Be Kind to Your Mind

Be Kind to Your Mind EMDR & Trauma Specialist

„I became a therapist because in this performance-oriented society that we live in there are simply not enough places where one can just go to and be, breathe and experience unconditional acceptance at the same time."_Ulla Siobhán Greve

Wir haben nicht nur eine Vergangenheit.Wir haben auch die Möglichkeit, wie wir sie betrachten.Nicht alles, was war, fühl...
14/07/2026

Wir haben nicht nur eine Vergangenheit.
Wir haben auch die Möglichkeit, wie wir sie betrachten.

Nicht alles, was war, fühlt sich gleich an.
Und nicht alles davon muss die gleiche Bedeutung für unsere Zukunft haben.

Therapie verändert die Vergangenheit nicht.
Aber sie kann helfen, den Blick wieder beweglich zu machen.

Weg von dem, was schwer geworden ist.
Hin zu dem, was trotz allem da war: Ressourcen, Stärke, Momente des Gelingens.

Nicht um die Vergangenheit umzuschreiben –
sondern um die eigene Zukunft nicht nur von ihr bestimmen zu lassen.

Vielleicht beginnt Veränderung genau dort:
bei der Frage, worauf wir uns innerlich beziehen.

🤍

Manchmal ist der Blick so sehr auf das gerichtet, was schwer war oder noch offen ist,dass die leichten Momente dazwische...
10/07/2026

Manchmal ist der Blick so sehr auf das gerichtet, was schwer war oder noch offen ist,
dass die leichten Momente dazwischen kaum auffallen.

Und doch gibt es sie fast immer.

Ein Gespräch, das nicht anstrengend war.
Eine Aufgabe, die sich überraschend einfach angefühlt hat.
Ein kurzer Moment, in dem nichts getragen werden musste.

Nicht groß. Nicht spektakulär.
Aber spürbar.

Vielleicht lohnt es sich, genau dort kurz innezuhalten:
Was durfte heute leicht sein?

🤍

„Ich muss das perfekt machen.“Viele Menschen kennen diesen inneren Satz – oft leise, aber sehr konsequent.Im Alltag führ...
07/07/2026

„Ich muss das perfekt machen.“
Viele Menschen kennen diesen inneren Satz – oft leise, aber sehr konsequent.

Im Alltag führt das dazu, dass im Job, im Haushalt und in Beziehungen dauerhaft sehr viel Energie eingesetzt wird. Nicht weil es gerade notwendig wäre, sondern weil der innere Anspruch es verlangt.

Auf Dauer bleibt das nicht ohne Folgen: Das System läuft auf hoher Spannung, bis Erschöpfung entsteht.

Die Lösung liegt selten darin, plötzlich „weniger zu tun“.
Sondern darin, sich schrittweise zu erlauben, Dinge auch einmal als gut genug stehen zu lassen.

Nicht als Nachlässigkeit – sondern als bewusste Entlastung des eigenen Energiehaushalts.

Oft macht es für das Umfeld kaum einen Unterschied, ob etwas 80 % oder 100 % ist. Für das eigene Nervensystem jedoch sehr wohl.

Wie vertraut ist Ihnen dieser Anspruch, immer alles perfekt machen zu müssen?

03/07/2026

„Aber du funktionierst doch.“ Genau das ist oft das Problem.

Nicht jede Depression zeigt sich durch Rückzug, Antriebslosigkeit oder offensichtliche Erschöpfung. Manche Menschen reagieren auf inneren Druck mit dem Gegenteil: Sie werden produktiver, leistungsfähiger und noch beschäftigter.

Der Kalender ist voll. Die To-do-Liste wird abgearbeitet. Für andere ist man da. Und gleichzeitig bleibt kaum ein Moment übrig, um wirklich zu spüren, wie es einem geht.

Manchmal wird Aktivität zu einer Form der Vermeidung. Nicht bewusst. Nicht absichtlich.

Sondern weil Tempo hilft, Abstand zu halten – von Traurigkeit, Leere, Überforderung oder ungelösten Themen.

Das Schwierige daran: Von außen wirkt alles stabil. Und je besser jemand funktioniert, desto seltener wird nach dem Befinden gefragt.

Doch psychische Belastungen werden nicht erst relevant, wenn nichts mehr geht. Unterstützung ist auch dann sinnvoll, wenn der Alltag noch läuft – aber zunehmend Kraft kostet.

Vielleicht kennen Sie das Gefühl, ständig beschäftigt zu sein und trotzdem nicht wirklich bei sich anzukommen.

Was hilft Ihnen dabei, einen Gang herunterzuschalten und wahrzunehmen, wie es Ihnen wirklich geht?

🤍

Hand aufs Herz: Würden Sie mit einem Menschen, den Sie lieben, so sprechen, wie Sie in stressigen Momenten mit sich selb...
30/06/2026

Hand aufs Herz: Würden Sie mit einem Menschen, den Sie lieben, so sprechen, wie Sie in stressigen Momenten mit sich selbst sprechen?

Viele würden diese Frage mit einem klaren „Nein“ beantworten.

Im Umgang mit anderen sind wir oft geduldig, verständnisvoll und nachsichtig.
Mit uns selbst dagegen deutlich strenger – besonders dann, wenn etwas nicht perfekt läuft.

Dabei hat der innere Ton eine Wirkung, die oft unterschätzt wird.
Nicht nur emotional, sondern auch darauf, wie wir uns fühlen, entscheiden und durch den Alltag gehen.

Es muss nicht alles sofort anders werden.
Aber vielleicht darf es im Kleinen beginnen:

mit einem freundlicheren Satz an sich selbst.
In genau dem Moment, in dem es am schwersten fällt.

Denn Worte formen nicht nur Kommunikation –
sie formen auch den inneren Raum, in dem wir uns bewegen.

Viele Menschen schieben den ersten Therapietermin lange vor sich her.Nicht selten liegt das an Vorstellungen darüber, wa...
26/06/2026

Viele Menschen schieben den ersten Therapietermin lange vor sich her.

Nicht selten liegt das an Vorstellungen darüber, was Therapie angeblich ist: das sofortige Aufarbeiten schmerzhafter Erinnerungen, die Suche nach Schuldigen oder eine Therapeutin, die Antworten auf alles hat.

Moderne Therapie funktioniert anders.

Sie beginnt nicht mit der Vergangenheit, sondern mit der Frage:
Was braucht Ihr System heute?

Es geht nicht darum, Ihnen zu sagen, wie Sie leben sollen.
Und auch nicht darum, jede Reaktion zu analysieren.

Stattdessen entsteht Schritt für Schritt ein tieferes Verständnis dafür, was Sie geprägt hat, welche Strategien Sie entwickelt haben und welche davon Ihnen heute noch dienen.

Therapie ist dabei kein passiver Prozess.
Sie lebt von Zusammenarbeit, Vertrauen und der Bereitschaft, sich selbst mit Neugier statt mit Urteil zu begegnen.

Und vielleicht ist das die wichtigste Erkenntnis:

Therapie ist kein Ort, an dem Menschen repariert werden.
Sondern ein Ort, an dem sie verstehen lernen, was sie geprägt hat – und was sie heute brauchen.

🤍

Welche Vorstellung von Therapie hat Sie lange begleitet?

Bevor Sie weiterscrollen:Lassen Sie einmal bewusst die Schultern sinken.Und atmen Sie aus.Nicht tiefer.Nicht besser.Einf...
19/06/2026

Bevor Sie weiterscrollen:

Lassen Sie einmal bewusst die Schultern sinken.

Und atmen Sie aus.

Nicht tiefer.
Nicht besser.
Einfach aus.

Manchmal braucht Ihr Nervensystem keine weitere Optimierung.
Sondern nur einen kleinen Moment, in dem es merkt:

Ich bin gerade sicher.

🤍

16/06/2026

Aktuell wird auf Social Media fast jede Stressreaktion als Trauma bezeichnet. Doch nicht jede Aktivierung des Nervensystems ist ein Trauma.

Ihr Herz schlägt schneller vor einem wichtigen Gespräch? Sie sind nach einem stressigen Arbeitstag gereizt? Oder fühlen sich nach einer anstrengenden Woche erschöpft?

Dann reagiert Ihr Nervensystem zunächst einmal genau so, wie es soll.

Aktivierung ist keine Störung.
Sie ist Teil eines gesunden, lebendigen Systems.

Entscheidend ist etwas anderes:
Findet Ihr System anschließend wieder zurück in die Regulation?

Bei alltäglichem Stress lautet die Antwort meist: ja.

Bei traumatischen Erfahrungen kann diese Flexibilität verloren gehen. Dann bleibt das Nervensystem auch dann in Alarmbereitschaft, wenn die Gefahr längst vorbei ist. Der Körper reagiert weiter, als müsste er Sie schützen.

Deshalb geht es in Therapie nicht darum, nie wieder Stress zu spüren.

Das Ziel ist ein Nervensystem, das auf Belastungen reagieren kann – und anschließend wieder zur Ruhe findet.

Genau diese Fähigkeit macht Resilienz aus.

Wenn Sie das Gefühl haben, dauerhaft unter Spannung zu stehen oder nur schwer abschalten zu können, kann es hilfreich sein, genauer hinzuschauen, was Ihr Nervensystem gerade versucht für Sie zu leisten.

🤍

Wir haben oft das Gefühl, jede Minute sinnvoll nutzen zu müssen.Doch genau das ist einer der größten Stressverstärker fü...
13/06/2026

Wir haben oft das Gefühl, jede Minute sinnvoll nutzen zu müssen.

Doch genau das ist einer der größten Stressverstärker für unser Nervensystem.

„Nichtstun“ ist kein Stillstand –
sondern eine der wichtigsten Phasen für innere Regulation.

In diesen Momenten sortiert das Gehirn Eindrücke, verarbeitet Erlebtes und das Nervensystem kann aus der ständigen Aktivierung herausfinden.

Erholung entsteht nicht nur durch Schlaf oder Urlaub.
Sondern vor allem durch kleine Unterbrechungen im Alltag, in denen nichts geleistet werden muss.

Sobald wir aufhören, uns zu optimieren oder den nächsten Schritt zu planen,
bekommt unser System ein klares Signal: Sicherheit.

Das ist der Moment, in dem echte Entlastung möglich wird.

Vielleicht ist genau heute ein guter Moment,
für ein paar Minuten ohne Ziel, ohne Aufgabe, ohne „müssen“.

Ihr Nervensystem wird es spüren.

EMDR ist eine Methode, die dabei hilft, emotional belastende Erfahrungen zu verarbeiten und spürbar zu entlasten.Viele M...
09/06/2026

EMDR ist eine Methode, die dabei hilft, emotional belastende Erfahrungen zu verarbeiten und spürbar zu entlasten.

Viele Menschen beschreiben nach abgeschlossener EMDR-Arbeit ein Gefühl von Leichtigkeit – als hätte sich innerlich etwas neu sortiert, das lange festgesteckt hat.

Damit dieser Prozess sicher und stabil verlaufen kann, beginnt EMDR nicht direkt mit der belastenden Erinnerung.

Am Anfang steht immer ein gemeinsames Verstehen:
Worum genau geht es – und wie zeigt sich die Belastung heute noch im Alltag?

Darauf aufbauend wird behutsam vorbereitet.
Ein zentraler Schritt ist dabei die Stabilisierung des Nervensystems:
Wir entwickeln einen inneren „Wohlfühlort“, der Ihnen Halt gibt und jederzeit abrufbar bleibt.

Ob EMDR anschließend in klassischer Form durchgeführt wird, hängt immer von Ihrer aktuellen Stabilität und den Ressourcen ab.
Der Prozess wird individuell angepasst – manchmal sanft und schrittweise, manchmal direkter, immer im passenden Tempo.

In der EMDR selbst wird das Nervensystem über bilaterale Stimulation unterstützt – zum Beispiel durch geführte Augenbewegungen, aber auch durch Töne (rechts/links) oder sanfte taktile Reize.
Diese Form der rechts-links Aktivierung hilft dem Gehirn, belastende Erinnerungen neu zu verarbeiten und emotional zu entlasten.

Wichtig ist: Sie bleiben während des gesamten Prozesses wach, präsent und begleitet.
Nichts passiert über Ihren Kopf hinweg.

Viele erleben EMDR am Ende nicht als „Arbeit am Problem“, sondern als ein inneres Ordnen – mit mehr Ruhe, Klarheit und deutlichem Abstand zur vorherigen Belastung.

Wenn Sie mehr über die EMDR-Angebote oder meine therapeutische Arbeit insgesamt erfahren möchten, finden Sie Informationen in meinen Highlights oder auf meiner Website.

Adresse

KollwitzStr. 66
Berlin
10435

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Be Kind to Your Mind erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Die Praxis Kontaktieren

Nachricht an Be Kind to Your Mind senden:

Verknüpfungen

Teilen

Kategorie