24/07/2026
Der Weg ist das Ziel-nicht das Ziel. Eigene Erwartungen zurücknehmen, das Pferd gibt vor was wir erreichen können. Das heißt, dass es nicht immer darum geht eine gestellte Aufgabe bis zum Ende abzuarbeiten, sondern Training ohne Stress oder Überforderung auszulösen.
Hektik, kauen, Zungenschlag, Spitze Lippen, faltiges Maul, dreieckige Augen, vermehrtes blinzeln/gähnen, sind Zeichen von Stress und Beschwichtigung und somit Ende der Arbeit.
+Zum Abschluss die Pferde kurz locker joggen lassen, das aktiviert den Parasympatikus (Ruhenerv) und baut Stress ab+Dadurch das wir unsere Pferde besser lesen/kennen lernen und darauf eingehen, erfahren sie werden wir berechenbar und daraus entsteht Vertrauen. Aber auch wir können schneller erkennen, wann unsere Pferde „nicht mehr können“ und haben so die Chance abzubrechen bevor massivere Stressreaktionen folgen. Es ist wichtig und richtig das Nein eines Pferdes auch mal zu akzeptieren und es nicht zu zwingen, denn nur so kann es die Lernerfahrung machen, dass es eine Wahl hat.
Zitat Tania Konerth-Wege zum Pferd: „Pferde die Nein sagen brauchen Möglichkeiten Ja zu sagen, aber dafür brauchen sie eine Wahl“
Hierbei gilt es zu beachten, dass die Dominanztheorie bei Pferden als widerlegt gilt, ein Pferd lernt nicht, wenn ich einem Nein nachgehe, dass es machen kann, was es will, und wird das auch nicht erweitern, es erfährt Souveränität und Sicherheit, weil wir es nicht in Situationen zwingen, die es für massiv bedrohlich hält. Beispiel: Wenn dich jemand zu etwas zwingt, wovor Du angst hast, verlierst du das vetrauen in diese Person,wenn sie sich aber dadurch begleitet, in deinem Tempo, gewinnt sie es. Es ist also Beziehungsarbeit, ein Nein zu akzeptieren.