28/05/2026
In meinem neuen Reel teile ich zwei Beispiele aus meinem Praxisalltag mit euch. Es sind Situationen, die immer wieder mal vorkommen und mich stark beschäftigen.
Aufgrund meines russisch klingenden Nachnamens erlebe ich immer wieder Vorurteile und Anfeindungen, die mich einfach sprachlos machen. Da wird ganz selbstverständlich davon ausgegangen, dass ich nicht gut Deutsch spreche. Noch schlimmer: ich bekomme Sprüche gedrückt, ob ich nicht „mit meiner Sippschaft wieder zurück möchte“ – und das, obwohl ich in Berlin geboren und aufgewachsen bin.
Was mich daran am meisten erschreckt, ist die Selbstverständlichkeit, mit der solche Dinge mittlerweile gesagt werden. Es scheint, als würden sich viele gar keine Gedanken mehr darüber machen, ob man so etwas überhaupt sagen kann. Diese Art von Respektlosigkeit und Alltagsrassismus ist gefühlt wieder völlig salonfähig geworden.
Es macht mir Sorgen, in welche Richtung sich unser Miteinander entwickelt. Wie seht ihr das? Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht oder auch das Gefühl, dass der Ton in unserer Gesellschaft rauer geworden ist? Teilt eure Gedanken gerne mit mir in den Kommentaren.