoff- Timing beeinflusst Genaktivität im Fettgewebe
Ob wir morgens eher Kohlenhydrate oder Fette essen, könnte mitbestimmen, wie unser Stoffwechsel arbeitet. Es zeigt, dass die zeitliche Verteilung der Aufnahme von Kohlenhydraten und Fetten die Aktivität von mehr als tausend Genen im Fettgewebe über den Tag hinweg verändert- darunter Gene, die den Zucker- und Fettstoffwechsel sowie Entzündungsprozesse steuern.
Der menschliche Stoffwechsel wird von der inneren Uhr gesteuert. Viele Prozesse, wie zum Beispiel die Zuckeraufnahme, Fettverbrennung oder Hormonfreisetzung, oszillieren im Tagesverlauf, das heißt sie schwanken und weisen charakteristische 24- stündige Rhythmen auf.
Fette zum Frühstück oder zum Abendbrot?
Der Verzehr von fettreicher Kost am Morgen und kohlenhydratreicher Nahrung am Abend führte zu einer Verbesserung der Marker für die Insulinsensitivität im untersuchten Fettgewebe. Eine Entzündungsgenen. Das könnte ein Hinweis auf einen frühen entzündlichen Zustand im Fettgewebe sein, welcher als Risikofaktor für die Entstehung von Stoffwechsel Erkrankungen wie Adipositas und Typ-2-Diabetes gilt.
Späte fettreiche Mahlzeiten könnten vielleicht ungünstige molekulare Prozesse anstoßen, die möglicherweise langfristig Entzündungen und Stoffwechselprobleme fördern.
Neben Kalorienmenge und Nährstoffzusammensetzung könnte zukünftig auch das Mahlzeiten- Timing ein wichtiger Bestandteil personalisierter Ernährungsempfehlungen sein.