Deutsche Zentren der Gesundheitsforschung - DZG

Deutsche Zentren der Gesundheitsforschung - DZG FORSCHEN FÜR GESUNDHEIT - unter diesem Motto forschen die Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung

Die Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung (DZG) suchen nach neuen Therapien für Diabetes, Infektionen, Lungenkrankheiten, Krebs, Herz-Kreislauf- und neurodegenerative Krankheiten, um diese Erkrankungen besser zu erkennen, zu behandeln und ihnen vorzubeugen. Die Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung sind:

·Deutsches Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK)
·Deutsches Zentrum

für Diabetesforschung (DZD)
·Deutsches Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK)
·Deutsches Zentrum für Infektionsforschung (DZIF)
·Deutsches Zentrum für Lungenforschung (DZL)
·Deutsches Zentrum für Neurogenerative Erkrankungen (DZNE)

Übersehene Immunzellen könnten bei Lungenkrebs wichtige Hinweise gebenForschende des Deutschen Zentrums für Lungenforsch...
25/08/2026

Übersehene Immunzellen könnten bei Lungenkrebs wichtige Hinweise geben

Forschende des Deutschen Zentrums für Lungenforschung (DZL) haben ein bisher wenig beachtetes Muster von Immunzellen entdeckt, das Hinweise auf die langfristigen Überlebenschancen von Menschen mit nicht-kleinzelligem Lungenkrebs geben kann.

Für die Studie untersuchte das Forschungsteam Gewebeproben von 674 Patientinnen und Patienten aus Deutschland und Schweden. Dabei erfassten die Forschenden mehr als sechs Millionen Immunzellen und analysierten nicht nur, welche Zellen vorhanden waren, sondern auch, wo sie sich im Tumorgewebe befanden.

Bisher wurde vor allem darauf geachtet, welche Immunzellen direkt in den Tumor gelangen. Die neue Studie zeigt jedoch: Auch Immunzellen, die außerhalb des Tumors im umliegenden Gewebe bleiben, können wichtige Informationen liefern. Entscheidend ist also nicht nur, wie viele Zellen vorhanden sind, sondern auch, wo sie sich befinden und wie gut sie zusammenarbeiten.

Besonders gute Überlebenschancen hatten Patientinnen und Patienten, bei denen viele B-Zellen vorhanden waren und bestimmte T-Zellen eng beieinander lagen. B-Zellen und T-Zellen sind wichtige Bestandteile des Immunsystems. Sie helfen unter anderem dabei, veränderte Zellen zu erkennen und eine Abwehrreaktion zu organisieren.

Aus dem Zusammenspiel dieser Immunzellen konnten die Forschenden drei sogenannte Immunmarker ableiten. Das sind messbare Merkmale, die möglicherweise dabei helfen können, den Verlauf einer Erkrankung besser einzuschätzen.

Ob daraus künftig ein einfacher Test für die Behandlung von Lungenkrebs entstehen kann, müssen weitere Studien zeigen. Auch bei fortgeschrittenem Lungenkrebs und während einer Immuntherapie soll das Zellmuster noch untersucht werden.

Lesen Sie mehr auf der Webseite der DZG unter https://deutschezentren.de/news/uebersehene-immunzellen-als-prognosemarker-bei-lungenkrebs/

Warum manche Gefäßablagerungen zum Schlaganfall führenWarum führen manche Ablagerungen in den Halsschlagadern zu einem S...
19/08/2026

Warum manche Gefäßablagerungen zum Schlaganfall führen

Warum führen manche Ablagerungen in den Halsschlagadern zu einem Schlaganfall, während andere harmloser bleiben? Dieser Frage ist ein Forschungsteam des Deutschen Zentrums für Herz Kreislauf Forschung gemeinsam mit der Technischen Universität München nachgegangen.

Ablagerungen in den Blutgefäßen, sogenannte Plaques, entstehen unter anderem durch Fett und Entzündungen. Besonders gefährlich sind nicht unbedingt die größten Plaques, sondern diejenigen, die leicht aufreißen. Passiert das, kann sich innerhalb kurzer Zeit ein Blutgerinnsel bilden, das einen Schlaganfall auslöst.

Für die Studie untersuchten die Forschenden Gewebeproben von 112 Patientinnen und Patienten. Mithilfe moderner Analysemethoden bestimmten sie, welche Proteine in den verschiedenen Bereichen der Plaques vorkommen. Proteine sind Eiweiße, die viele wichtige Aufgaben im Körper übernehmen und Hinweise auf Krankheitsprozesse geben können.

Die Ergebnisse zeigen, dass sich gefährliche Plaques vor allem im Inneren deutlich von stabileren Ablagerungen unterscheiden. Dort fanden die Forschenden verstärkt Anzeichen für Entzündungen, Veränderungen des Fettstoffwechsels und Umbauprozesse im Gewebe.

Besonders im Fokus stand das Protein PCSK9. Es war in instabilen Plaques häufiger vorhanden und könnte künftig dabei helfen, besonders gefährliche Gefäßablagerungen besser zu erkennen. Langfristig könnten die Erkenntnisse dazu beitragen, das Risiko für Schlaganfälle genauer einzuschätzen und neue Behandlungsansätze zu entwickeln.

Lesen Sie mehr auf der Webseite der DZG unter https://deutschezentren.de/news/warum-manche-plaques-gefaehrlich-werden/

KI könnte die Diagnose von Autismus beschleunigenEine Autismus Spektrum Störung wird in Deutschland oft erst bis zum sie...
10/08/2026

KI könnte die Diagnose von Autismus beschleunigen

Eine Autismus Spektrum Störung wird in Deutschland oft erst bis zum siebten Lebensjahr diagnostiziert. Dabei gilt: Je früher eine Diagnose gestellt wird, desto früher können Betroffene gezielt unterstützt werden. Forschende des Deutschen Zentrums für Psychische Gesundheit arbeiten deshalb an einer neuen digitalen Methode, die die Diagnostik beschleunigen und präziser machen soll.

Statt sich ausschließlich auf Interviews und Verhaltensbeobachtungen zu stützen, erfasst das Forschungsteam verschiedene Signale während eines Gesprächs. Dazu gehören Blickbewegungen, Mimik, Körperbewegungen, Sprache und weitere körperliche Reaktionen. Mithilfe künstlicher Intelligenz werden diese Informationen gemeinsam ausgewertet.

Im Mittelpunkt steht die sogenannte interpersonelle Synchronie. Sie beschreibt, wie gut zwei Menschen im Gespräch aufeinander abgestimmt sind, zum Beispiel durch Blickkontakt oder Gestik. Die Forschenden konnten zeigen, dass die KI anhand einer etwa zehnminütigen Videoaufnahme typische Muster einer Autismus Spektrum Störung mit einer Genauigkeit von 80 bis 90 Prozent erkennen kann.

Ein weiterer Vorteil: Die Methode kann dabei helfen, Autismus besser von anderen psychischen Erkrankungen mit ähnlichen Anzeichen zu unterscheiden. Das könnte Fehldiagnosen vermeiden und die oft langen Wartezeiten bis zu einer Diagnose verkürzen.

Die Forschenden betonen, dass die Technologie Ärztinnen und Ärzte nicht ersetzen soll. Sie soll die klinische Diagnostik sinnvoll ergänzen und dabei helfen, Betroffene schneller zur passenden Unterstützung zu führen. Als Nächstes ist eine große Studie geplant, um die Methode in mehreren Kliniken zu überprüfen.

Lesen Sie mehr auf der Webseite der DZG unter https://deutschezentren.de/news/autismus-frueher-und-praeziser-erkennen-mit-digitaler-technologie-und-ki/

Kann eine App dabei helfen, erste Anzeichen einer Demenz früher zu erkennen?  Eine Studie des Deutschen Zentrums für Neu...
03/08/2026

Kann eine App dabei helfen, erste Anzeichen einer Demenz früher zu erkennen?

Eine Studie des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) zeigt, dass digitale Gedächtnistests subtile Veränderungen der geistigen Leistungsfähigkeit schneller erfassen können als herkömmliche Testverfahren.

Untersucht wurden mehr als 200 ältere Erwachsene, darunter auch Menschen mit einer leichten kognitiven Beeinträchtigung, sogenanntem „Mild Cognitive Impairment“ (MCI). Diese Einschränkung kann eine Vorstufe einer Demenz sein. Die Teilnehmenden führten über mehrere Monate regelmäßig kurze Gedächtnistests auf dem Smartphone oder Tablet durch – mit einer speziellen App.

Der Vorteil: Die Tests lassen sich bequem zu Hause durchführen und können alle paar Wochen wiederholt werden. So erkennen die Forschenden Veränderungen der geistigen Leistungsfähigkeit deutlich früher als mit klassischen Untersuchungen, die meist nur ein oder zwei Mal pro Jahr stattfinden.

Die Ergebnisse zeigen, dass die digitalen Tests bereits innerhalb weniger Monate Veränderungen erfassen können. Das könnte künftig die Entwicklung neuer Medikamente gegen Demenz beschleunigen, weil sich so Behandlungserfolge schneller nachweisen lassen.

Langfristig sehen die Forschenden auch Potenzial für den klinischen Alltag. Digitale Gedächtnistests könnten Ärztinnen und Ärzten dabei helfen, den Verlauf einer Erkrankung oder den Erfolg einer Behandlung besser zu beobachten. Die App ersetzt jedoch keine ärztliche Diagnose – und ist nicht frei verfügbar. Die Auswertung erfolgt ausschließlich durch medizinisches Fachpersonal.

Lesen Sie mehr auf der Webseite der DZG unter https://deutschezentren.de/news/gedaechtnistests-per-smartphone-erfassen-kognitive-veraenderungen-schneller-als-standardverfahren/

Mit den Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung (DZG) hat das BMBF schlagkräftige Strukturen aufgebaut, um Volkserkrankungen besser zu erkennen, behandeln und ihnen vorzubeugen.

Warum entwickeln viele Menschen mit Diabetes auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen? Dieser Frage widmet sich künftig der neue...
28/07/2026

Warum entwickeln viele Menschen mit Diabetes auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen?

Dieser Frage widmet sich künftig der neue Sonderforschungsbereich CARDIO DIABETES CROSSTALK. Das Projekt wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert. Beteiligt sind unter anderem das Deutsche Diabetes Zentrum (DDZ) und Forschende des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD).

In Deutschland leben rund 9,5 Millionen Menschen mit Diabetes. Besonders Menschen mit Typ 2 Diabetes haben ein deutlich erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Wie beide Erkrankungen zusammenhängen, ist bislang jedoch noch nicht vollständig verstanden.

Die Forschenden wollen deshalb die biologischen Prozesse untersuchen, die Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen miteinander verbinden. Im Mittelpunkt stehen Veränderungen im Energiestoffwechsel und Entzündungsprozesse im Körper. Ziel ist es, besser zu verstehen, warum manche Menschen schon früh Komplikationen entwickeln, während andere lange gesund bleiben.

Langfristig sollen die Erkenntnisse helfen, neue Methoden zur Früherkennung zu entwickeln und Krankheiten möglichst früh zu verhindern. Außerdem sollen Behandlungen künftig noch gezielter auf einzelne Patientinnen und Patienten abgestimmt werden.

Für das Forschungsprojekt wurde eine Förderung von mehr als elf Millionen Euro für knapp vier Jahre beantragt. Damit soll die gemeinsame Forschung zu Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen weiter gestärkt werden.

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KI erkennt Hirntumoren in wenigen MinutenKann künstliche Intelligenz die Diagnose von Hirntumoren beschleunigen? Ein Hei...
22/07/2026

KI erkennt Hirntumoren in wenigen Minuten

Kann künstliche Intelligenz die Diagnose von Hirntumoren beschleunigen? Ein Heidelberger Forschungsteam aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ), dem Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK) und der Universität Heidelberg hat dafür ein neues KI-System entwickelt. Es kann Hirntumoren anhand gewöhnlicher mikroskopischer Gewebeschnitte innerhalb weniger Minuten einordnen und die Diagnostik dadurch deutlich beschleunigen.

Bislang werden viele Hirntumoren zusätzlich mit aufwendigen molekularen Untersuchungen analysiert. Diese liefern zwar sehr genaue Ergebnisse, benötigen jedoch spezielle Labore und oft etwa zwei Wochen Zeit. In vielen Regionen der Welt stehen diese Verfahren außerdem gar nicht zur Verfügung.
Das neue KI-System mit dem Namen Hetairos wurde mit mehr als 11.000 digitalisierten Gewebeproben trainiert. Es erkennt 102 verschiedene molekulare Tumoruntergruppen und schätzt gleichzeitig ein, wie sicher seine Diagnose ist. Ist sich die KI nicht ganz sicher, grenzt sie die möglichen Diagnosen dennoch deutlich ein. So können Ärztinnen und Ärzte gezielt weitere Untersuchungen auswählen.

In einer Studie erreichte Hetairos bei vielen Fällen eine höhere Trefferquote als erfahrene Fachärztinnen und Fachärzte. Besonders beeindruckend ist auch die Geschwindigkeit. Während die vollständige molekulare Diagnostik im Durchschnitt etwa zwölf Tage dauert, liefert die KI nach der Digitalisierung der Gewebeproben bereits nach rund zwölf Minuten ein Ergebnis.

Die Forschenden betonen, dass Hetairos Ärztinnen und Ärzte nicht ersetzen soll. Stattdessen soll das System die Diagnostik unterstützen, beschleunigen und besonders dort helfen, wo moderne Labortechnik nur eingeschränkt verfügbar ist. So könnte die neue Technologie künftig dazu beitragen, dass Patientinnen und Patienten weltweit schneller eine präzise Diagnose und damit die passende Behandlung erhalten.

Lesen Sie mehr auf der Webseite der DZG unter https://deutschezentren.de/news/ki-diagnostiziert-hirntumoren-in-minuten-statt-wochen/

Mit den Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung (DZG) hat das BMBF schlagkräftige Strukturen aufgebaut, um Volkserkrankungen besser zu erkennen, behandeln und ihnen vorzubeugen.

Phagen statt Antibiotika? Neue Studie testet innovative TherapieAntibiotika verlieren durch zunehmende Resistenzen immer...
13/07/2026

Phagen statt Antibiotika? Neue Studie testet innovative Therapie

Antibiotika verlieren durch zunehmende Resistenzen immer häufiger ihre Wirkung. Deshalb suchen Forschende nach neuen Möglichkeiten, bakterielle Infektionen wirksam zu behandeln. Ein internationales Forschungsteam mit Beteiligung des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung (DZIF) startet jetzt eine europaweite klinische Studie zu einem vielversprechenden neuen Therapieansatz gegen wiederkehrende Harnwegsinfektionen.

Jedes Jahr erkranken weltweit mehr als 400 Millionen Menschen an einer Harnwegsinfektion. Bei vielen Betroffenen kehrt die Infektion immer wieder zurück. Häufig entsteht ein Kreislauf aus Infektion, Antibiotikabehandlung und erneuter Infektion.

Das Forschungsprojekt REPhRAME setzt deshalb auf sogenannte Phagen. Das sind Viren, die ausschließlich bestimmte Bakterien befallen und gezielt abtöten, ohne die nützlichen Bakterien im Körper weitgehend zu beeinträchtigen. Nach der Phagentherapie soll außerdem das natürliche Mikrobiom im Darm wieder aufgebaut werden. Das Mikrobiom umfasst die vielen nützlichen Mikroorganismen, die unter anderem zur Gesundheit des Darms beitragen. Ziel ist es, den Körper langfristig besser vor erneuten Infektionen zu schützen.

Erstmals wird dieser zweistufige Behandlungsansatz in einer großen randomisierten klinischen Studie untersucht. Dabei vergleichen die Forschenden verschiedene Therapieansätze, um herauszufinden, welche Behandlung den größten Nutzen für die Patientinnen und Patienten bietet.

Die Studie einschließlich einer Reihe begleitender Untersuchungen wird mit 15 Millionen Euro aus dem europäischen Forschungsprogramm Horizon Europe gefördert. Das Projekt läuft über fünf Jahre und soll wichtige Erkenntnisse liefern, damit die Phagentherapie künftig eine neue Behandlungsoption gegen schwer behandelbare bakterielle Infektionen werden kann.

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Mit den Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung (DZG) hat das BMBF schlagkräftige Strukturen aufgebaut, um Volkserkrankungen besser zu erkennen, behandeln und ihnen vorzubeugen.

Wie Transplantierte länger mit einer neuen Lunge leben könnenWie können Menschen nach einer Lungentransplantation länger...
08/07/2026

Wie Transplantierte länger mit einer neuen Lunge leben können

Wie können Menschen nach einer Lungentransplantation länger mit ihrer neuen Lunge leben? Dieser Frage geht ein Forschungsteam des DZL am Standort BREATH an der Medizinischen Hochschule Hannover nach.

Obwohl eine Lungentransplantation für viele schwer erkrankte Menschen die letzte Behandlungsmöglichkeit ist, entwickelt ein Teil der Betroffenen im Laufe der Zeit eine chronische Abstoßungsreaktion. Dadurch verliert die transplantierte Lunge nach und nach ihre Funktion. Noch immer verstirbt etwa die Hälfte der Transplantierten innerhalb von sechs bis zehn Jahren nach dem Eingriff.

Die Forschenden untersuchen deshalb sogenannte Super Survivors. Das sind Patientinnen und Patienten, die auch nach mindestens drei Jahren keine Anzeichen einer chronischen Abstoßung zeigen. Sie möchten herausfinden, was diese Menschen schützt.

Im Mittelpunkt stehen Alveolarmakrophagen. Das sind spezielle Immunzellen in den Lungenbläschen, die möglicherweise eine wichtige Rolle beim Schutz der transplantierten Lunge spielen. Dafür werden Blut und Gewebe von Super Survivors, von Patientinnen und Patienten mit chronischer Abstoßung sowie von gesunden Menschen untersucht.

Mit modernen Analyseverfahren sucht das Team nach Biomarkern. Das sind messbare biologische Merkmale, die Hinweise auf den Gesundheitszustand geben. Langfristig könnten sie durch einfache Bluttests helfen, das Risiko einer chronischen Abstoßung frühzeitig zu erkennen und Behandlungen besser auf die einzelnen Patientinnen und Patienten abzustimmen.

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Mit den Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung (DZG) hat das BMBF schlagkräftige Strukturen aufgebaut, um Volkserkrankungen besser zu erkennen, behandeln und ihnen vorzubeugen.

📢 diabinfo im Dialog – Online-VeranstaltungVermeiden, Aufhalten, Heilen? Neue Perspektiven aus der DiabetesforschungWie ...
03/07/2026

📢 diabinfo im Dialog – Online-Veranstaltung

Vermeiden, Aufhalten, Heilen? Neue Perspektiven aus der Diabetesforschung
Wie lässt sich Diabetes vorbeugen? Kann sich ein Typ-2-Diabetes zurückbilden? Und welche neuen Therapieansätze gibt es bei Typ-1-Diabetes?
Diesen Fragen widmet sich die 6. Online-Veranstaltungsreihe von „diabinfo im Dialog“ am

📅 Donnerstag, 16. Juli 2026
🕟 16:30 – 18:00 Uhr
💻 Online via Zoom (kostenfrei)

Das erwartet Sie:
Zwei spannende Fachvorträge aus der aktuellen Diabetesforschung:

👩‍⚕️ Prof. Dr. Barbara Ludwig (TU Dresden / Universitätsklinikum Dresden)
- Neue Perspektiven in der Behandlung von Typ-1-Diabetes
- Künstliche Bauchspeicheldrüse & moderne Technologien

👨‍⚕️ Prof. Dr. Andreas Birkenfeld (Universitätsklinikum Tübingen / Helmholtz Munich)
- Vorbeugung & mögliche Remission von Typ-2-Diabetes
- Rolle von Lebensstil, Insulinsensitivität & früher Intervention

🏃‍♂️ Bewegte Pause:
Zwischen den Vorträgen gibt es kurze, einfache Übungen zum Mitmachen mit Sportwissenschaftler Justin Obojiagbe (Deutsche Sporthochschule Köln).

💬 Für wen ist die Veranstaltung?
Für Menschen mit Diabetes, Angehörige und alle Interessierten.
Fragen sind ausdrücklich willkommen.

Anmeldung & Infos
👉 Anmeldung kostenfrei:
https://zoom.us/webinar/register/2017745295397/WN_I67_oELKS2uVXxvh4OBaKA #/registration

👉 Weitere Informationen & Programm:
https://www.diabinfo.de/leben/info-ecke/veranstaltungen.html

Über die Reihe
„diabinfo im Dialog“ ist eine kostenfreie Online-Veranstaltungsreihe von diabinfo.de mit aktuellen Einblicken aus Medizin und Forschung.

Warum Chaos im Lymphknoten das Wachstum von Krebs fördern kannEin internationales Forschungsteam unter Beteiligung des D...
24/06/2026

Warum Chaos im Lymphknoten das Wachstum von Krebs fördern kann

Ein internationales Forschungsteam unter Beteiligung des Deutschen Konsortiums für Translationale Krebsforschung (DKTK) hat herausgefunden, wie bestimmte Krebsarten die Organisation des Immunsystems stören. Im Fokus stehen Lymphome, also Krebserkrankungen des Lymphsystems. Die Ergebnisse zeigen, dass bei besonders aggressiven Formen die Struktur von Lymphknoten gezielt zusammenbricht und dadurch die Abwehr geschwächt wird.

Lymphknoten sind wichtige Schaltzentralen des Immunsystems. In ihnen arbeiten verschiedene Immunzellen eng zusammen, um Krankheitserreger oder Krebszellen zu erkennen und zu bekämpfen. Damit das funktioniert, ist der Lymphknoten klar organisiert. Unterschiedliche Zelltypen befinden sich in festgelegten Bereichen und erfüllen dort bestimmte Aufgaben.
Die Studie zeigt, dass sogenannte Stromazellen eine zentrale Rolle spielen. Das sind Stützzellen, die ein Netzwerk im Lymphknoten bilden und mithilfe von Botenstoffen die Immunzellen steuern. Sie wirken wie eine Art Dirigenten, die dafür sorgen, dass alles koordiniert abläuft.

Bei aggressiven Lymphomen wird diese Steuerung gestört. Immunzellen setzen entzündungsfördernde Botenstoffe frei, um den Tumor zu bekämpfen. Diese Signale programmieren jedoch die Stromazellen um. Dadurch verlieren sie ihre strukturgebende Funktion und die Ordnung im Lymphknoten bricht zusammen.
Die Folge ist ein Teufelskreis: Die gestörte Struktur schwächt die Immunabwehr, wodurch sich der Krebs leichter ausbreiten kann. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass dieser Prozess mit einem ungünstigeren Krankheitsverlauf verbunden ist.

Langfristig könnten die Erkenntnisse helfen, neue Therapien zu entwickeln. Ziel wäre es, die Funktion der Stromazellen zu stabilisieren oder entzündliche Signale gezielt zu beeinflussen. Auch neue Biomarker, also messbare Hinweise auf den Krankheitsverlauf, könnten daraus entstehen.

Lesen Sie mehr auf der Webseite der DZG unter https://deutschezentren.de/news/warum-chaos-im-lymphknoten-das-wachstum-von-krebs-foerdern-kann/

Adresse

Potsdamer Str. 58
Berlin
10785

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