Healthy Bites - Gesunde Leckerbissen

Healthy Bites - Gesunde Leckerbissen Gesunde Rezepte, Gesundheitstipps, Motivation für einen gesunden Lebensstil.

13/08/2026

Vitamin D ist mehr als nur ein einzelner Laborwert. Für die Beurteilung der Versorgung ist zwar 25-OH-Vitamin D der wichtigste Standardwert, wenn man aber noch tiefer in den Vitamin-D- und Knochenstoffwechsel schauen möchte, sind weitere Werte sinnvoll, z.B. 1,25-(OH)Vitamin D, die biologisch aktive Hormonform.
Sie wird u.a. über Niere, Parathormon sowie den Calcium- und Phosphatstoffwechsel reguliert und kann deshalb selbst bei niedrigem 25-OH-Vitamin D normal oder erhöht sein.
In der funktionellen Medizin wird oft zusätzlich die Ratio aus 1,25-(OH)₂-Vitamin D und 25-OH-Vitamin D betrachtet.
Spannend ist oft auch Parathormon (PTH), weil es eng mit Vitamin D, Calcium, Phosphat und Nierenfunktion zusammenspielt.
Je nach Fragestellung können also zusätzlich interessant sein:

25-OH-Vitamin D
1,25-(OH)₂-Vitamin D
PTH
Calcium & Phosphat
Magnesium
Bor
Nierenfunktion
ggf. weitere Marker des Knochenstoffwechsels

Bei komplexeren Fragestellungen lohnt es sich, solche Werte zusätzlich zu bestimmen und den klassischen Vit. D Wert (25-OH) nicht isoliert, sondern im Zusammenhang zu betrachten.

Wer tiefer einsteigen möchte: Ich habe hier schon mehrfach die Bücher von .orfanosboeckel empfohlen. Dort solche Zusammenhänge sehr ausführlich erklärt, und diese Thematik besonders intensiv im orangen Buch „Der Präventionsleitfaden“ (gibts jetzt übrigens auch schon als Hörbuch) - unbezahlte Werbung, unbeauftragt.

Muskeln sind wie hochaktive “Organe”, die ganz viele gesundheitsfördernde Prozesse anstoßen. Wusstest du, dass sie zB be...
12/08/2026

Muskeln sind wie hochaktive “Organe”, die ganz viele gesundheitsfördernde Prozesse anstoßen. Wusstest du, dass sie zB bei Bewegung sogenannte Myokine ausschütten? Diese Botenstoffe wirken u.a. entzündungshemmend, stärken das Immunsystem und beeinflussen den Stoffwechsel positiv, und das schon nach wenigen Minuten Training.
Einer der Myokine ist BDNF (Brain-Derived Neurotrophic Factor). Er wird bei Muskelaktivität vermehrt ausgeschüttet, überwindet die Blut-Hirn-Schranke und fördert dort die Bildung neuer Nervenzellen und Synapsen. Er kann zB das Gedächtnis und Konzentration verbessern, vor Nervenzellabbau schützen und er wird sogar mit einem geringeren Demenzrisiko in Verbindung gebracht. Krafttraining ist also nicht nur Muskelaufbau, sondern auch aktive Vorsorge fürs Gehirn.
Besonders für Frauen ab Mitte 30, in der Peri- und Menopause, ist Muskeltraining extrem hilfreich:
– verlangsamt Muskelabbau
– stärkt die Knochendichte
– reguliert den Blutzucker
– fördert die mentale Gesundheit und Hirnleistung (u.a. über BDNF)

Schon 10–15 Minuten gezielte Übungen täglich sind ein Gewinn, egal ob im Fitnessstudio, zuhause mit Eigengewicht oder Hanteln, oder bei Pilates und Co.

Oft höre ich: “Mir fehlt aber die Zeit dafür.” Aber es geht nicht darum, stundenlang zu trainieren, sondern Bewegung alltagstauglich einzubauen, als kleine „Bewegungshäppchen“, so, wie es zu dir und deinem Alltag passt. 10 Minuten am Tag kriegst du bestimmt hin 💪

Dazu kamen viele Fragen von euch…. Die neue WHO-Leitlinie zur Demenzprävention enthält eine Aussage, die gerade schnell ...
11/08/2026

Dazu kamen viele Fragen von euch…. Die neue WHO-Leitlinie zur Demenzprävention enthält eine Aussage, die gerade schnell verkürzt wiedergegeben wird:

B-Vitamine, Vitamin E, Omega-3 sowie Multivitamin-/Mineralstoffpräparate werden darin nicht pauschal zur Demenzprävention empfohlen.

Aber wichtig ist der Zusatz: “wenn kein Mangel diagnostiziert wurde”.

Und diese Differenzierung finde ich sehr wichtig.
Denn das bedeutet nicht, dass Nährstoffe für unser Gehirn unwichtig sind oder Nahrungsergänzungsmittel grundsätzlich nichts bringen. Ein Vitamin-B12-Mangel z. B. kann neurologische und kognitive Folgen haben und sollte natürlich erkannt und behandelt werden. Ein erhöhtes Risiko besteht u.a. im Alter, bei veganer Ernährung, Resorptionsstörungen oder durch Medikamente wie Metformin oder Protonenpumpenhemmern.

Die Frage sollte also nicht sein: Welche Supplements nehme ich vorsorglich gegen Demenz? Sondern: Bin ich gut versorgt und gibt es einen Grund, einen möglichen Mangel gezielt abzuklären und auszugleichen?

Und mindestens genauso wichtig: Für andere Maßnahmen ist die Evidenz zur Demenzprävention deutlich stärker. Die WHO nennt u.a. Bewegung, Nichtrauchen, wenig Alkohol, gesunde Ernährung, soziale und geistige Aktivität und die Behandlung von Bluthochdruck, Diabetes und erhöhtem Cholesterin. Auch Hörverlust spielt eine Rolle.

Bis zu 45% des Demenzrisikos könnten mit beeinflussbaren Risikofaktoren zusammenhängen.

Das heißt: Nicht möglichst viele Supplements einnehmen, sondern Risiken reduzieren, eine gute Nährstoffversorgung sicherstellen und Defizite gezielt behandeln.

Quelle: WHO, Risk reduction of cognitive decline and dementia, 2. Auflage, 2026

Ich durfte dieses schöne Fallbeispiel aus meiner Beratung mit euch teilen. Bei dem Kunden waren die Cholesterinwerte gre...
09/08/2026

Ich durfte dieses schöne Fallbeispiel aus meiner Beratung mit euch teilen.
Bei dem Kunden waren die Cholesterinwerte grenzwertig, HbA1c nicht optimal, aber laut behandelndem Arzt bestand noch kein Handlungsbedarf, aber er sollte es weiter beobachten und ggf. wären dann doch Medikamente später zum Einsatz gekommen.
Was ihn aber wirklich störte, stand gar nicht im Laborbefund: sein Bauch wurde einfach immer weiter größer, egal was er tat.
Wir haben gemeinsam auf ein paar Stellschrauben geschaut: nur 10–15g Ballaststoffe am Tag, sehr kohlenhydratbetont, kaum Bewegung, dazu unregelmäßiger Schlaf und Stress ohne Ausgleich.
Verändert haben wir keine radikale Diät, sondern ein paar kleine Dinge: Karotten als Snack, 1 EL Ballaststoffpulver vor jeder Mahlzeit (weil mehr Ballaststoffe pro Mahlzeit in dem Moment noch nicht in seinen Alltag passte, da er viel unterwegs auf Baustellen isst), 1–2x Krafttraining pro Woche, mindestens 5000 Schritte täglich, regelmäßigere Schlafenszeiten.
Er hat schnell gemerkt, dass ihm das guttut und danach sogar freiwillig mehr Sport gemacht. Alle Werte sind in den optimalen Bereich gerutscht, dazu –5 kg.

Das heißt natürlich nicht, dass es bei dir genauso läuft! Bitte vergleich dich nicht mit anderen, sondern nur mit dir selbst. Aber oft sind es eben nicht die großen Umstellungen, sondern schon kleine neue Gewohnheiten mit großem Effekt.

Kennst du das Gefühl, „ich mache doch schon so viel, aber nichts verändert sich”? Schreib’s mir gern in die Kommentare 👇

Eine neue Studie im Fachjournal Cancer Communications liefert eine Zahl, die aufhorchen lässt: Übergewicht könnte an meh...
09/08/2026

Eine neue Studie im Fachjournal Cancer Communications liefert eine Zahl, die aufhorchen lässt: Übergewicht könnte an mehr als 10% aller Krebserkrankungen beteiligt sein. Deutlich mehr, als bisherige Schätzungen (ca. 6%) nahelegt haben.

Ausgewertet wurden Daten von über 450000 Menschen aus der UK Biobank über einen Zeitraum von fast 12 Jahren (Adhikari et al., 2026).
Für mich als Ernährungsberaterin ist dabei vor allem ein Detail relevant:
Nicht der BMI war der aussagekräftigste Indikator, sondern Taillenumfang und Taille-Hüft-Verhältnis – beides Maße für bauchbetontes (viszerales) Fett. Beide zeigten einen stärkeren Zusammenhang mit dem Krebsrisiko als der BMI allein.

Das bestätigt, was sich in der Praxis immer wieder zeigt: Der BMI unterscheidet nicht zwischen Fett- und Muskelmasse und sagt nichts über die Fettverteilung aus. Zwei Personen mit identischem BMI können ein sehr unterschiedliches metabolisches Risiko haben, je nachdem, wo sich das Fettgewebe im Körper befindet.

Ein paar methodische Einordnungen:
→ Die Studie zeigt einen statistischen Zusammenhang auf Bevölkerungsebene, keine individuelle Risikovorhersage.
→ Körpergewicht ist einer von vielen Faktoren – Bewegung, Ernährung, Rauchen, Alkohol und genetische Veranlagung spielen ebenso eine Rolle.
→ Die Autor:innen kontrollierten zusätzlich für Reverse Causation (unentdeckte Erkrankungen, die vor Diagnose zu Gewichtsverlust führen) und fanden auch nach entsprechender Bereinigung konsistent stärkere Assoziationen für zentrale Adipositas-Maße als für den BMI.

Für die Praxis heißt das aus meiner Sicht: Taillenumfang bzw. eine Messung der Körperzusammensetzung per BIA sind sinnvolle, niedrigschwellige Ergänzungen zur reinen Gewichts- oder BMI-Betrachtung, um Risiken frühzeitiger und differenzierter einordnen zu können.

Deshalb ist es mir ein großes Anliegen, Menschen dabei zu helfen, überschüssiges Gewicht nachhaltig zu reduzieren und zwar individuell, nicht nach Schema F. Es gibt nicht die eine Methode, die bei jedem gleichermaßen funktioniert. Was bei der einen Person zB durch mehr Krafttraining und Proteinfokus gelingt, sieht bei der nächsten Person ganz anders aus. Deshalb schauen wir bei ENEA Health immer ganz individuell, was am besten funktioniert.

Bei der Gewichtreduktion ist eine gute Begleitung enorm wichtig: regelmäßiges Feedback, das Anpassen der Strategie, wenn etwas nicht funktioniert, und Erfolgsmessungen, die motivieren statt entmutigen.
In der Praxis nutzen wir dafür BIA-Messungen zur Verlaufskontrolle der Körperzusammensetzung, in Online-Beratungen greifen wir auf andere Tracking-Methoden zurück. Wichtig ist am Ende, dass Fortschritt sichtbar wird, auch wenn sich die Waage kaum bewegt.

Quelle: Adhikari LK, Safizadeh F, Mandic M, Brenner H. “Excess Weight May Account for More Than 10% of All Cancers: The Underestimated Impact of the Obesity Epidemic.” Cancer Communications, 2026;46:Article 0040.

Meine besten Ernährungstipps kommen meistens nicht aus Studien, sondern direkt von meinen Kund:innen.Eine Familiemutter ...
06/08/2026

Meine besten Ernährungstipps kommen meistens nicht aus Studien, sondern direkt von meinen Kund:innen.

Eine Familiemutter stellt zb das Essen nach dem Baukastenprinzip auf den Tisch: Gemüse, Proteinquelle, Reis oder Kartoffeln und jeder nimmt sich, was gerade zu Hunger und Tag passt (so mache ich es zuhause auch meistens).
Ein anderer Kunde hat sich sein Umfeld bewusst „umgebaut“: Er sucht sich Freundeskreise dort, wo Sport und Bewegung sowieso dazugehören, zb Laufgruppe statt Feierabendbier. So braucht es keine Willenskraft mehr, wenn die gesunde Entscheidung einfach die naheliegende ist.
Eine weitere Kundin hat aufgehört, sich auf Willenskraft zu verlassen, und hält stattdessen immer einen guten Snack griffbereit für den Moment, in dem der Blutzucker fällt und spontane schlechtere Entscheidungen drohen.
Und viele haben gelernt, ihre Entscheidungen einfach nicht mehr zu erklären:
„Nein danke, für mich passt es so.”
„Ich habe gerade keinen Appetit darauf.”
„Ich nehme lieber das andere.”
Ohne Rechtfertigung oder Moralpredigt.
Gesunde Ernährung sollte dein Leben nicht kleiner machen. Aber sie darf dir helfen, dich in deinem Alltag gut zu fühlen, auch wenn das bedeutet, etwas anders zu machen als die Menschen um dich herum.

Ganz wichtig: natürlich muss es sich für dich richtig anfühlen und wenn dir gerade nach einem Kuchen oder Eis ist oder in der Stimmung für Sport und Co, dann mach das, wonach dir ist. Wichtig ist nur, dass man die Entscheidungen nicht davon abhängig macht, was das Umfeld von einem erwartet und dass man sich nicht für seine Entscheidungen rechtfertigen muss.

Welche Strategie hilft dir, bei deinen Gewohnheiten zu bleiben, ohne dich ständig zu rechtfertigen? Schreib’s mir gern in die Kommentare 👇

04/08/2026

Mein Calciumwert im Blut ist normal, also bin ich gut mit Calcium versorgt? Leider nicht unbedingt. 🫠
Der Calciumspiegel im Blut wird nämlich vom Körper sehr eng reguliert. Kommt über längere Zeit zu wenig Calcium über die Ernährung, kann der Blutwert trotzdem normal bleiben, u.a., weil der Körper Calcium aus dem Knochen mobilisieren kann.

Deshalb beantwortet ein normaler Serum-Calciumwert nicht zuverlässig die Frage, ob wir über unsere Ernährung genug Calcium aufnehmen.

Für diese Fragestellung ist ein gut geführtes Ernährungsprotokoll sogar hilfreicher. Dabei schaut man z.B. auf Milchprodukte, calciumreiches Mineralwasser, angereicherte Pflanzendrinks, Hülsenfrüchte, Nüsse, Samen und Gemüse und ermittelt, wieviel Calcium man am Tag aufnimmt. Es gibt übrigens vereinzelt sehr calciumreiche Mineralwässer zu kaufen.

Geht es dagegen um den Knochenstoffwechsel, können andere Werte sinnvoll sein, z.B. Parathormon, Vitamin D, Phosphat, alkalische Phosphatase und die Nierenfunktion und weitere. Auch eine Knochendichtemessung kann hier sehr hilfreich sein.

Die entscheidende Frage lautet also nicht nur:
„Welchen Wert kann ich messen?“, sondern: „Was möchte ich eigentlich herausfinden?“

Für mehr verständliche Einordnungen zu Ernährung, Nährstoffen und Labordiagnostik kannst du mir gerne folgen. In meinen Beratungen werte ich solche Fragestellungen auch individuell gemeinsam mit euch aus.

03/08/2026

Welche Blutwerte sollte man als Frau wirklich kennen?

Diese Frage bekomme ich in meinen Beratungen regelmäßig gestellt. Tatsächlich gibt es keine Blutwerte, die für jede Frau gleichermaßen sinnvoll sind. Alter, Ernährung, Beschwerden, Medikamente und die persönliche Vorgeschichte spielen immer eine Rolle.

Es gibt aber einige Werte, die ich besonders häufig empfehle, weil wir dabei in der Praxis immer wieder Auffälligkeiten sehen. Dazu gehören unter anderem Ferritin als Eisenspeicher, Vitamin D, Vitamin B12 und der Omega 3 Index. Je nach Situation können auch Zink, Selen oder weitere Mikronährstoffe sinnvoll sein.

Wichtig ist: Ein unauffälliges großes Blutbild bedeutet nicht automatisch, dass auch die Mikronährstoffversorgung optimal ist. Viele Werte müssen gezielt bestimmt werden.

In diesem Reel erfährst du, welche Blutwerte ich besonders häufig empfehle und warum.

Welche Blutwerte wurden bei dir schon einmal bestimmt?

VitaminB12 Omega3 Prävention Labordiagnostik GesundAltern Ernährung AntjeBehrendt

01/08/2026

„Meine Blutwerte waren alle in Ordnung.“ Diesen Satz höre ich in meinen Beratungen wirklich sehr oft.
Aber wenn wir dann genauer hinschauen, stellt sich oft heraus: Gemeint war ein großes Blutbild.

Das große Blutbild ist wichtig. Es zeigt unter anderem rote und weiße Blutkörperchen, Hämoglobin und Blutplättchen und kann Hinweise auf Blutarmut, Infektionen oder Veränderungen der Blutbildung geben.

Aber: Es enthält keine Nährstoffe, kein Ferritin, Vitamin B12, Vitamin D, Schilddrüsenwerte, Leber- und Nierenwerte, Blutzuckerstoffwechsel, Hormone oder andere Gesundheitsmarker.

„Alles unauffällig“ bedeutet deshalb zunächst nur:
Die Werte, die untersucht wurden, waren unauffällig.

Die viel wichtigere Frage lautet:
Wurden überhaupt die Werte bestimmt, die zu meinen Beschwerden, meinen Risiken und meinen gesundheitlichen Zielen passen?
Das erlebe ich nämlich immer wieder, dass Menschen bereits Blut abnehmen lassen haben, aber die eigentliche Fragestellung wurde durch die ausgewählten Werte gar nicht beantwortet.

Frag dich also zuerst: Was möchtest du herausfinden? Welche Beschwerden, Vorerkrankungen, Medikamente, Ernährungsgewohnheiten oder Präventionsziele gibt es? Und welche Laborwerte sind dafür tatsächlich sinnvoll?

Je nach Fragestellung können das zum Beispiel Nährstoffe, Hormone, Stoffwechselwerte sowie Krankheits- und Gesundheitsmarker sein.

Blutwerte zu bestimmen ist relativ einfach.
Die eigentliche Arbeit beginnt danach bei der richtigen Auswahl und Einordnung der Werte.

Falls ihr Unterstützung benötigt, bucht gerne einen Termin bei Wir nehmen uns vorher Zeit, individuell mit euch zu besprechen, welche Werte für euch präventiv sinnvoll sind und werten sie auch danach gern mit euch aus. Diese Termine sind auch online möglich. Auch die Blutentnahme geht bei uns, falls ihr aus Berlin seid.

Antje Behrendt Enea health Berlin

31/07/2026

Braucht man wirklich Proteinpulver?
Nein. Aber ich finde es in vielen Situationen sehr sinnvoll, weil es den Alltag deutlich entspannen kann.
Gerade wenn das Ziel ist, Muskelmasse aufzubauen oder zu erhalten, ist es manchmal gar nicht so leicht, den individuellen Eiweißbedarf allein über die normalen Mahlzeiten zu decken.
Das gilt zum Beispiel bei viel Sport und Training, im höheren Lebensalter, bei wenig Appetit oder auch während Diäten oder einer GLP-1-Therapie, wenn insgesamt deutlich weniger gegessen wird.

In meinen BIA-Messungen sehe ich immer wieder, dass Menschen überzeugt sind, ausreichend Eiweiß zu essen, die tatsächliche Menge aber trotzdem nicht zum Bedarf passt.
Hinweise können u.a. eine niedrige stoffwechselaktive Zellmasse, also BCM, oder ein niedriger Phasenwinkel sein. Natürlich hängen diese Werte nicht nur von der Proteinzufuhr ab, aber Ernährung und Muskelgesundheit spielen dabei eine wichtige Rolle.

Der Vorteil einer professionellen BIA-Messung ist, dass wir den Eiweißbedarf nicht einfach pauschal anhand des Körpergewichts festlegen müssen. Wir können ihn deutlich individueller auf Basis der fettfreien Masse und der persönlichen Ziele berechnen.

Und dann muss Proteinpulver auch nicht bedeuten, dass man jeden Tag mehrere Shakes trinken soll. Manchmal reicht schon eine einfache Ergänzung im Joghurt, Porridge, Smoothie oder als schnelle Zwischenmahlzeit, um die Lücke zu schließen.

Falls ihr in Berlin wohnt: Bei ENEA HEALTH führen wir solche BIA-Messungen durch, werten sie ausführlich mit euch aus und berechnen euren individuellen Proteinbedarf. Das soll hier gar keine große Werbung sein, aber ich finde wirklich, dass wir das als Team sehr gut machen. Und wir freuen uns über jeden Menschen, den wir dabei unterstützen dürfen, Ernährung, Muskelmasse und langfristige Gesundheit gezielter in den Blick zu nehmen.

Wie leicht oder schwer fällt es euch, genügend Eiweiß in euren Alltag zu integrieren?

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