Swiss BioDent Dr. Hubert Litter

Swiss BioDent Dr. Hubert Litter Zahnarzt in Wil: Swiss Biodent

Nährstoff- Timing beeinflusst Genaktivität im FettgewebeOb wir morgens eher Kohlenhydrate oder Fette essen, könnte mitbe...
31/08/2026

Nährstoff- Timing beeinflusst Genaktivität im Fettgewebe

Ob wir morgens eher Kohlenhydrate oder Fette essen, könnte mitbestimmen, wie unser Stoffwechsel arbeitet. Es zeigt, dass die zeitliche Verteilung der Aufnahme von Kohlenhydraten und Fetten die Aktivität von mehr als tausend Genen im Fettgewebe über den Tag hinweg verändert- darunter Gene, die den Zucker- und Fettstoffwechsel sowie Entzündungsprozesse steuern.

Der menschliche Stoffwechsel wird von der inneren Uhr gesteuert. Viele Prozesse, wie zum Beispiel die Zuckeraufnahme, Fettverbrennung oder Hormonfreisetzung, oszillieren im Tagesverlauf, das heißt sie schwanken und weisen charakteristische 24- stündige Rhythmen auf.

Fette zum Frühstück oder zum Abendbrot?
Der Verzehr von fettreicher Kost am Morgen und kohlenhydratreicher Nahrung am Abend führte zu einer Verbesserung der Marker für die Insulinsensitivität im untersuchten Fettgewebe. Eine Entzündungsgenen. Das könnte ein Hinweis auf einen frühen entzündlichen Zustand im Fettgewebe sein, welcher als Risikofaktor für die Entstehung von Stoffwechsel Erkrankungen wie Adipositas und Typ-2-Diabetes gilt.

Späte fettreiche Mahlzeiten könnten vielleicht ungünstige molekulare Prozesse anstoßen, die möglicherweise langfristig Entzündungen und Stoffwechselprobleme fördern.

Neben Kalorienmenge und Nährstoffzusammensetzung könnte zukünftig auch das Mahlzeiten- Timing ein wichtiger Bestandteil personalisierter Ernährungsempfehlungen sein.

Moderne Diabetesmedikamente beeinflussen DemenzrisikoDemenzerkrankungen stellen für die Betroffenen und Ihre Familien, a...
28/08/2026

Moderne Diabetesmedikamente beeinflussen Demenzrisiko

Demenzerkrankungen stellen für die Betroffenen und Ihre Familien, aber auch für das Gesundheitswesen eine enorme Herausforderung dar. Die Ergebnisse sprechen aus Sicht der Autoren dafür, dass die neuen Diabetesmedikamente Nerven und Gehirn bei unterschiedlichen Patientengruppen mit Diabetes schützen könnten. GLP-1RA könnten beispielsweise Entzündungsprozesse bremsen, die Wirksamkeit von Insulin im Gehirn verbessern und die Bildung von Nervenzellen anregen. Für SGLT2i gibt es Hinweise auf eine bessere Durchblutung des Gehirns, herabgesetzt oxidativen Stress sowie eine verbesserte Funktion der für den Energiestoffwechsel wichtigen Mitochondrien. Für beide Wirkstoffklassen konnten positive Einflüsse auf Stoffwechselwerte und Gefäß Gesundheit nachgewiesen werden- zwei Faktoren, die sich positiv auf kognitive Funktionen auswirken.

Fortgeschrittenes Melanom (schwarzer Hautkrebs):Antikörper aus dem Blut weisen auf Nebenwirkungen bei der Immuntherapie ...
24/08/2026

Fortgeschrittenes Melanom (schwarzer Hautkrebs):

Antikörper aus dem Blut weisen auf Nebenwirkungen bei der Immuntherapie hin:
Immuntherapien haben die Behandlung des metastasierten Melanoms stark verbessert, können aber schwere Nebenwirkungen auslösen. Immuntherapien haben die Behandlung des fortgeschrittenen Schwarzen Hautkrebses in den vergangenen Jahren grundlegend verändert. Dabei fanden die Forschenden eine Reihe von Autoantikörpern, die mit einem erhöhten Risiko für immunbedingte Nebenwirkungen zusammenfielen. Besonders interessant: die gebildeten Mengen der Autoantikörper unterschieden sich in ihrer Zusammensetzung je nachdem, welche Art von Immuntherapie eingesetzt wurde. Darmentzündungen, die zu den belastendsten Komplikationen gehören können sind bei der Kombinationsimmuntherapie deutlich häufiger als bei Monotherapien aufgetreten sind.

Einige Antikörper waren dabei mit einem höheren Risiko verbunden, andere schienen eher einen schützenden Effekt zu haben. Künftig könnte ein Autoantikörper- Profil aus einer Blutprobe schon vor Beginn der Immuntherapie dabei helfen, das persönliche Risiko für schwere Nebenwirkungen unter verschiedenen Immuntherapien besser einzuschätzen.

Wie alt sind wir wirklich?Altern ist ein hochindividueller Prozess. Ein internationales Konsortium hat eine Methode entw...
21/08/2026

Wie alt sind wir wirklich?
Altern ist ein hochindividueller Prozess. Ein internationales Konsortium hat eine Methode entwickelt, mit der sich anhand von Biomarkern das biologische Alter einer Person bestimmen lässt- ein wertvolles Werkzeug für die Alternsforschung und die Entwicklung neuer Ansätze in der Präventivmedizin. Lässt sich aus dem Alter einer erwachsenen Person auf ihre körperliche Verfassung schliessen?

Die Antwort lautet Jein. Das chronologische Alter stimmt also nur bedingt mit dem biologischen Alter überein. Letzteres spiegelt die tatsächliche körperliche Alterung wider und wird von verschiedenen Faktoren wie Lebensstil, Genetik und Umwelt beeinflusst.

In einer europaweiten Querschnittsstudie identifizierten die Forschenden bei Frauen und Männern die altersbedingten Veränderungen von je zehn Messwerten im Blut-sogenannte Biomarker-, die gemeinsam die Berechnung des biologischen Alters einer Person ermöglichen.

Ein einzelner Messwert reicht nicht aus
Bereits in der Vergangenheit hat die Altersforschung verschiedene Biomarker zur Bestimmung des biologischen Alters vorgeschlagen, von denen jedoch keiner für sich genommen aussagekräftig genug ist. Der biologischen Alterungsprozess ist sehr komplex.

So zeigte sich anhand der Scores, dass die Differenz biologischem und chronologischem Alter bei Menschen mit Trisomie 21- einer genetischen Besonderheit, bei der auch der Alterungsprozess schneller abläuft- deutlich erhöht ist. Frauen über 50, die sich nach Beginn der Menopause einer Hormonersatztherapie unterzogen, waren dagegen biologisch jünger als Frauen vergleichbaren Alters ohne entsprechende Therapie. Bei Raucherinnen wiederum fällt die Differenz umso höher aus, je mehr Zi******en die Frauen kumulativ in ihrem Leben bereits geraucht haben-sprich Zi******enkonsum beschleunigt die Alterung bei Frauen.

Welche Gewohnheiten zu Krebs führen könnenDas Rauchen krebserregend ist, ist bekannt. Doch auch Alkohol, Übergewicht und...
17/08/2026

Welche Gewohnheiten zu Krebs führen können
Das Rauchen krebserregend ist, ist bekannt. Doch auch Alkohol, Übergewicht und ungesunde Ernährung können Krebs auslösen. 40 Prozent der Erkrankungen ließen sich vermeiden- vor allem durch einen gesunden Lebensstil.

Der größte beeinflussbare Risikofaktor ist laut den Forschenden das Rauchen. An zweiter Stelle kommt Übergewicht, gefolgt von Alkoholkonsum, Bewegungsmangel und ungünstiger Ernährung mit Verzehr von rotem und verarbeitetem Fleisch, zu wenig Obst und Gemüse, zu wenig Ballaststoffen und Kalzium.

Übergewicht- zweitgrößter Risikofaktor
Zusammenhang zwischen Übergewicht und mindestens 13 Krebserkrankungen. Dazu zählen unter anderem Dickdarm-, Speiseröhren-, Eierstock-. Gebärmutterinnenwand-, Bauchspeicheldrüsen-, Magen-, Leber-, Schilddrüsen- und postmenopausaler Brustkrebs.

Alkohol- gesellschaftlich akzeptiert trotz hohem Risiko
Eine risikofreie Trinkmenge gibt es nicht. Mit jedem Schluck steigt auch das Risiko an Krebs zu erkranken, zum Beispiel an Leber-, Darm- oder Brustkrebs.

Rauchen bleibt weiterhin Risikofaktor Nummer eins.

Vitamin D und ZahnimplantateEin Mangel an Vitamin-D kann die Einheilung von Zahnimplantaten oder den Heilungsprozess nac...
14/08/2026

Vitamin D und Zahnimplantate
Ein Mangel an Vitamin-D kann die Einheilung von Zahnimplantaten oder den Heilungsprozess nach dem Aufbau von Kieferknochen beeinträchtigen. Der Vitamin-D-Mangel in der Gesellschaft ist hoch: Etwa 30 Prozent der Erwachsenen sind betroffen.

Den Löwenanteil des Vitamins produziert der Körper selbst. Bis zu 90 Prozent werden in der Haut durch die Einwirkung von Sonnenlicht (UVB-Strahlung) gebildet. Das Vitamin ist für den Knochenstoffwechsel wichtig. Ein Mangel kann zu Rachitis, Knochenerweichung (Osteomalazie) oder Osteoporose führen.

Die Auswertung wissenschaftlicher Studien liefert Hinweise, dass ein Vitamin D-Mangel den Erfolg einer Implantat-Therapie und den Heilungsverlauf nach einem Knochenaufbau beeinträchtigen könnte. Eine pauschale Supplementierung kann trotzdem nicht empfohlen werden.

Empfehlung: individualisiertes Vorgehen.
Liegt eine nachgewiesene Mangelversorgung vor, könnte eine gezielte Einnahme des Vitamins vor der Operation helfen, postoperative Entzündungen und Schwellungen zu reduzieren. Es gibt auch Hinweise auf einen geringeren Abbau des Knochengewebes um ein Implantat herum und eine höhere Stabilität der künstlichen Zahnwurzel, wenn der Vitaminspiegel in den Normbereich steigt.

Unser Gehirn muss auch erst mal wach werdenMan wacht auf und fühlt sich müde- auch unserem Gehirn geht es nicht anders. ...
10/08/2026

Unser Gehirn muss auch erst mal wach werden

Man wacht auf und fühlt sich müde- auch unserem Gehirn geht es nicht anders. Die Hirnwellen wechseln von langsamen, gleichmässigen Schlafwellen zu schnelleren, flexibleren Wachwellen. Wird man aus einem tiefen und festen Schlaf gerissen, verstärkt sich die sogenannte Schlafträgheit. Schlafforscherinnen empfehlen daher, den Wecker möglichst zu meiden. Wer immer zur gleichen Zeit aufsteht, wacht meist genau dann auf, wenn das Gehirn bereit ist.

Unnötige Antibiotika Verordnung durch Zahnärzte in den USAEine aktuelle US-amerikanische Studie hat festgestellt, dass r...
07/08/2026

Unnötige Antibiotika Verordnung durch Zahnärzte in den USA

Eine aktuelle US-amerikanische Studie hat festgestellt, dass rund 80 Prozent der von Zahnärzten verordneten Antibiotika-Prophylaxe vor Behandlungen nicht notwendig gewesen wären. Laut der American Heart Association besteht eine Indikation für die Gabe einer Endokarditis-Prophylaxe nur für Patienten mit einem hohen Endokarditis Risiko und bei invasiven Eingriffen, die eine Manipulation der Gingiva, oder der periapikalen Region beinhalten. 80 Prozent der Antibiotika-Gaben sind unnötig. 69,4 Prozent der verschriebenen Präparate enthielten Amoxicillin, weitere 16 Prozent Clindamycin.

Die Ergebnisse zeigen deutlich, dass häufig keine kardiale Erkrankung vorlag, die zur Hochrisikogruppe gehört und somit eine Antibiotika-Gabe gerechtfertigt hätte. Im Schnitt wurde als häufigste Indikation für eine Antibiotika-Prophylaxe eine Endoprothese angegeben (z.B. künstliche Herzklappe).

Das SmartphoneDas Smartphone ist aus unserem Alltag kaum noch wegzudenken. Doch es beeinflusst, wie unser Gehirn arbeite...
03/08/2026

Das Smartphone

Das Smartphone ist aus unserem Alltag kaum noch wegzudenken. Doch es beeinflusst, wie unser Gehirn arbeitet. Studien zeigen, dass Wissen zunehmend ausgelagert wird: statt Informationen zu speichern, merken wir uns, wo wir sie finden. Dieser sogenannte Google- Effekt entlastet unser Gehirn zwar kurzfristig, trainiert das Gedächtnis aber weniger. Hinzu kommt Multitasking: Kurze Nachrichten, Social Media und E- Mails unterbrechen ständig unsere Aufmerksamkeit. Unser Gehirn springt zwischen verschiedensten Aufgaben hin und her, konzentriertes Denken fällt schwerer. Bereits die bloße Anwesenheit des Smartphones kann die Leistungsfähigkeit senken.

Tipps für mehr Fokus:

• Push- Nachrichten auf das Nötigste reduzieren.
• Smartphone- freie Zeiten und Zonen festlegen (z.B im Schlafzimmer, am Esstisch).
• Bewusst Informationen merken, nicht alles sofort nachschlagen.
• Aufgaben nacheinander erledigen statt gleichzeitig.
• Das Smartphone außer Sichtweite legen, wenn Konzentration gefragt ist.

ParodontitisRauchen, zunehmendes Alter und schlechte Luft sind typische Risikofaktoren für Lungenkrebs. Doch eine weiter...
31/07/2026

Parodontitis

Rauchen, zunehmendes Alter und schlechte Luft sind typische Risikofaktoren für Lungenkrebs. Doch eine weitere Gefahrenquelle sitzt ausgerechnet im Mund: Zeit, der Parodontitis auf den Zahn zu fühlen. Genau hier setzen die biologischen Erklärungsmodelle an: Aus pathophysiologischer Sicht ist eine Parodontitis mit einer systemischen Erhöhung entzündungsfördernde Faktoren wie Interleukin-6, Tumornekrosefaktor-a und C- reaktivem Protein verbunden. Diese Stoffe sind in der Tumormedizin als Modulatoren tumorfördernder Prozesse etabliert und stehen mit einer erhöhten Lungenkrebsinzidenz in Verbindung. Chronische systemische Entzündungen infolge von Parodontitis können also zur Tumorentstehung beitragen. Daraus ergibt sich, dass erhöhte Ausgangswerte von IL-6 und CRP mit einem gesteigerten Lungenkrebsrisiko verbunden sind.

Ein weiterer relevanter Mechanismus ist die bakterielle Verschleppung. Durch Einatmen können diese Bakterien in die Lunge gelangen und dort ein chronisch entzündliches Mikromilieu etablieren, das Tumorwachstum begünstigt. Der Nachweis parodontaler Keime in Lungenkrebsgewebe stützt diese Hypothese. Die Entfernung persistierender Entzündungsherde könnte somit die systemische Entzündungsbelastung reduzieren.

Parodontitis sollte nicht ausschliesslich als zahnmedizinische Erkrankung verstanden werden, sondern als potenziell relevanter Bestandteil systemischer Entzündungsprozesse

Prävention beginnt am Gingivasaum
Entzündliche Prozesse in der Mundhöhle beginnt im Bereich des marginalen Gingivalsaums und in den Apprpoximalräumen. Dort bildet sich bakterieller Biofilm, der bei Verbleiben eine immunologische Reaktion auslöst. Eine systematische Reinigung des Gingivalsaums ist erforderlich, um bakterielle Last dauerhaft zu reduzieren. Manchmal beginnt Prävention eben dort, wo man sie täglich übersieht: zwischen Zahn und Zahnfleisch.

Adresse

Obere Bahnhofstrasse 53
Wil
9500

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