28/06/2026
POV: Du bist 34, Ästhetik-Ärztin, kennst jeden Wirkstoff... und hast trotzdem mal eine Hautunreinheit.
Lasst uns das bitte kurz normalisieren: Die Haut ist unser größtes Organ, sie lebt und reagiert auf Stress, Hormone oder zu wenig Schlaf. Der Glow ist trotzdem da, die Kompetenz auch – und die kleine Unreinheit geht wieder weg.
Hier auf Instagram stellen sich viele, insbesondere Hautpflege Influencer, immer mit perfekter Haut dar, obwohl sie dann am Ende teils stark geschminkt oder mit Filtern arbeiten. Ich finde das ziemlich unehrlich, weil es einfach ein komplett abwegiges Bild unserer Haut verkörpert.
Und das andere extrem Kollektiv hier auf Social Media verkauft dann sonnengeschädigte und teils vorgealterte (jeder wie er möchte) aber vor allem einem offenkundig erhöhtem Hautkrebsrisiko ausgesetzte blanke Haut als Errungenschaft. Find ich auch nicht gut.
Mich seht ihr hier hauptsächlich so wie ich tatsächlich bin, meist ungeschminkt, und teils etwas zerzauselt und definitiv ohne irgendeine Art von Filter.
Auch tolle Haut kann man Unreinheiten haben und das ist meiner Meinung nach okay.
Was ich in genau solchen Momenten mache (und was nicht):
❌ Auf gar keinen Fall ausdrücken. Das gibt am Ende nur fiese Pickelmale.
✅ Fokus auf die Hautbarriere. Also viel Feuchtigkeit und Ceramide.
✅ Salicylsäure
✅ Und vor allem auf die inneren Werte: Ernöhrung, Stress, Schlaf, Hormone achten
Niemand hat 365 Tage im Jahr makellose Haut. Nicht mal wir in der Praxis. 😉
Wer sieht das ähnlich?
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