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• Tierheilpraktikerin • Tierernährungsberaterin
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Welches Futter ist eigentlich das richtige?Eine Frage, die Tierhalter mir regelmäßig stellen.Und irgendwie ist es auch k...
04/08/2026

Welches Futter ist eigentlich das richtige?

Eine Frage, die Tierhalter mir regelmäßig stellen.

Und irgendwie ist es auch kein Wunder. Denn wenn man einmal anfängt, sich mit dem Thema zu beschäftigen, merkt man schnell: Je mehr man liest, desto mehr neue Fragen tauchen plötzlich auf. 🤦🏽‍♀️😉

Und genau hier werde ich hellhörig.

Denn wenn mich jemand fragt: „Welches Futter ist eigentlich das richtige?“, höre ich oft noch eine andere Frage heraus.

Oft geht es um den Wunsch, sein Tier besser zu verstehen.

Was braucht Schnuffi gerade?
Was hat sich vielleicht verändert?
Und wie kann ich es gut unterstützen?

Und irgendwann denkt man vielleicht:

Man, man, man… so einfach ist das gar nicht. Da gehört doch so einiges zu. 😉

Denn die eine Lösung, die für jedes Tier passt, gibt es nicht.

Jedes Tier bringt seine eigene Geschichte mit, seinen eigenen Alltag und seine ganz eigenen Eigenheiten.

Was bei einer Fellnase gut passt, muss bei der nächsten nicht automatisch das Richtige sein.

Und manchmal sind es genau diese kleinen Unterschiede, die zeigen, was dieses Tier gerade braucht.

Es geht nicht nur darum, was im Napf landet – sondern darum, wer davor sitzt.

Denn genau dort wird es spannend: bei diesem einen Vierbeiner und dem, was er gerade braucht.

Manchmal spielt dabei auch die Ernährung eine Rolle.
Manchmal schauen wir aber auch an einer ganz anderen Stelle hin.

Genau dieser Blick auf den einzelnen Vierbeiner begleitet mich bei meiner Arbeit.

Und manchmal ist genau das, was uns weiterbringt.

Kein Hund und keine Katze wird auf dieselbe Weise alt. ❤️ 🐾 „Er ist ja auch schon älter.“Diesen Satz höre ich in meiner ...
28/07/2026

Kein Hund und keine Katze wird auf dieselbe Weise alt. ❤️ 🐾

„Er ist ja auch schon älter.“

Diesen Satz höre ich in meiner Praxis immer wieder.

Und ja – natürlich verändert sich ein Hund oder eine Katze mit den Jahren.

Aber manchmal ist es wichtig, genauer hinzuschauen.

Denn das Alter ist nur ein kleiner Teil der Geschichte.

Kein Hund und keine Katze wird auf dieselbe Weise alt.

Zehn oder zwölf Jahre sind deshalb nicht einfach zehn oder zwölf Jahre.

Denn hinter dieser Zahl steckt ein Tier mit seiner ganz eigenen Geschichte. Und genau diese Geschichte macht jedes Tier einzigartig.

Da ist der Hund, der seine Menschen noch immer voller Begeisterung zu jedem Spaziergang überredet. Und der andere, der inzwischen lieber etwas gemütlicher unterwegs ist. Lieber ausgiebig schnüffelt, als noch groß Kilometer zu reißen.

Oder die Katze, die früher jeden hohen Platz im Haus erobert hat. Und irgendwann feststellt, dass man nicht mehr jeden Aussichtspunkt persönlich kontrollieren muss. Oder die, die früher schon beim kleinsten Geräusch neugierig um die Ecke kam und sich inzwischen etwas mehr Zeit lässt, bevor sie nachschaut, was los ist.

Oft sind es viele kleine Veränderungen, die für sich genommen gar nicht besonders auffallen. Erst wenn wir sie gemeinsam Stück für Stück betrachten, entsteht das Gesamtbild.

Erst mit diesem Gesamtbild können wir besser einschätzen, welche Veränderungen zum Älterwerden gehören und wo eine angepasste Ernährung oder naturheilkundliche Unterstützung sinnvoll sein können.

Denn jedes Tier ist anders. Und genau deshalb ist es so wichtig, jedes Tier ganz individuell zu betrachten. Die passende Unterstützung sieht deshalb auch bei jedem Tier anders aus.

Das zeigt sich im Alltag oft ganz unterschiedlich.

Vielleicht wird der Spaziergang nach und nach etwas kürzer. Oder man bleibt plötzlich viel öfter stehen, weil der Hund lieber schnüffelt als weiterzulaufen. Das Aufstehen dauert einen Moment länger.

Oder die Katze kommt nicht mehr sofort angelaufen, wenn das Futter geöffnet wird. Manchmal lässt sie sich einfach ein bisschen mehr Zeit.

Solche kleinen Veränderungen haben nicht immer dieselbe Ursache.

Mit zunehmendem Alter verändert sich oft auch die Muskulatur. Dadurch können Bewegungen, die früher ganz selbstverständlich waren, plötzlich etwas mehr Kraft kosten. Gleichzeitig verändert sich bei vielen Tieren auch der Energiebedarf. Das Futter, das jahrelang gut gepasst hat, muss deshalb nicht automatisch auch heute noch genau zu diesem Tier passen.

Genau deshalb ist es mir so wichtig, nicht nur einzelne Veränderungen zu betrachten, sondern immer das gesamte Tier. Denn oft zeigt erst das Zusammenspiel vieler kleiner Beobachtungen, welche Unterstützung zu diesem Tier passt.

Wenn wir diese Zusammenhänge verstehen, können oft schon kleine Anpassungen viel bewirken – sei es über eine passende Ernährung oder eine naturheilkundliche Begleitung.

Vielleicht liegt genau darin etwas Besonderes am Älterwerden: dass wir unsere Tiere über viele Jahre begleiten und immer wieder neu kennenlernen dürfen.

Denn auch wenn sich vieles verändert: Die gemeinsame Geschichte bleibt. ❤️🐾

„Das kommt vom Liegen.“ – Warum Liegeschwielen mehr erzählen könnenVielleicht hast du sie bei deinem Hund schon einmal e...
22/07/2026

„Das kommt vom Liegen.“ – Warum Liegeschwielen mehr erzählen können

Vielleicht hast du sie bei deinem Hund schon einmal entdeckt: raue, verdickte Stellen an den Ellenbogen, die zunächst ganz unscheinbar wirken.

Oft denkt man: „Das kommt vom Liegen.“ Und tatsächlich spielt der Druck, der beim Liegen auf bestimmte Körperstellen wirkt, eine wichtige Rolle.

Durch wiederholte Belastung und Reibung kann sich die Haut verdicken – besonders an Stellen, an denen wenig Polsterung über knöchernen Vorsprüngen liegt.

Aber warum bekommt eigentlich nicht jeder Hund Liegeschwielen?

Der Druck beim Liegen ist zwar ein wichtiger Faktor. Trotzdem entstehen Liegeschwielen nicht bei jedem Hund gleich.

Dabei können verschiedene Dinge eine Rolle spielen: das Körpergewicht, der Körperbau, die Beschaffenheit der Haut, das Fell und natürlich auch die Liegegewohnheiten.

Auch das Alter kann einen Einfluss haben. Ältere Hunde liegen häufig mehr, bewegen sich manchmal weniger und verlieren im Laufe der Zeit Muskelmasse. Dadurch kann sich die Druckverteilung am Körper verändern.

Auch die Bewegung spielt eine Rolle. Hunde mit Gelenkproblemen oder Schmerzen verändern häufig ihre Sitz- und Liegeposition. Dadurch können Stellen belastet werden, die sonst weniger Druck abbekommen würden.

Wenn eine Liegeschwiele einmal entstanden ist, ist sie nicht automatisch ein Grund zur Sorge. Trotzdem sollte man die Hautstelle im Blick behalten.

Eine Liegeschwiele besteht aus verdickter Haut, die den Körper eigentlich schützen soll. Wird diese Haut jedoch sehr trocken, spröde oder bekommt Risse, können kleine Verletzungen entstehen.

Dadurch können Bakterien leichter eindringen und Entzündungen entstehen. In manchen Fällen können sich daraus auch sogenannte Hygrome entwickeln. Dabei handelt es sich um flüssigkeitsgefüllte Schwellungen unter der Haut, die für den Hund unangenehm oder schmerzhaft sein können.

Eine Liegeschwiele ist also nicht einfach nur eine raue Stelle an der Haut. Sie kann uns etwas darüber erzählen, wie ein Hund lebt, sich bewegt und welchen Belastungen sein Körper ausgesetzt ist.

Genau deshalb betrachte ich solche Veränderungen nicht isoliert, sondern immer im Zusammenhang mit dem ganzen Tier: seiner Geschichte, seinem Alltag und seinen individuellen Bedürfnissen.

Denn manchmal sind es gerade die kleinen Veränderungen, die uns helfen, unseren Hund besser zu verstehen.

Wir Menschen sind manchmal schon lustig. 😄Unser Hund läuft beim Spaziergang plötzlich etwas langsamer?„Er wird eben älte...
19/07/2026

Wir Menschen sind manchmal schon lustig. 😄

Unser Hund läuft beim Spaziergang plötzlich etwas langsamer?

„Er wird eben älter.“

Die Katze schläft plötzlich an einem anderen Ort?

„Katzen sind halt eigen.“

Das Futter bleibt heute liegen?

„Heute hat er wohl einfach keinen Hunger.“

Für fast alles haben wir ziemlich schnell eine Erklärung.

Und manchmal stimmt unsere erste Vermutung sogar.

In einer Beratung verändert manchmal ein einziger Nebensatz den Blick auf das Ganze.

„Ach … wo wir gerade darüber sprechen …“

Und genau da werde ich hellhörig.

Denn genau dann kommen die kleinen Veränderungen zur Sprache, die vorher noch gar nicht wichtig erschienen.

Vielleicht frisst dein Hund am nächsten Tag wieder ganz normal.

Vielleicht hat deine Katze wirklich einfach ihren neuen Lieblingsplatz gefunden.

Oder dir fällt auf, dass diese eine kleine Veränderung gar nicht allein gekommen ist.

Und plötzlich ergibt vieles ein anderes Bild.

Vielleicht müssen unsere Tiere gar nicht lauter werden.

Vielleicht dürfen wir einfach ein bisschen genauer hinhören.

Meine Katze frisst doch gut – warum nimmt sie trotzdem ab?Wir sehen unsere Katzen jeden Tag. Wir kennen ihre Gewohnheite...
16/07/2026

Meine Katze frisst doch gut – warum nimmt sie trotzdem ab?

Wir sehen unsere Katzen jeden Tag. Wir kennen ihre Gewohnheiten, ihre kleinen Eigenheiten und ihren Tagesablauf.

Und genau deshalb fallen uns Veränderungen manchmal gar nicht sofort auf. Sie schleichen sich irgendwann ganz leise ein – ein bisschen weniger Gewicht, kleine Veränderungen beim Fressen oder andere Kleinigkeiten im Alltag, die uns erst einmal gar nicht auffallen.

Gerade bei Katzen sind es oft die kleinen Veränderungen, die uns zeigen, dass etwas anders ist. Denn viele Katzen zeigen lange nicht deutlich, dass sich etwas verändert hat.

Oft kommt es deshalb vor, dass Katzenhalter irgendwann feststellen: Miezi frisst ganz normal oder hat sogar mehr Hunger als vorher – und nimmt trotzdem ab.

Wie kann das sein?

Weil es nicht nur darauf ankommt, ob der Napf leer gefressen wird. Die Frage ist auch, was der Körper mit den aufgenommenen Nährstoffen machen kann.

Manchmal verbraucht der Körper plötzlich mehr Energie.
Manchmal können Nährstoffe nicht richtig aufgenommen oder verwertet werden.
Und manchmal liegt der Grund nicht dort, wo wir ihn zuerst vermuten würden.

Zum Beispiel:

– eine Schilddrüsenüberfunktion
– Diabetes mellitus
– Erkrankungen des Darms oder der Bauchspeicheldrüse
– Parasiten
– Zahnprobleme oder Schmerzen

Gerade Zahnprobleme oder Schmerzen werden bei Katzen häufig unterschätzt. Katzen zeigen oft sehr lange nicht deutlich, dass ihnen etwas weh tut. Manche fressen trotz Beschwerden weiter. Aber wenn wir genauer hinschauen, fallen manchmal kleine Veränderungen auf: Sie fressen langsamer, bevorzugen plötzlich anderes Futter oder wirken beim Fressen einfach anders als sonst.

Deshalb gehört für mich immer der Blick auf das gesamte Tier dazu:
Wie frisst die Katze?
Wie ist die Verdauung?
Hat sich ihr Verhalten verändert?
Und wie fühlt sich der Körper an?

Denn manchmal merken wir Veränderungen erst, wenn wir genauer hinschauen.

Gerade bei älteren Katzen schaue ich auch auf die Muskulatur. Viele Katzen verlieren im Alter zunehmend Muskelmasse – häufig entlang der Wirbelsäule oder an der Hinterhand. Durch das Fell bleibt das oft lange unbemerkt und auf der Waage fällt es nicht immer sofort auf.

Ein regelmäßiger Blick und das bewusste Wahrnehmen beim Streicheln können helfen, Veränderungen eher zu bemerken.

Unsere Katzen zeigen uns oft sehr leise, wenn sich etwas verändert. Manchmal ist es nur ein kleiner Unterschied beim Streicheln, ein anderes Fressverhalten oder eine Veränderung im Alltag.

Und genau diese kleinen Veränderungen können uns helfen, unsere Katze besser zu verstehen. 🐾

„Ich habe schon so viel ausprobiert – aber ich weiß gar nicht mehr, was überhaupt richtig ist.“Diesen Satz höre ich in m...
12/07/2026

„Ich habe schon so viel ausprobiert – aber ich weiß gar nicht mehr, was überhaupt richtig ist.“

Diesen Satz höre ich in meiner Beratung gar nicht so selten.

Viele Tierhalter kommen mit ihren Tieren zu mir, nachdem sie schon einiges versucht haben. Von Futterwechseln über Tipps aus dem Internet bis hin zu verschiedenen Ansätzen, die oft mit viel Mühe und dem Wunsch, dem eigenen Tier zu helfen, ausprobiert wurden.

Und irgendwann bleibt vor allem eines zurück: Unsicherheit.

Nicht selten entsteht dann der Gedanke:
„Ich muss jetzt wahrscheinlich alles ändern.“
(Am besten alles gleichzeitig. 😉)

Oder vielleicht sogar:
„Ich habe bestimmt schon vieles falsch gemacht.“

Aber genau hier setzen wir nicht an.

Denn häufig ist nicht das Problem, dass Tierhalter zu wenig tun. Oft tun sie bereits sehr viel. Der Wunsch und der Ansatz dahinter sind meist schon genau richtig – nur fehlt irgendwann der Überblick, was davon wirklich sinnvoll ist.

Für mich beginnt die Arbeit deshalb erstmal damit, zuzuhören, Fragen zu stellen und die vielen einzelnen Informationen zusammenzufügen – um das Tier als Ganzes zu verstehen.

Denn meistens geht es nicht nur um ein einzelnes Symptom.

Es geht auch darum:
Wie lebt das Tier?
Was hat sich verändert?
Was wurde schon ausprobiert?
Welche Faktoren könnten zusammenhängen?
Und wo liegt überhaupt das größte Problem?

Oft braucht es nicht zehn neue Maßnahmen gleichzeitig.

Manchmal hilft es, erstmal wieder den roten Faden zu finden.

Welche Dinge sind gerade wirklich wichtig?
An welchen kleinen Stellschrauben können wir drehen?
Und was darf vielleicht erstmal bleiben, wie es ist?

Denn nicht jede Veränderung muss groß sein. Manchmal kommt man mit einer kleinen, passenden Anpassung weiter, als man vorher gedacht hätte.

Mir ist wichtig, dass Tierhalter meine Beratung nicht mit noch mehr Unsicherheit verlassen.

Sondern mit dem Gefühl:
„Ich verstehe jetzt besser, was passiert und weiß, wo ich anfangen kann.“

Denn genau darum geht es für mich:
Tierhaltern zu helfen, ihr Tier besser zu verstehen und gemeinsam Wege zu finden, wie wir die Lebensqualität des Tieres verbessern können.

Vielleicht ist genau das manchmal der erste Schritt:
Nicht noch mehr auszuprobieren, sondern erstmal wieder einen roten Faden zu finden.

Schritt für Schritt. 🐾

Ja, ich stelle viele Fragen… Sehr viele sogar. 🙄😉Aber dahinter steckt keine reine Neugier.Denn jedes Tier ist anders. Un...
09/07/2026

Ja, ich stelle viele Fragen… Sehr viele sogar. 🙄😉

Aber dahinter steckt keine reine Neugier.

Denn jedes Tier ist anders. Und jedes hat seine eigene Geschichte. Und manchmal steckt hinter einer sichtbaren Veränderung viel mehr, als man auf den ersten Blick erkennen kann.

Für mich und meine Arbeit ist ein Symptom nicht einfach etwas, das man wegbehandeln muss.
Es ist vor allem ein Hinweisgeber: Wo sollten wir genauer hinschauen?

Deshalb frage ich nach:
Wie sieht der Alltag aus?
Gab es Veränderungen?
Wie ist die Vorgeschichte?
Wie verhält sich das Tier?
Was wird gefüttert?

Genau das ist für mich ganzheitliches Denken. 😁🌿

Und manchmal kommt dann dieser Satz:
„Ach, das hatte ich ganz vergessen zu erwähnen…“

Da werde ich hellhörig, denn, genau diese kleinen Dinge sind es, die auf den ersten Blick vielleicht nebensächlich wirken, aber trotzdem ein wichtiges Puzzleteil sein können.

Vielleicht ist genau das auch der Grund, warum ich im Alltag mit Oria so oft kleine Dinge beobachte. Nicht, weil jede Veränderung gleich ein Problem sein muss – sondern weil Tiere uns ständig etwas zeigen, wenn wir bereit sind, ihnen zuzuhören.

Genau das ist es, was diese Arbeit für mich so besonders macht: Hinter jedem Tier steckt eine eigene Geschichte – und genau diese möchte ich verstehen. 🌿

Bedeutet Tierernährungsberatung automatisch eine Futterumstellung?Diese Frage kommt im Gespräch immer wieder auf.Oft ste...
07/07/2026

Bedeutet Tierernährungsberatung automatisch eine Futterumstellung?

Diese Frage kommt im Gespräch immer wieder auf.

Oft steckt dahinter Unsicherheit – und die Vorstellung, dass damit direkt große Veränderungen verbunden sind.

Viele rechnen im ersten Moment damit, dass das gesamte Futter umgestellt werden muss.

Das ist aber in der Praxis häufig nicht der Fall.

Wenn die aktuelle Fütterung grundsätzlich passt, geht es häufig eher um kleine Ergänzungen oder Anpassungen. Manchmal kommt auch das Thema Darmflora mit dazu, oder es fallen im Alltag Dinge auf, die vorher nicht so im Blick waren.

In der Praxis liegt es dann meist zwischen einer klaren Einordnung und überschaubaren Veränderungen, die sich gut umsetzen lassen.

Mir ist wichtig, dass dabei nichts entsteht, was im Alltag überfordert oder schnell wieder liegen bleibt. Eine Beratung hat nur dann einen Wert, wenn sie sich auch wirklich in den Alltag integrieren lässt.

Am Ende geht es selten um „alles neu machen“ oder „alles lassen wie es ist“, sondern um einen Weg dazwischen, der zum Tier und zum Menschen passt.

Und genau dort entsteht meist auch die eigentliche Entlastung: wenn klarer wird, was wirklich sinnvoll ist – und was nicht zwingend verändert werden muss.

Wenn du das Gefühl hast, dass du gerade nicht genau weißt, ob und was angepasst werden müsste, hilft oft ein ruhiges Einordnen der Gesamtsituation.

Wenn ein Symptom mehr erzählt als es zuerst scheintManchmal fällt zuerst nur eine kleine Veränderung im Alltag auf – vie...
02/07/2026

Wenn ein Symptom mehr erzählt als es zuerst scheint

Manchmal fällt zuerst nur eine kleine Veränderung im Alltag auf – vielleicht frisst die Fellnase etwas schlechter als sonst, wirkt etwas ruhiger oder zeigt Veränderungen, die man erst im Nachhinein richtig einordnet.

Und oft kommt schnell die Frage auf: Woran kann das liegen?

In der Praxis zeigt sich häufig, dass solche Veränderungen selten nur einen einzigen Auslöser haben.

Ich schaue deshalb nicht nur auf ein einzelnes Symptom.

Wenn ich mit Tierhaltern spreche, geht es vor allem darum, wie sich das Tier insgesamt zeigt:

- hat sich das Fressverhalten verändert oder frisst es einfach anders als sonst?
- wirkt der Vierbeiner weniger fit oder fallen kleine Dinge im Alltag auf?
- haben sich Gewicht, Fell oder Verhalten langsam verschoben?

Oft sind es genau diese unscheinbaren Beobachtungen, die am Anfang nebensächlich wirken und später ein wichtiges Gesamtbild ergeben.

Nicht jedes Detail ist sofort entscheidend – im Zusammenspiel wird aber oft mehr sichtbar, als ein einzelner Befund erklären kann.

Ich erlebe immer wieder zwei typische Situationen: Entweder wird im Gesamtbild schnell klar, wo man genauer hinschauen sollte – oder es zeigt sich, dass es sinnvoll ist, noch etwas weiter zu beobachten, bevor man etwas festlegt.

Beides hat seinen Wert.

Vielleicht kennst du das auch: dass sich bei deinem Tier etwas verändert hat, du es im Alltag aber noch nicht richtig einordnen konntest.

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Zum Felde 20
Bederkesa
27624

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