09/08/2026
Migräne – und niemand schaut auf deine Fettsäuren? 🧠
Migräne ist weit mehr als „nur Kopfschmerz“. Und genau deshalb finde ich diese Studie so spannend:
Eine Netzwerk-Metaanalyse untersuchte 40 randomisierte Studien mit insgesamt 6.616 Teilnehmer:innen und verglich verschiedene Strategien zur Migräneprophylaxe.
Das bemerkenswerte Ergebnis:
👉 Hoch dosiertes EPA/DHA – also Omega-3-Fettsäuren – zeigte in dieser Analyse die stärkste Abnahme der Migränehäufigkeit und Migräneschwere unter den untersuchten Interventionen.
Heißt das, Omega-3 heilt Migräne?
Nein.
Aber es zeigt, warum wir bei wiederkehrenden Beschwerden vielleicht weiter denken sollten als nur bis zum nächsten Schmerzmittel.
EPA und DHA sind wichtige Bestandteile unserer Zellmembranen und spielen unter anderem bei der Regulation von Entzündungsprozessen eine Rolle.
Und genau hier wird es für mich interessant:
Du kannst dich gesund ernähren.
Du kannst täglich Nahrungsergänzungsmittel nehmen.
Du kannst Omega-3 supplementieren.
Aber weißt du eigentlich, wie dein Fettsäurestatus aussieht?
Ich bin ein großer Fan davon, nicht zu raten, sondern zu messen.
Denn gerade bei Migräne, Kopfschmerzen, Kieferspannung und anderen chronischen Beschwerden lohnt es sich, den Körper als Ganzes anzuschauen.
📌 Schreib OMEGA in die Kommentare, wenn du wissen möchtest, welchen Test ich dafür nutze und was dabei gemessen wird.
Quelle: Tseng et al., Advances in Nutrition, 2024; 15(2):100163. Network Meta-Analysis, 40 RCTs, n=6.616.
🙋♀️🌸