komba gewerkschaft

komba gewerkschaft Fachgewerkschaft für Beschäftigte im öffentlichen Dienst der Kommunen gegenüber Politik/Arbeitgebern. Hinter uns stehen über 1,27 Millionen Mitglieder.

"Nähe ist unsere Stärke":
Eine engagierte Gewerkschaftsvertretung ist heute unter den zunehmend schwierigen Bedingungen im Berufsleben unverzichtbar. Auch im öffentlichen Dienst hat man, auf sich allein gestellt, wenig Chancen, seine Rechte und Interessen durchzusetzen. Gerade hier brauchen wir eine Fachgewerkschaft, die weiß wovon sie redet. Die Kommunalgewerkschaft für Beamte und Arbeitnehmer is

t die einzige Fachgewerkschaft für den Kommunal- und Landesdienst. In der komba gewerkschaft haben sich Beschäftigte der Kommunen und Länder sowie ihrer privatisierten Dienstleistungsunternehmen zusammengeschlossen, um gemeinsame Ziele gegenüber Politik und Arbeitgebern zu vertreten. Dabei setzen wir uns gleichermaßen für Arbeitnehmer und Beamte ein. Dies ist nach unserer Überzeugung die einzig sinnvolle Basis, die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes wirksam zu vertreten. Unser Motto lautet: „Soviel Ehrenamtlichkeit wie möglich und soviel Hauptamtlichkeit wie nötig". Dadurch gewährleisten wir eine praxisbezogene Arbeit und Betreuung der Mitglieder. Dabei arbeiten wir eng mit dem einzigen gewerkschaftlichen Spitzenverband für den öffentlichen Dienst, dem dbb beamtenbund und tarifunion, zusammen.

31/08/2026
24/08/2026

Wir haben natürlich keine Lieblingsbuchstaben. Aber wenn doch … wäre es das K. 🩷

Haben wir noch tolle Dinge mit K vergessen? 👀

14/08/2026

Während aktuell die Reform der Kinder- und Jugendhilfe kontrovers diskutiert wird, sehen wir mit Sorge, dass an vielen Stellen vor allem auf Einsparungen gesetzt wird. Die jüngste Kritik von Sozialverbänden zeigt: Wenn finanzielle Entlastung zum Maßstab wird, dürfen die Folgen für Kinder, Familien und Kommunen nicht aus dem Blick geraten. ⚠️

🤝 Genau darüber haben sich die dbb frauen und die komba gewerkschaft ausgetauscht.

➡️ Für viele Alleinerziehende ist der Unterhaltsvorschuss eine zentrale Stütze im Alltag. Geplante Kürzungen würden ausgerechnet die Familien treffen, die auf diese Unterstützung angewiesen sind, statt die Verantwortung bei den eigentlich Zahlungspflichtigen einzufordern.

📌 Unsere gemeinsame Botschaft: Statt Leistungen zu kürzen, braucht es starke Kommunen, ausreichend Personal und eine handlungsfähige Verwaltung. Denn soziale Sicherheit für Familien und leistungsfähige Kommunen gehören zusammen.

🔗 Zur gesamten Meldung: https://www.dbb-frauen.de/artikel/geplante-kuerzungen-schaden-kommunen-und-familien.html

11/08/2026
Die Ergebnisse der dbb Bürgerbefragung 2026 zeigen deutlich: Das Vertrauen in die Handlungsfähigkeit des Staates ist auf...
30/07/2026

Die Ergebnisse der dbb Bürgerbefragung 2026 zeigen deutlich: Das Vertrauen in die Handlungsfähigkeit des Staates ist auf einem neuen Tiefstand.

Nur noch 17 Prozent trauen dem Staat zu, seine Aufgaben zu erfüllen. Gleichzeitig meint erstmals mehr als die Hälfte, dass die Leistungsfähigkeit des öffentlichen Dienstes abgenommen hat. Die Beschäftigten selbst genießen dennoch weiterhin hohes Ansehen.

Für uns ist klar: Ein handlungsfähiger Staat braucht einen leistungsfähigen öffentlichen Dienst – mit ausreichend Personal, moderner Ausstattung, funktionierenden digitalen Strukturen und weniger ausufernder Bürokratie. 💗 💪

Quelle: dbb Bürgerbefragung Öffentlicher Dienst 2026, durchgeführt von forsa.

Im Austausch mit dem Deutschen Hebammenverband 💗Unsere Bundesvorsitzende Sandra van Heemskerk kam im Rahmen unserer Koop...
28/07/2026

Im Austausch mit dem Deutschen Hebammenverband 💗

Unsere Bundesvorsitzende Sandra van Heemskerk kam im Rahmen unserer Kooperationsvereinbarung mit dem Präsidium des Deutschen Hebammenverbandes zusammen.

Im Mittelpunkt standen organisatorische Absprachen zur weiteren Ausgestaltung der Zusammenarbeit sowie aktuelle politische und gesellschaftliche Entwicklungen.

Vielen Dank für den offenen und konstruktiven Austausch und das gemeinsame Engagement!

Deutscher Hebammenverband e.V.

Wir sind tief betroffen von dem, was in Berlin geschehen ist.Die komba gewerkschaft trauert um die getötete Frau. Unsere...
27/07/2026

Wir sind tief betroffen von dem, was in Berlin geschehen ist.
Die komba gewerkschaft trauert um die getötete Frau. Unsere Gedanken gelten den Angehörigen, Verletzten sowie allen, die das Geschehen miterlebt haben und nun verarbeiten müssen. Unser Mitgefühl gilt auch der queeren Community, die an einem Ort der Sichtbarkeit, der Vielfalt und des gemeinsamen Feierns mit Gewalt und Angst konfrontiert wurde.

Wir verurteilen diesen Anschlag aufs Schärfste. Hass und Gewalt haben keinen Platz in unserer Gesellschaft. Sie richten sich gegen die Grundwerte unserer Demokratie und gegen das Recht jedes Menschen, frei, sicher und sichtbar zu leben.

Unser Dank gilt den Einsatz- und Rettungskräften vor Ort, die in dieser schweren Situation schnelle Hilfe geleistet haben.

Wir stehen solidarisch an der Seite der queeren Community – für Vielfalt, Respekt und ein Leben ohne Angst.

10/07/2026

Die Bundesregierung hat mit dem Koalitionspapier „Ein Programm für Aufschwung und Beschäftigung“ politische Eckpunkte vorgelegt, die weit über reine Wirtschafts- und Wachstumsfragen hinausgehen.

👉 Es geht auch um Arbeitsbedingungen, Verwaltung, Organisation und die Leistungsfähigkeit des öffentlichen Dienstes. Damit betrifft das Papier Beschäftigte, Personal- und Betriebsräte, kommunale Arbeitgeber und die öffentliche Daseinsvorsorge unmittelbar.

Wichtig dabei: Das Papier ist noch kein Gesetz, sondern eine politische Verständigung. 📄

Die komba gewerkschaft bewertet die geplanten Reformen kritisch-konstruktiv.

Für uns ist klar:
Reformen ja. Modernisierung ja. Digitalisierung ja.

Aber nicht auf dem Rücken der Beschäftigten.

💪 Gute Arbeit braucht verlässliche Arbeitsverhältnisse, starke Schutzrechte, echte Mitbestimmung und ausreichend ausgestattete Kommunen.

Die Debatte über eine Einbeziehung von Beamtinnen und Beamten in die gesetzliche Rentenversicherung wird häufig verkürzt...
07/07/2026

Die Debatte über eine Einbeziehung von Beamtinnen und Beamten in die gesetzliche Rentenversicherung wird häufig verkürzt geführt. Sie klingt auf den ersten Blick einfach: mehr Beitragszahlende, mehr Einnahmen, weniger Druck auf die Rentenkasse. Tatsächlich ist diese Rechnung weder verfassungsrechtlich noch finanzpolitisch tragfähig.

Die Beamtenversorgung ist kein Anhängsel der gesetzlichen Rentenversicherung. Sie ist Bestandteil der lebenslangen amtsangemessenen Alimentation und damit Teil der hergebrachten Grundsätze des Berufsbeamtentums nach Art. 33 Abs. 5 GG. Beamtinnen und Beamte stehen in einem besonderen öffentlich-rechtlichen Dienst- und Treueverhältnis. Dazu gehören besondere Pflichten, Verfassungstreue, Neutralität, volle Hingabe an den Beruf und das Streikverbot. Dem entspricht die Pflicht des Dienstherrn zu Besoldung, Fürsorge und lebenslanger Versorgung.
Auch finanzpolitisch trägt die Einbeziehung nicht. Kurzfristige Beitragsmehreinnahmen würden langfristig neue Rentenansprüche erzeugen. Gleichzeitig blieben bestehende Versorgungsverpflichtungen erhalten. Für öffentliche Haushalte entstünde über lange Übergangszeiträume eine Doppelbelastung: laufende Versorgungsausgaben einerseits, zusätzliche Arbeitgeberbeiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung andererseits. Diese Last träfe nicht abstrakt „den Staat“, sondern konkret Bund, Länder und Kommunen.
Hinzu kommt: Das Bundesverfassungsgericht setzt Eingriffen in Besoldung und Versorgung enge Grenzen. Versorgung und Besoldung sind Teilelemente der Alimentation. Versorgungskürzungen wirken deshalb nicht nur im Ruhestand, sondern berühren das Gleichgewicht des Beamtenverhältnisses insgesamt. Rein fiskalische Gründe reichen für Eingriffe in die amtsangemessene Alimentation nicht aus. Erforderlich wären besonders strenge verfassungsrechtliche Voraussetzungen, ein schlüssiges Gesamtkonzept und eine gleichheitsgerechte Lastenverteilung.

Die komba sagt deshalb klar:

Keine Einbeziehung von Beamtinnen und Beamten in eine Erwerbstätigenversicherung.

Keine Instrumentalisierung der Beamtenthematik als vermeintliche Lösung der Rentenfinanzierung.

Keine schematische Übertragung rentenrechtlicher Kürzungen, Dämpfungen oder Belastungen auf die Beamtenversorgung.

Keine pauschale Reduzierung von Verbeamtungen.

Das Berufsbeamtentum ist kein Kostenproblem. Es ist ein Stabilitätsanker für einen neutralen, rechtsstaatlichen und handlungsfähigen öffentlichen Dienst.

Die vollständige Stellungnahme:
https://komba.de/stellungnahme-alterssicherungskommission/

Weitere Informationen:
www.komba.de/alterssicherung

Adresse

FriedrichStr. 169/170
Berlin
10117

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