Kunsttherapie Hannah Elsche

Kunsttherapie Hannah Elsche Kunsttherapie Hannah Elsche

Atelier für Kunsttherapie, kreative Selbsterfahrung, Workshops & Kunst

Hey!Ich bin Hannah.Kunsttherapeutin (M.A.), Kunstpädagogin und Germanistin, Fachkraft für Inklusion, Heilpraktikerin für...
19/07/2026

Hey!

Ich bin Hannah.
Kunsttherapeutin (M.A.), Kunstpädagogin und Germanistin, Fachkraft für Inklusion, Heilpraktikerin für Psychotherapie, Autorin und Forschende.

Seit vielen Jahren begleite ich Menschen mit klinischer Erfahrung ambulant in meinem Atelier in psychischen Krisen, stabilisierend im Alltag und während verschiedener Veränderungsprozesse.

Ich würde sagen, dass ich eher streng psychodynamisch arbeite und dass eine traumasensible Haltung (ich habe verschiedene psychodynamische traumatherapeutische Weiterbildungen u.a. in PITT) meine kunsttherapeutische Perspektive prägt und trägt.

Meine fachlichen Schwerpunkte liegen in der Kunsttherapie als psychotherapeutischem Verfahren, in der Psychosomatik sowie ganz unbedingt in der Frauengesundheit, wo ich auch forschend immer wieder lande.

Als Autorin verschiedener Fachartikel ist es mir ein Anliegen, wissenschaftliche Erkenntnisse verständlich zu vermitteln, mich für die tiefenpsychologisch fundierte Kunsttherapie stark zu machen und den Dialog zwischen Forschung und Praxis zu stärken.

Ich bin überzeugt, dass Kunsttherapie fachlich fundiert, ethisch verantwortungsvoll und differenziert vertreten werden muss insbesondere in den sozialen Medien. Daher engagiere ich mich neben meiner therapeutischen Tätigkeit für die fachliche, wissenschaftliche und berufspolitische Sichtbarkeit der Kunsttherapie.
Deshalb findest Du hier keine vereinfachten Diagnosen oder schnellen Lösungen, sondern evidenzorientierte Einblicke, kritische Reflexionen und Impulse aus Kunsttherapie, Psychotherapie und Forschung.

Ich freue mich über den Austausch mit Kolleg:innen, Fachpersonen und allen, die sich für psychische Gesundheit, Kreativität und Kunsttherapie interessieren.

Schön, dass Du hier bist!

Es gibt Themen, die eine*n nicht loslassen. Für mich gehört die Begleitung von Frauen nach einer belastend erlebten in d...
13/07/2026

Es gibt Themen, die eine*n nicht loslassen.
Für mich gehört die Begleitung von Frauen nach einer belastend erlebten in der Regel ungeplanten oder notfallmäßigen Sectio dazu.

Warum ich denke (und die Erfahrung gemacht habe), dass Kunsttherapie einen wertvollen Beitrag zur Integration dieser Erfahrung leisten kann, wo es doch so wenig spezifische Angebote gibt und wie das funktionieren kann, könnt Ihr in diesem Beitrag lesen.

Über Sublimierung oder warum kunsttherapeutisches Wissen auch für Künstler*innen interessant sein kann.Mich interessiert...
30/06/2026

Über Sublimierung oder warum kunsttherapeutisches Wissen auch für Künstler*innen interessant sein kann.

Mich interessiert, wie Ihr das seht:
Welche Rolle spielt Selbstreflexion in Eurem künstlerischen Prozess?

An die Kunsttherapie wird häufig der Wunsch nach „Versorgung“ herangetragen oder sie erwartet. Versorgung kann Halt zu g...
04/06/2026

An die Kunsttherapie wird häufig der Wunsch nach „Versorgung“ herangetragen oder sie erwartet.

Versorgung kann Halt zu geben, stabilisieren, Sicherheit herstellen oder Menschen in belastenden Lebenssituationen begleiten. Gerade in Krisen ist sie ein wichtiger Bestandteil therapeutischer Arbeit.

Therapeutische Behandlung geht jedoch darüber hinaus.
Ihr Ziel ist nicht allein, Belastungen auszuhalten oder den Alltag irgendwie zu meistern.
Sondern sie zielt vielmehr darauf ab, psychische Prozesse zu verstehen, unbewusste Konflikte sichtbar zu machen, neue Erfahrungen zu ermöglichen und langfristige Veränderungen anzustoßen.

Auch in der Kunsttherapie kann Versorgung eine wichtige Funktion haben:
Ein Bild kann entlasten, Gefühle können einen Ausdruck finden, kreative Prozesse können stabilisieren. Innerhalb der therapeutischen Beziehung kann es auch viele kleine symbolische Akte geben, die unmittelbar versorgend sind. Das gehört dazu, hilft die Beziehung aufzubauen, sich wohl zu fühlen und ja, kann eben auch versorgen.

Doch die eigentliche Behandlung beginnt da, wo das Gestaltete und der künstlerische Prozess zum Gegenstand gemeinsamer Reflexion werden, wo innere Muster erkennbar werden und neue Bedeutungen entstehen können.

Versorgung ist oft eine notwendige Grundlage für therapeutische Arbeit, aber sie ist nicht ihr ausschließliches Ziel.

Psychotherapeutische Verfahren, wie die Kunsttherapie eben eines ist, möchten nicht nur begleiten, sondern  Entwicklung ermöglichen.

Welche Erfahrungen habt Ihr gemacht?

Kunsttherapie als flankierende TherapieformIn meiner Arbeit erlebe ich immer wieder, wie kraftvoll es sein kann, Kunstth...
26/03/2026

Kunsttherapie als flankierende Therapieform

In meiner Arbeit erlebe ich immer wieder, wie kraftvoll es sein kann, Kunsttherapie begleitend zur Psychotherapie einzusetzen.

Worte sind wichtig und gleichzeitig gibt es so vieles, das sich (noch) nicht sagen lässt.
Dort kann Kunst Räume eröffnen.

Wenn Patient*innen gestalten, entstehen Bilder oder Objekte für innere Zustände, für Gefühle, für Erinnerungen, Träume und Wünsche.
Dinge, die vielleicht diffus, überwältigend oder schwer greifbar sind, die noch nicht richtig verstanden werden oder in einer sehr frühen Phase des Lebens, in der Sprache noch keine Rolle spielte, stattgefunden haben, können eine Form bekommen.

Das kann entlasten, ordnen und einen (ersten) Zugang ermöglichen. Denn über Kunst, die ja sichtbar ist, über das, was man während des Schaffensprozess erlebt hat, kann man sprechen.
Und wenn man es selbst nicht kann, so war ein*e Kunsttherapeut*in dabei, die das, was sie sieht und wahrgenommen hat, in Worte fassen und spiegeln kann.

Berührend finde ich auch regelmäßig, wie über Farben, Linien und Materialien auch der Körper mit ins Spiel kommt. Spannungen können sich zeigen und manchmal auch ein Stück weit lösen. Der kreative Prozess kann entspannen, erschöpfen und auch zu Wohlbefinden beitragen.

Was ich oft beobachte, ist ein wachsendes Gefühl von Selbstwirksamkeit.
Es wird etwas Eigenes erschaffen, Entscheidungen werden getroffen, Spuren hinterlassen, Vertrauen in das eigene Tun, in Material entwickelt, Bedürfnisse können erkannt und auf symbolische Art befriedigt werden...
Gerade für Menschen mit belastenden Erfahrungen kann das sehr wichtig sein.

In der Verbindung mit Psychotherapie entsteht somit ein kreativer Resonanzraum.
Bilder können Prozesse vorbereiten, vertiefen oder nachklingen lassen. Sie eröffnen neue Perspektiven und machen Entwicklungen sichtbar. Das kann manchmal ganz zaghaft und ein bißchen versteckt sein und manchmal ist es überraschend klar und deutlich.

Für mich stellt Kunsttherapie deshalb keine Alternative dar, sondern eine wertvolle Ergänzung.
Sie kann den therapeutischen Raum um etwas erweitern, das Worte allein oft nicht erreichen können.

*frei nach  Wir haben zwar noch nicht den 8. März, aber berufspolitische Themen brauchen ja kein Datum.Das Thema brennt ...
26/02/2026

*frei nach

Wir haben zwar noch nicht den 8. März, aber berufspolitische Themen brauchen ja kein Datum.

Das Thema brennt mir schon länger unter den Nägeln. Der Beitrag von hat mich aber nochmal ein wenig mehr in die Richtung gestupst, denn auch die Kunsttherapieweiterbildung kostet (meist) viel Geld und das muss man sich leisten können (und wollen).
Auf der anderen Seite bedeutet das nicht, das man (gut) Geld verdienen wird.
Darüber müssen wir mehr reden!

Kunsttherapie verdient Anerkennung, Struktur und angemessene Finanzierung.
23/10/2025

Kunsttherapie verdient Anerkennung, Struktur und angemessene Finanzierung.

Auch in diesem Jahr laden wir am Donnerstag, 16.10.2025, anlässlich der „Woche der seelischen Gesundheit“ ins offene Ate...
08/10/2025

Auch in diesem Jahr laden wir am Donnerstag, 16.10.2025, anlässlich der „Woche der seelischen Gesundheit“ ins offene Atelier ein.

Es gibt die Möglichkeit sich über kunsttherapeutische Angebote und Supervision zu informieren und durch praktische Selbsterfahrungsanteile kreatives Schaffen als Zuversichtspendend im Alltag zu erleben.

Kommt gerne vorbei, stellt uns alle Fragen, die Euch schon immer brennend zum Thema Kunsttherapie und/oder Supervision interessieren, und lernt uns kennen!

Wir freuen uns von 16:30 bis 20 Uhr auf Euch in der Fehmarner Straße 22, 13353 Berlin!




Ein weiterer Workshop, der mir sehr am Herzen liegt, kann in diesem Herbst wieder stattfinden:Am Samstag, 22.11.2025, la...
06/10/2025

Ein weiterer Workshop, der mir sehr am Herzen liegt, kann in diesem Herbst wieder stattfinden:

Am Samstag, 22.11.2025, lade ich zu meinem Selbsterfahrungsworkshop „künstlerische Auseinandersetzung mit meiner Fehlgeburt“ ein.

Es handelt sich um ein kreatives Angebot mit kunsttherapeutischen Elementen für Menschen, die einen Schwangerschaftsverlust erlebt oder ein Sternenkind geboren haben.

In kleiner Runde könnt Ihr Euch künstlerisch mit Euren Erfahrungen auseinandersetzen, habt Zeit zum kreativen Arbeiten, lernt Euch kennen, könnt gemeinsam trauern, weinen, lachen, Eure Erlebnisse reflektieren, etwas sichtbar machen, das bisher unsichtbar war, Abschied nehmen und ein kleines bißchen integrieren ...

Ihr habt Raum für all Eure Gefühle, sowohl negativ wie positiv! Alles darf, nichts muss.

Der Workshop wird mit maximal fünf Personen in meinem Atelier in Berlin-Wedding stattfinden.

Weitere Infos findet Ihr auf meiner Webseite (Link in Bio).
Und wenn Ihr Fragen habt, stellt sie gerne!

Ich freu mich auf Euch!

Es gab einmal eine Zeit, da konnte ich die Frage nach den sozialen Medien eindeutig beantworten: Manchmal war es hier du...
18/09/2025

Es gab einmal eine Zeit, da konnte ich die Frage nach den sozialen Medien eindeutig beantworten:
Manchmal war es hier durchaus anstrengend und zeitraubend, aber ja, es war wichtig und richtig hier zu sein.

Heute frage ich mich sehr viel öfter, ob das nach wie vor stimmig und ob es richtig ist, auf Instagram präsent zu sein.

Mittlerweile habe ich sogar sehr viele Vorbehalte gegenüber dieser Plattform und sehe kritisch, wie Aufmerksamkeit hier gelenkt und ökonomisiert wird. Undurchsichtige Algorithmen, die bestimmte Begriffe und Tätigkeiten bestrafen, Gesichter bevorzugen, ausgrenzen, Kommerz beflügeln… es ist eben ein großes Geschäft. Von dem Umgangston, der an einigen Stellen herrscht, will ich gar nicht anfangen.

Und trotzdem bei aller Kritik stimmt es nach wie vor:
Für die Kunsttherapie ist Sichtbarkeit entscheidend.

Noch immer wird unser Beruf zu wenig als eigenständige, ernstzunehmende therapeutische Profession wahrgenommen.
Noch immer gibt es Vorbehalte, wird Qualität nicht von Quantität unterschieden (auch wenn viele kreative Betätigungen unterstützend sein können, ist noch lange nicht alles therapeutisch), noch immer können auch Fachpersonen den Unterschied zwischen Ergo- und Kunsttherapie oder einem intuitiven Malangebot nicht verstehen.

Gerade deshalb braucht es Räume, in denen wir zeigen, was kunsttherapeutische Arbeit leisten kann – und wie sie sich klar unterscheidet von anderen Professionen wie eben Ergotherapie aber auch Psychotherapie.

Es geht dabei nicht um Konkurrenz, sondern um Abgrenzung und Anerkennung:
Damit Kunsttherapie ihre eigene Stärke entfalten und für mehr Menschen zugänglich werden kann.
Damit wir gesucht und gefunden werden, wenn man uns braucht.
Damit wir mit dem, was wir können, sichtbar sind und unseren Beitrag im großen Feld der mentalen Gesundheit leisten können.

Adresse

Fehmarner Straße 22
Berlin
13353

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