28/08/2026
Wie wird Mutterschaft in unserer Gesellschaft heute erzählt?
Marlen Hobracks neues Buch „Stolz und Zweifel: Eine Verteidigung der Mutterschaft“ hinterfragt das gängige Bild von Mutterschaft, das oft als eine Erfahrung von Überforderung, Verlust und Rückschritt dargestellt wird.
Anstatt Mutterschaft zu idealisieren oder abzuwerten, richtet Hobrack ihren Blick auf die Widersprüche, die damit einhergehen. Sie fragt, was verloren geht, wenn vor allem die schwierigen Aspekte im Mittelpunkt der gesellschaftlichen Erzählung stehen.
Für Hobrack ist Mutterschaft nicht nur eine private Erfahrung, sondern auch eine gesellschaftliche Praxis. Sie thematisiert Verantwortung, Bindung und Selbstbehauptung und plädiert dafür, dass Muttersein weder verklärt noch bereut werden muss.
Ihr Buch lädt dazu ein, Mutterschaft differenzierter zu betrachten: als etwas, das herausfordert, verändert und zugleich eine Quelle von Gestaltungskraft sein kann.
Das Buch erscheint heute, am 25. August. Mehr dazu erfahrt ihr hier: https://x.swr.de/s/176c