12/08/2026
Wer auf der Suche nach einem Geschenk oder unvergesslichen Momenten mit seinem geliebten Begleiter ist: hier!!! Meiner Meinung nach die beste Tierfotographien der Welt!
Gestern habe ich mit Stolz verkündet, dass ich endlich wieder da bin. Und so sehr ich mich auch darüber freue, dass ich das geschafft habe, so schwierig ist es dennoch gerade für mich.
Denn… die Lage ist ernst…
Die letzten Monate waren hart. Richtig hart.
Nach Nicos Tod im April habe ich erstmal irgendwie weitergemacht. Aber er hat etwas in mir in Gang gebracht, das ich nicht kommen sehen habe.
An dem Tag, als er gestorben ist, an einem der schlimmsten Tage in meinem Leben, machte ich mir nicht Gedanken um mich, wie ich, Julia, nun damit klar komme. Stattdessen machte ich mir Sorgen um „Lizbeth“. Ich dachte sowas wie: „Eine Trauerphase kann ich mir gerade gar nicht leisten.“ oder „Ich kann meine Kunden doch nicht noch weiter warten lassen.“
Das hat mich schockiert. Dass „Lizbeth“ mir nicht mal in diesem Moment Ruhe gelassen hat, mir nicht die Zeit gegeben hat, einfach um meinen Seelenhund zu trauern, ohne schlechtes Gewissen „Lizbeth“ gegenüber.
Das hat etwas in mir kaputt gemacht… die Beziehung zu „Lizbeth“.
„Lizbeth“ begleitet mich bereits seit 12 Jahren in meinem Leben, mit jedem Jahr verschmolzen wir mehr miteinander und während Lizbeth größer wurde und immer mehr Aufmerksamkeit brauchte und einforderte, wurde Julia immer kleiner. Es war ein fortlaufender Prozess, der mir erst mit Nicos Tod so richtig bewusst wurde.
Am Ende hatte ich das Gefühl, dass von Julia nicht mehr viel übrig geblieben ist. Ich wusste gar nicht mehr, wer ich noch bin.
Und wie das manchmal so ist, wenn man spürt, dass man sich nicht mehr gut tut, habe ich entschieden, dass ich eine Pause brauche, dass ich Abstand brauche und das sofort.
Ich spürte, dass ich kurz davor war, an dem jahrelangen Druck, den Lizbeth mir machte, zu zerbrechen.
Ich habe mir die letzten Wochen viel Zeit für mich selber genommen, mich neu sortiert, habe mir über vieles Gedanken gemacht, auch darüber, meinen Weg ohne „Lizbeth“ weiterzugehen. Aber mir war schnell klar, dass ich das nicht kann und auch nicht will. Ich liebe die Hundefotografie noch immer, sie ist und bleibt ein Teil von mir, ohne den ich nicht mehr sein möchte. Ich bin weiterhin der Meinung, dass diese Welt eine konfettiverpustende Lizbeth braucht und ich all die wundervollen Lieblingshunde in meiner brauche. Aber ich musste einen Weg finden, mit „Lizbeth“ zu leben, ohne Julia wieder aus den Augen zu verlieren.
Und diesen Weg habe ich für mich in den letzten Wochen gefunden.
Ich habe mein Onlinemagazin neu designt, ein neues Shootingangebot mit reingenommen, was ich selbst extrem feiere, im wahrsten Sinne..., eines rausgenommen, mein Regenbogenshooting erweitert, meiner Webseite einen neuen Glanz verpasst und mich immer wieder gefragt: Wenn Lizbeth heute ganz neu starten würde, wie würde das aussehen?
Gestern habe ich den Schritt gewagt, „Hundefotografie“ aus meinem Namen hier bei Facebook und bei Instagram zu streichen. Ich bin einfach die Lizbeth und mache mittlerweile so viel mehr als „nur“ die Fotografie von Hunden.
Ich fühle mich gerade seit langer Zeit wieder richtig wohl mit Lizbeth und gleichzeitig endlich wieder, wie ich selbst.
Also könnte doch jetzt alles super so weitergehen, oder?
Ich wünschte mir, es wäre so leicht.
Stattdessen steckt Lizbeth gerade in einer ziemlich schwierigen Situation.
Denn so sehr diese Pause mir persönlich gut getan hat, so sehr hat sie Lizbeth wirtschaftlich geschadet.
Denn eine Selbstständigkeit ist da ziemlich gnadenlos:
Wenn du eine Weile nicht sichtbar bist, nicht wirbst, (dich) nicht verkaufst und nicht mit voller Kraft arbeiten kannst, bleibt das nicht ohne Folgen.
Ich sage es, wie es ist:
Ich weiß aktuell nicht, ob ich "Lizbeth" noch lange halten kann. Die nächsten Wochen sind wichtig und entscheidend.
Daher werde ich euch die kommenden Wochen einen Einblick in meine Shootings und Angebote geben, es gibt eine limitierte Shooting- und auch eine Gutscheinaktion, von denen ich euch morgen erzähle und ganz allgemein wieder viel mehr Einblicke in meine Arbeit und in mein Leben mit meinen 6 Lieblingshunden.
Ich möchte kein Mitleid, ich selbst bemitleide mich auch nicht.
Ich weiß, dass diese „Zwangspause“ notwendig war und gegen die Konsequenzen kämpfe ich nun eben mit allem, was mir möglich ist.
Es wäre mir eine große Hilfe, wenn du mit mir kämpfen möchtest.
Indem ich dir mein neues Online-Magazin „Schmökes“ zusenden darf, du ein Shooting oder einen Gutschein bei mir buchst, meine Beiträge teilst, kommentierst oder als „gefällt mir“ markierst.
Wenn du mich in irgendeiner Form unterstützen möchtest und kannst, bedeutet mir das gerade mehr denn je. ❤️
Morgen erzähle ich von der Shooting- und Gutscheinaktion, die ich mir überlegt habe.
Aber natürlich kannst du mir auch vorher schon schreiben und die Infos vor allen anderen bekommen. ❤️
Hier seht ihr übrigens Nela mit ihrem Dackelblick. 4 Monate ist sie nun schon Teil unserer Familie und ich bin so glücklich, dass sie den Weg zu uns gefunden hat.🥰
Wusstet ihr eigentlich, dass Nela eigentlich Nebula heißt und dieser Name so etwas bedeutet wie: Der Nebel, aus dem die Sterne entstehen.
Ich wünsche mir von ganzem Herzen, dass aus meinem Nebel, der mich gerade umgibt, auch neue Sterne entstehen werden. ✨
Danke, dass ihr mir das Gefühl gebt, das hier so offen mit euch teilen zu können. ❤️
Sei bunt. Sei deppert. Deine Lizbeth 💕