18/06/2026
Retinol rund um die Augen? Ja, aber richtig. Wer hier auf die falschen Produkte oder die falsche Technik setzt, riskiert schnell Rötungen und Irritationen.
Die Haut rund um unsere Augen ist die dünnste des gesamten Körpers. Genau deshalb reagiert sie besonders empfindlich auf Wirkstoffe wie Retinol.
Wer in diesem Bereich mit Irritationen zu kämpfen hat, muss jedoch nicht komplett auf den Anti-Aging-Klassiker verzichten. Oft reicht es schon, die Anwendung strategisch anzupassen.
Drei praxiserprobte Ansätze, die den Unterschied machen:
Spezielle Augenpflege nutzen: Produkte, die explizit für die Augenpartie formuliert sind, enthalten oft zusätzliche, beruhigende Zusatzstoffe. Sie minimieren das Reizpotenzial im Vergleich zu regulären Gesichtsseren erheblich.
Die Sandwich-Methode anwenden: Trage zuerst eine dünne Schicht Feuchtigkeitscreme (Moisturizer) auf, lass diese kurz einziehen, nutze dann dein Retinol und schließe mit einer weiteren Schicht Creme ab. Diese Puffer-Technik reduziert Reizungen effektiv – übrigens auch im restlichen Gesicht.
Abstand zum Wimpernkranz halten: Retinol kriecht durch die Körperwärme von ganz alleine in die Haut. Lass beim Auftrag großzügigen Abstand zum Auge und dem Wimpernkranz. Der Wirkstoff gehört nicht direkt ans Auge und führt dort unweigerlich zu Reizungen.
Am Ende kommt es in der Hautpflege nicht nur auf den Wirkstoff selbst an, sondern vor allem auf die richtige Technik und den Schutz der Hautbarriere.
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