Ergotherapiepraxis Bad Kreuznach

Ergotherapiepraxis Bad Kreuznach Mehr Tatkraft, mehr Selbstständigkeit mehr Teilhabe - kurzum: mehr Lebensqualität. Ergotherapie. Neuigkeiten aus der Berufspolitik werden ebenso einfließen.

Auf dieser Seite möchten wir nicht nur über die Aktivitäten unserer Praxis berichten, sondern Sie über aktuelle Entwicklungen im Bereich der Ergotherapie und Medizin informieren.

Bei Fußproblemen, Schmerzen der Achillessehne, Fehlbelastung, Polyneuropathieschmerzen (und noch einiges mehr) eine klar...
08/09/2026

Bei Fußproblemen, Schmerzen der Achillessehne, Fehlbelastung, Polyneuropathieschmerzen (und noch einiges mehr) eine klare Empfehlung! Es werden auch "Fußabende" angeboten!

07/06/2026

Kahlschlag in der Therapie

Ergotherapeuten warnen vor den fatalen Folgen des neuen GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetzes
Geplante Reform der Bundesregierung bedroht die Existenz von Therapiepraxen und gefährdet die Versorgung von Patientinnen und Patienten.

​Das vom Bundeskabinett beschlossene GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz soll im Eiltempo noch vor der politischen Sommerpause durch Bundestag und Bundesrat gepeitscht werden.
Was politisch als „Stabilisierung“ deklariert wird, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als ein drastisches Sparprogramm auf dem Rücken derer, die das Gesundheitssystem tragen.
Die Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten im Land schlagen Alarm: Der aktuelle Gesetzentwurf bedroht nicht nur die wirtschaftliche Existenz der Praxen, sondern wird die ambulante Versorgung von Millionen Patienten massiv verschlechtern.
​Die Kernpunkte des Gesetzentwurfs und ihre Folgen:

​1. Die Honorar-Bremse: Koppelung an die Grundlohnsumme
​Die Vergütung für therapeutische Leistungen soll strikt an die Entwicklung der Grundlohnsumme gekoppelt und für die Jahre 2027 bis 2029 zusätzlich um einen Prozentpunkt abgesenkt werden.
​Das Problem: Die Grundlohnsumme (die beitragspflichtigen Einkommen der Kassenmitglieder) wächst deutlich langsamer als die realen Betriebskosten in den Praxen. Mieten, Energie, Therapiematerialien und eine faire Mitarbeitervergütung sind durch die Inflation massiv gestiegen.
​Die Konsequenz: Rein rechnerisch kommt dies einer Honorarkürzung gleich. Um zu überleben, werden Praxen gezwungen sein, beim Personal (Löhne, Urlaubs- und Weihnachtsgeld, Fortbildungen) und bei der Ausstattung zu sparen. Die logische Folge sind Kündigungen und ein akuter Fachkräftemangel in einem ohnehin schon belasteten Berufsfeld.

​2. Bürokratie ohne Ausgleich: Streichung der Blankoverordnungs-Pauschale
​Die erst kürzlich eingeführte Mehraufwandspauschale für Blankoverordnungen soll ersatzlos gestrichen werden. Eigentlich sollte diese Pauschale den administrativen und fachlichen Mehraufwand abgelten, der entsteht, wenn Therapeuten die Therapieplanung eigenverantwortlich übernehmen.
​Die Konsequenz: Ergotherapeuten tragen künftig die volle Verantwortung und den erhöhten bürokratischen Aufwand komplett umsonst. Auch das führt zu einer verdeckten Vergütungskürzung und macht betriebswirtschaftlich notwendige Leistungen – wie etwa zeitintensive Hausbesuche bei schwerstkranken Patienten – schlichtweg unrentabel.

​3. Höhere Barrieren für Patienten: Verschärfte Zuzahlungen
​Die gesetzliche Zuzahlung für Patientinnen und Patienten soll von bisher 10 Euro auf 15 Euro je Heilmittelverordnung steigen (zusätzlich zu den bestehenden 10 Prozent der Behandlungskosten).
​Die Konsequenz: Für die Praxen bedeutet das mehr Verwaltungsaufwand und Konfliktpotenzial beim Einziehen der Gelder. Für die Patienten wiegt die Änderung schwerer: Es drohen Behandlungsabbrüche oder der komplette Verzicht auf notwendige Therapien, weil sich einkommensschwache oder chronisch kranke Menschen die Zuzahlung schlicht nicht mehr leisten können.

​Indirekter Budgetdruck auf die Ärzteschaft
​Auch wenn das Gesetz Mediziner nicht direkt dazu zwingt, weniger Rezepte auszustellen: Durch die strikte Dämpfung des Ausgabenzuwachses steigt die Budgetüberwachung in den Arztpraxen drastisch. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) warnt bereits vor weniger Terminen und Leistungen. Ärzte werden im Praxisalltag unter massiven Rechtfertigungsdruck geraten – mit der Folge, dass notwendige Ergotherapie-Verordnungen seltener oder verspätet ausgestellt werden.

​Gerne teilen.

07/06/2026

„Während wir therapieren, wird im Hintergrund gebaut – nicht an Lösungen, sondern an Mauern.“

Das GKV‑Beitragsstabilisierungsgesetz zementiert Barrieren zwischen Therapeut:innen und Patient:innen.
Was als „Sparmaßnahme“ verkauft wird, bedeutet: längere Wartelisten, weniger Qualität,
geringere Gehälter.

Wir stehen davor – und sehen, wie Versorgung zerbröckelt.

👉 Zeit, laut zu werden. Teilen!


Das betrifft uns alle! Auch die Patienten/Klienten sollten sich gegen das Vorhaben der Regierung wehren!
09/05/2026

Das betrifft uns alle! Auch die Patienten/Klienten sollten sich gegen das Vorhaben der Regierung wehren!

VERSORGUNG GEFÄHRDET

Die Bundesregierung will mit dem GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz rund 15 Milliarden Euro im Gesundheitssystem einsparen.
Ein Teil dieser Sparlast trifft die rund 400.000 Heilmittelerbringer in Deutschland.

Das geht zu Lasten der Klient:innen: Die Berufe werden wieder unattraktiver, und das vor dem Hintergrund des ohnehin bestehenden Fachkräftemangels.

Deshalb Termin vormerken: 11. Juni in Berlin. Für diesen Tag plant eine Logopädin aus Leipzig eine Aktion. Details demnächst.

Wir sollten alle mal wieder auf die Straße gehen, wie damals im Herbst 1996 in Bonn!
06/05/2026

Wir sollten alle mal wieder auf die Straße gehen, wie damals im Herbst 1996 in Bonn!

Genau - wie so oft, gilt auch hier: alles mit Maß und Ziel - oder: die Dosis macht das Gift.
05/05/2026

Genau - wie so oft, gilt auch hier: alles mit Maß und Ziel - oder: die Dosis macht das Gift.

Kortisol ist ein erstaunlich missverstandenes Hormon. Aktuell wird es auf Social Media gern zu einem Bösewicht erklärt, den man angeblich „entgiften“ müsse. Unter dem Hashtag werben Influencer dafür, den Spiegel über irrwitzige Maßnahmen in Form einer 30-Tage-Challenges zu senken. Das helfe zuverlässig gegen Fettleibigkeit, Erschöpfung und Alterungsprozesse.Gestern wurde ich als Leiter der Stressambulanz unserer Klinik hierzu für ein Zeitungsinterview angefragt, das in Kürze erscheinen wird.

Um es kurz zu machen: Hände weg von einem solchen Unsinn! Bereits der Begriff ist aus biologischer Sicht falsch. Kortisol ist kein Gift, sondern ein wichtiges „Akuthormon“ der Nebennierenrinde, das Stress erkennt und daraufhin Energie bereitstellt, Teile des Immunsystems reguliert und Aufmerksamkeits- und Gedächtnisprozesse koordiniert. Ohne Kortisol wären wir in Stresssituationen nicht in der Lage zu überleben.

Erst bei chronischer (Über-)Aktivierung verkehren sich manche Funktionen ins Nachteilige. Hierfür ist aber nicht ausschlaggebend, wie das Hormon im Serum punktuell konzentriert ist, sondern wie gut es im natürlichen Tagesverlauf schwankt. Kortisol unterliegt nämlich einem komplexen Steuerungsprozess des Gehirns mit zirkadianem Rhythmus: morgens hoch (aktivierend), abends niedrig (beruhigend). Diese Regulation kann bei anhaltenden Stress aufgehoben sein und ist der entscheidende Marker in der Stressphysiologie! Daher ist Vorsicht geboten vor einfachen Selbsttests, die statische Blutwerte erheben, sie sagen kaum etwa aus. Und alle Versuche das Kortisol mit aller Gewalt senken zu wollen, konterkarieren das eigentliche Ziel, die natürliche Schwingungsfähigkeit wieder herzustellen.

Besser als Detox-Versuche sind deshalb (u.a.):
🧠 Rhythmus stabilisieren: Feste Schlafzeiten, sowie frühes Licht am Morgen, und rechtzeitige Dunkelheit am Abend. Das unterstützt die innere Taktung für die Kortisol-Sekretion.
🧠 Körperliche Aktivität: Das reduziert hohe Wirkstoffspiegel effektiv, da Kortisol in die Muskeln aufgenommen und abgebaut wird.
🧠 Mentale Entlastung: Probleme mit jemandem besprechen oder aufschreiben hilft, Gedanken zu ordnen und Grübelschleifen zu lockern.
🧠 Pausen: Bereits Mikropausen können die Stressachse messbar beruhigen, wenn man sie diszipliniert einhält.

Eine akute Erhöhung von Kortisol ist nicht die Ursache für Stress, sondern Teil des Lösungsversuchs. Wenn die Hütte brennt, verhält es sich wie ein Rauchmelder und das Löschwasser.
Erst eine chronische Erhöhung macht es notwendig, genauer hinzuschauen und die Gründe für die Dysregulation zu ermitteln, statt einfach nur den Spiegel zu senken. Denn wer würde bei häufigen Bränden im Haus schon auf die glorreiche Idee kommen, die Feuerwehrmaßnamen einschränken?
Die bessere Lösung wäre, stattdessen die Brandursachen aufzudecken, um künftig rechtzeitig Schutzmaßnahmen zu ergreifen... 🔥

Ihnen allen einen sonnigen Tag - ohne Hausbrand 😊

23/04/2026

Es gibt noch viel zu tun im Bereich Barrierefreiheit!

Es wird mal wieder Zeit für einen neuen Anstrich, damit wir zu unserem 30. Jubiläum in neuer Frische glänzen können! ✨  ...
08/02/2026

Es wird mal wieder Zeit für einen neuen Anstrich, damit wir zu unserem 30. Jubiläum in neuer Frische glänzen können! ✨

Die Praxis für Ergotherapie Theis & Benkenstein wünscht allen eine besinnliche und schöne Weihnachtszeit!🌟🎄
24/12/2025

Die Praxis für Ergotherapie Theis & Benkenstein wünscht allen eine besinnliche und schöne Weihnachtszeit!🌟🎄

…und wieder ist die Herbsttagung für Praxisinhaber:innen vorbei - top Organisiert und voll mit informativen Seminaren, s...
18/11/2025

…und wieder ist die Herbsttagung für Praxisinhaber:innen vorbei - top Organisiert und voll mit informativen Seminaren, schönen Gesprächen und leckerem Essen! 😊 Zeit für Sightseeing blieb natürlich auch.

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