18/08/2026
Manchmal leben wir heute noch nach Regeln, die in einer ganz anderen Zeit entstanden sind.
Traumatische Erfahrungen können innere Glaubenssätze hinterlassen wie:
„Ich bin nicht sicher.“�„Ich kann niemandem vertrauen.“�„Ich bin nicht gut genug.“
Das Schwierige daran: Diese Gedanken fühlen sich oft nicht wie Gedanken an, sondern wie die Wahrheit.
Ein wichtiger Schritt kann deshalb sein, innezuhalten und bewusst hinzuschauen:
�🔹 Woher kommt dieser Glaubenssatz?�🔸 Gilt er wirklich noch für mein Leben heute?�🔹 Welche Erfahrungen mache ich inzwischen, die etwas anderes zeigen?
Denn Veränderung entsteht nicht dadurch, dass wir uns einfach sagen „Denk positiv“.
Sie kann entstehen, wenn wir wieder und wieder neue, sichere Erfahrungen machen. Wenn wir erleben: Heute darf es anders sein.
So kann aus „Ich kann niemandem vertrauen“ vielleicht:�„Es gibt Menschen, bei denen ich mich sicher fühlen darf.“
Oder
Ich muss etwas leisten damit es mir gut gehen darf.“
„Ich bin wertvoll wie ich bin auch ohne etwas zu leisten.“
Sich zu stabilisieren, bedeutet nicht, dass die Vergangenheit ungeschehen wird.�Es bedeutet, dass sie immer weniger bestimmen muss, wie wir heute leben.