Deutsches Herzzentrum der Charité

Deutsches Herzzentrum der Charité Überregionale Spezialklinik für Diagnostik und Therapie bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen Es wurde am 29.4.1986 offiziell eingeweiht.
(212)

Das Deutsche Herzzentrum Berlin (DHZB) ist eine überregionale Spezialklinik für Diagnostik und Therapie bei Herz-Kreislauferkrankungen. Das Deutsche Herzzentrum Berlin und seine Tochtergesellschaften beschäftigen rund 1300 Mitarbeiter. Rechtsform des Deutschen Herzzentrums Berlin ist die Stiftung bürgerlichen Rechts, die ausschließlich gemeinnützige Zwecke verfolgt. Zum Deutschen Herzzentrum Berli

n gehören die Klinik für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie, die Klinik für Innere Medizin/Kardiologie, die Klinik für Angeborene Herzfehler/Kinderkardiologie, die Klinik für die Chirurgie der angeborenen Herzfehler/Kinderherzchirurgie sowie das Institut für Anästhesie. Wir behandeln Menschen mit Herz- und Kreislauferkrankungen auf höchstem medizinischen Niveau und begegnen ihnen hierbei mit größtmöglicher menschlicher Zuwendung. In der Tradition unseres gemeinnützigen Hauses stellen wir rund um die Uhr die Versorgung aller kardiovaskulären Notfälle sicher. Wir setzen moderne und innovative Behandlungsverfahren ein und beteiligen uns mit unserer Forschung aktiv an der Entwicklung der Medizin der Zukunft.

Gut vorbereitet auf jeden Schritt – mit persönlicher Begleitung und digitaler Unterstützung. 🙌📱👉  , die Erholung möglich...
05/08/2026

Gut vorbereitet auf jeden Schritt – mit persönlicher Begleitung und digitaler Unterstützung. 🙌📱

👉 , die Erholung möglich macht – dieses Ziel verbirgt sich hinter dem Prinzip „Enhanced Recovery After Intervention ( )“. Damit die Patient:innen Herzklappen-Eingriffe gut überstehen und schnell wieder fit werden, begleiten unsere ERAI-Nurses Manuela Ricci und Evelin Sahli TAVI-Patient:innen am DHZC vom ersten Gespräch bis zur Entlassung und darüber hinaus – mit Fachwissen, Struktur und viel Empathie. 🙏

👉 Im Mittelpunkt ihrer Arbeit stehen Themen wie Mobilisation, Ernährung, Schmerzmanagement und die frühzeitige Erkennung möglicher Risiken. Gemeinsam mit den Ärzt:innen und Patient:innen entwickeln die akademisierten Pflegeexpertinnen Therapieschritte, die Sicherheit geben und die Genesung fördern.

💬 „Wir unterstützen auf dem gesamten Behandlungsweg – von der Diagnose bis zur Entlassung. Dabei beraten wir nicht nur die Patient:innen, sondern binden auch die Angehörigen ein“, sagt Manuela Ricci. Für Evelin Sahli ist dabei besonders wichtig, Patient:innen aktiv einzubeziehen: „Sie können selbst schon im Vorfeld viel dazu beitragen, dass der Eingriff ein Erfolg wird.“

👉 Wie hilfreich das sein kann, zeigt die Erfahrung von Lothar M. Der 76-Jährige erhielt eine neue Aortenklappe – minimalinvasiv im Rahmen einer Transkatheter-Aortenklappenimplantation ( ). Unterstützt wurde er dabei auch von der neuen TAVI-App: „Ich konnte jederzeit sehen, an welchem Punkt der Behandlung ich gerade bin und was als Nächstes ansteht. Das hat mir geholfen, mich gut vorzubereiten.“

📱 Die App begleitet Patient:innen durch alle Phasen der Behandlung, informiert über die nächsten Schritte und unterstützt sie dabei, den eigenen Genesungsverlauf nachzuvollziehen.

👉 Die ERAI-Nurses und App sind Teil des europäischen Forschungsprojekts EuroHeartPath (EHP). Ziel ist es, die Versorgung von Herzpatient:innen mit standardisierten Prozessen, digitalen Lösungen und einer noch stärkeren Einbindung der Patient:innen kontinuierlich zu verbessern.

Am DHZC verbinden wir innovative Medizin, evidenzbasierte Pflege und digitale Unterstützungsangebote – für die bestmögliche Versorgung unserer Herzpatient:innen. ❤🙏

Noch mehr Infos zum Projekt gibt es auf unserer Website: https://www.dhzc.charite.de/news/gut-vorbereitet-auf-jeden-schritt-736/

DHZC. Für jeden Herzschlag.

🎉 Herzlichen Glückwunsch, Prof. Dr. Felicitas Escher!👉 Eine besondere Auszeichnung für eine engagierte Ärztin, Wissensch...
03/08/2026

🎉 Herzlichen Glückwunsch, Prof. Dr. Felicitas Escher!

👉 Eine besondere Auszeichnung für eine engagierte Ärztin, Wissenschaftlerin und Lehrende: Felicitas Escher wurde an der Charité - Universitätsmedizin Berlin zur außerplanmäßigen Professorin ernannt.

👉 Als Oberärztin und Stellvertretende Lehrbeauftragte an unserer Klinik für Kardiologie, Angiologie und Intensivmedizin am Campus Virchow-Klinikum prägte Felicitas Escher viele Jahren die klinische Versorgung, Forschung und Lehre am . Jetzt bringt sie gleichzeitig ihre Expertise als Chefärztin für Innere Medizin am Krankenhaus Mecklenburg-Strelitz ein.

👉 Seit ihrem Medizinstudium an der Freien Universität Berlin, der Charité und der Universität Zürich hat Prof. Escher einen beeindruckenden wissenschaftlichen und klinischen Weg zurückgelegt. Nach ihrer Promotion an der Charité war sie zehn Jahre lang in der Kardiologie am Campus Benjamin Franklin tätig, bevor sie 2015 an die heutige DHZC-Klinik für Kardiologie, Angiologie und Intensivmedizin am Campus Virchow-Klinikum wechselte. Als Lehrkoordinatorin begleitet sie außerdem die Ausbildung vieler junger Ärzt:innen und hat auch die Entwicklung des DHZC aktiv mitgestaltet.

👉 In ihrer widmet sie sich den Themen Herzinsuffizienz, Kardiomyopathien und Myokarditis. Mit zahlreichen wissenschaftlichen Publikationen, Studien und Forschungsprojekten arbeitet sie daran, die Diagnostik und Behandlung von Herzmuskelerkrankungen weiter zu verbessern.

💬 „Ich freue mich sehr, auch künftig am DHZC tätig zu sein und in den kommenden Jahren unter anderem ein Forschungsprojekt in Zusammenarbeit mit dem Robert Koch-Institut zu leiten. Ich möchte mich herzlich bei allen bedanken, die mich auf dem Weg zur Professur unterstützt haben – insbesondere auch bei Klinikdirektor Prof. Dr. Ingo Hilgendorf.“

😀 Wir gratulieren Prof. Dr. Felicitas Escher (auf dem Bild zu sehen mit Klinikdirektor Prof. Ingo Hilgendorf) herzlich zu dieser Auszeichnung und wünschen ihr weiterhin viel Erfolg für ihre wissenschaftliche und klinische Arbeit.

DHZC. Für jeden Herzschlag.

Drei Wege, ein Ziel 💪🎓- wir freuen uns, dass wir gleich drei Kollegen zum erfolgreichen Abschluss der Facharztweiterbild...
31/07/2026

Drei Wege, ein Ziel 💪🎓- wir freuen uns, dass wir gleich drei Kollegen zum erfolgreichen Abschluss der Facharztweiterbildung für Herzchirurgie gratulieren können:

Dr. Isaac Wamala, Dr. med. Dustin Greve und Dr. med. Hristian Hinkov (auf unserem Foto von links nach rechts).

Die frischgebackenen Fachärzte decken mit ihren unterschiedlichen Spezialisierungen zusammen große Felder der Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie ab:

👉 Dr. med. Dustin Greve hat sich auf Operationen der Herzkranzgefäße spezialisiert.
Sein Fazit zur Facharztausbildung: „Trotz Hürden lohnt sich der Einsatz: Das Fach gibt so viel zurück, dass es sinnvoll ist, dranzubleiben.“

👉 Dr. med. Hristian Hinkovs Schwerpunkt liegt im Bereich SHIP (Structural Heart Interventions Program), also in der Herzklappenintervention.
Sein Tipp für zukünftige Fachärztinnen und -ärzte: „Verantwortung übernehmen, nicht aufgeben und bewusst aufmerksam für die Details im Alltag sein, in denen Entwicklungschancen liegen!“

👉 Dr. Isaac Wamala interessiert sich besonders für die Herzklappenchirurgie, insbesondere auf angeborene Klappenerkrankungen.

Sie danken ihren Mentoren – und allen Kolleginnen und Kollegen für die Freundschaft und die gute Zusammenarbeit.

Wir gratulieren allen dreien noch einmal herzlich und wünschen ihnen für ihre nächsten Etappen viel Erfolg! 👏

Praxis in der Pflegeausbildung 💪👩‍⚕️– für unsere Auszubildende Tanya Kamdom Ngayoumnou ist das gerade eng mit der Person...
30/07/2026

Praxis in der Pflegeausbildung 💪👩‍⚕️– für unsere Auszubildende Tanya Kamdom Ngayoumnou ist das gerade eng mit der Person von Andreas Heyroth verkörpert.

👉 Der 47-Jährige arbeitet seit mehr als 25 Jahren als Praxisanleiter und begleitet Auszubildende bei ihren ersten Erfahrungen im Pflegealltag.

Genau diese hat Tanya hinter sich gebracht: Ihren ersten Praxiseinsatz am DHZC. 🏥👍

Für 4 Wochen sind die Auszubildenden dabei auf der Station eingeteilt.
Für Tanya eine neue Erfahrung: „Ich musste mich erstmal in meine neue Rolle einfinden - auch, wie ich professionell auf die Patientinnen und Patienten reagiere.“

Praxisanleiter Andreas bindet Auszubildende gern direkt bei der Versorgung ein – neben Körperpflege und Mobilisation lernen sie auch direkt Verbandswechsel, das Messen von Blutzucker und Blutdruck und das Verabreichen von Spritzen kennen.

„So sehen die Auszubildenden das Gesamtbild und können beobachten, wie ich mit den Patientinnen und Patienten umgehe und kommuniziere“, sagt er. Ihm ist dabei auch wichtig, dass die Auszubildenden ihren eigenen Weg entdecken.

Während ihres Einsatzes ist Tanya im Früh- und Spätdienst meist zusammen mit Andreas eingesetzt, der dann weniger Patient:innen als üblich versorgt.

Die gemeinsame Station WDH1 sieht sie dabei als echten Glücksgriff 🍀❤️: „Ich finde die Hilfsbereitschaft hier ist wirklich groß – die Kolleginnen achten aufeinander und unterstützen zum Beispiel bei der Aufnahme eines Patienten, auch wenn sie nicht dafür eingeteilt sind.“

Eine weitere positive Erfahrung: „Ich kann ständig Fragen zu allem stellen, was mich interessiert oder was ich nicht verstehe. Das ist schon eine deutlich andere Erfahrung als beim Praktikum, das ich vor der Ausbildung gemacht habe.“

👉 Für den theoretischen Teil geht es nach dem Orientierungseinsatz für fünf Wochen in die DHZB-Akademie. 🎓

Dort gefällt ihr besonders die Kursgröße: „Wir sind genug, um ein schönes Gruppengefühl zu haben, aber nicht so viele, dass wir in der Masse untergehen würden. Stattdessen haben wir das Gefühl, dass unsere Lehrerinnen und Lehrer uns alle einzeln im Blick behalten.“ 👏

Vielen Dank für diesen Einblick in eine Ausbildung am DHZC! 🙏😃

29/07/2026

Dein Lauf. Dein Rhythmus. Dein Beitrag zur Herzforschung. 🏃❤️

Du läufst einen Herbstmarathon 2026 in Köln, Dresden, München oder Berlin/Brandenburg und willst die Sportmedizin weiterbringen? Dann werde Teil unserer HEART-BEAT-Studie! 🙌

Wir wollen herausfinden, wie sich der vor, während und bis zu zwölf Tage nach einem Marathon verändert. Denn über die Erholungsphase nach einem gibt es bislang nur wenige wissenschaftliche Erkenntnisse.

So einfach ist die Teilnahme:
✔️ Du trägst vor, während und nach dem Lauf ein EKG-Pflaster.
✔️ Es zeichnet deinen Herzrhythmus zwei Wochen lang auf.
✔️ Nach Abschluss erhältst du eine persönliche Auswertung deiner Daten mit wertvollen Einblicken in deine individuelle Erholung – wichtig für dein künftiges Training.

👉 Mitmachen kannst du, wenn du mindestens 18 Jahre alt bist und für einen Herbstmarathon 2026 in Köln, Dresden, München oder Berlin/Brandenburg angemeldet bist.

👉 Hier kannst du dich zur anmelden:
www.dhzc.charite.de/marathon-studie

🙌 Mit deiner Teilnahme unterstützt du die und hilfst uns dabei, die medizinische Begleitung von Ausdauersportler:innen weiter zu verbessern.

👉 In unserem Video erklären euch unsere Ärzte Dr. Paul Schmidt-Hellinger und Dr. Emanuel Heil aus dem DHZC-Studienteam, warum ihr bei der Studie mitmachen solltet. Paul ist übrigens selbst passionierter Läufer und hält weiterhin den deutschen Rekord im 50-km-Lauf. 🏃‍♂️👏

👉 Am setzen wir die Studie gemeinsam mit starken Partnern um. Unser herzlicher Dank gilt:
🔹 der Deutschen Sporthochschule Köln, dem Städtischen Klinikum Dresden, der Technischen Universität München – Präventive Sportmedizin und Sportkardiologie und der Abteilung Sportmedizin der Charité - Universitätsmedizin Berlin als wissenschaftliche Kooperationspartner,
🔹 der Kölner AusdauerSport GmbH, der Dresdner Laufevents und Touristik GmbH sowie der Laufstatt Event gGmbH als Veranstalter der regionalen Marathonläufe,
🔹 der Deutsche Herzstiftung e.V. und der Stiftung Deutsches Herzzentrum für die finanzielle Unterstützung.

😀 Melde dich jetzt an und mach mit! Alle Infos: www.dhzc.charite.de/marathon-studie

DHZC. Für jeden Herzschlag.

Wieder laufen, Sport treiben und ein Leben ohne ständiges „Stolpern“ im Herzen – für Volker Straub ist das heute Realitä...
28/07/2026

Wieder laufen, Sport treiben und ein Leben ohne ständiges „Stolpern“ im Herzen – für Volker Straub ist das heute Realität. Möglich gemacht hat das ein neuartiges Ablationsverfahren am DHZC. 👏

Volker Straubs Herz macht sich schon mit Mitte 40 zum ersten Mal bemerkbar, doch er schiebt es auf beruflichen Stress. Erst 12 Jahre später wird Vorhofflimmern diagnostiziert – verbunden mit dem Rat, die Erkrankung behandeln zu lassen.

Doch der gebürtige Hesse fühlt sich topfit und kerngesund. „Ich hätte nie gedacht, dass ich mal etwas am Herzen haben könnte“, sagt er rückblickend.

Über die Jahre werden die Phasen häufiger und halten länger an. Sein Herz pumpt unter dem anhaltenden Vorhofflimmern immer schlechter. Es wird eine Herzschwäche festgestellt. Zu einer Ablation kann er sich jedoch noch immer nicht durchringen.

Den entscheidenden Anstoß gibt schließlich ein Fernsehbericht über die Arbeit von PD Dr. Abdul Shokor Parwani, Leiter der Elektrophysiologie am DHZC.

Dort wird die PFA (Pulsed-Field-Ablation) vorgestellt – ein innovatives Verfahren, das effektiv, besonders gewebeschonend und zugleich sehr sicher ist.

Trotz Skepsis überzeugen Volker Straub die Methode und Dr. Parwani.

Im Oktober 2023 führt Dr. Parwani die erste Ablation erfolgreich durch.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Ablationsverfahren werden dabei weder Hitze noch Kälte eingesetzt, sondern kurze elektrische Impulse. ⚡️

👉 Für Dr. Parwani liegt der Vorteil dieser Vorgehensweise auf der Hand: „Diese Impulse wirken am Ablationsort gezielt auf die Herzmuskelzellen, während das umliegende Gewebe intakt bleibt – eine sehr präzise und schonende Behandlungsmethode.“

Er sieht bei diesem Thema auch einen Auftrag: „Wir wollen ein besseres Bewusstsein für Vorhofflimmern und die sehr effektiven Behandlungsmöglichkeiten schaffen. Denn wenn die Leistungsfähigkeit im Alter nachlässt, wird die kardiologische Ursache oft nicht erkannt.“

Dazu leitet Dr. Parwani eine internationale Studie (https://www.dhzc.charite.de/news/teilnehmer-fuer-herzstudie-gesucht-276/) zur Ablation bei Patient:innen mit Vorhofflimmern und Herzinsuffizienz bei erhaltener Pumpfunktion.

Volker Straub sagt: „Ich bin froh, dass ich mich schließlich für die Ablation entschieden habe – jetzt bin ich fitter und kann wieder unbeschwert Sport machen, inklusive Lauf- und Krafttraining.“ 💪

Wir wünschen weiterhin alles Gute! 👍

Wer den Übergabe- und Pausenraum der M111 A/B betritt, kann manchmal gleich zu Beginn der Schicht einen besonderen Momen...
27/07/2026

Wer den Übergabe- und Pausenraum der M111 A/B betritt, kann manchmal gleich zu Beginn der Schicht einen besonderen Moment erleben: „Dieser Raum ist nach Südosten ausgerichtet – wir können von hier aus direkt den Sonnenaufgang sehen“, erzählt Stationsleitung Stephan Bösel. 🌇☀️

Die Station befindet sich im 11. Stock des Bettenhochhauses des Campus Charité Mitte und bietet einen weiten Ausblick über Berlin.

Die M111 ist in die Seiten A und B aufgeteilt, die auch mit getrennten Übergaben organisiert werden – doch dahinter steckt ein gemeinsames Team. Der fachliche Schwerpunkt liegt auf der Behandlung von Herzrhythmusstörungen, und der größte Teil der Patient:innen kommt zu Rhythmusablationen in die Klinik.

Mit einer meist kurzen Verweildauer von nur 1 bis 2 Nächten gehören schnelle Wechsel zur Routine. „Wir stellen uns immer wieder auf neue Patientinnen und Patienten ein“, fasst Stephan Bösel zusammen.

Getragen wird dieser vielseitige Alltag von einem jungen, internationalen Team: 60 Personen aus 17 Nationen arbeiten auf der M111 zusammen – Gesundheits- und Krankenpfleger:innen, Patientenmanager:innen, Pflegehelfer:innen, Servicekräfte, Kolleg:innen im Anerkennungsverfahren und FSJler:innen.

Was Stephan Bösel besonders stolz macht: „Tolles Team, fachlich wie menschlich.“ Für ihn ist dabei klar, welche Rolle er selbst einnimmt: „Ich bin nach wie vor Kollege, aber auch Halteanker fürs Team. Uns ist es wichtig, dass wir gemeinsam Lösungen finden und da zeigt sich der große Zusammenhalt.“ 💪

Ob spontane Absprachen für Dienste oder Fahrgemeinschaften – das Team organisiert viel eigenständig untereinander. Eine Kollegin sagt: „Wir arbeiten mit viel Freude und Herz und unterstützen uns gegenseitig.“👍

Bei aller Herzlichkeit bleibt der fachliche Anspruch hoch: „Für uns sind eine gute Ausbildung und Qualifikation wichtig“, sagt Stephan Bösel, „aber genauso muss die Grundeinstellung stimmen.“ Erst diese Mischung – aus beruflicher Kompetenz, Vielfalt und einem Team, das sich verbunden fühlt – macht für ihn die Arbeit auf der M111 so einzigartig. 🫶

Wir wünschen allen weiterhin viel Erfolg! 👏

Eine Rückkehr an einen besonderen Ort – und zugleich eine besondere Auszeichnung: 🎉👏Prof. Dr. med. Volkmar Falk war am 1...
24/07/2026

Eine Rückkehr an einen besonderen Ort – und zugleich eine besondere Auszeichnung: 🎉👏

Prof. Dr. med. Volkmar Falk war am 17. Juli als fünfter Dr. Bruce A. Reitz Visiting Professor zu Gast an der Stanford University. 🙌

👉 In seinem Vortrag zeichnete unser Ärztlicher Direktor, Direktor der Klinik für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie und Vorstandsvorsitzender die Entwicklung der Mitralklappenrekonstruktion bis zu heutigen endoskopischen und minimalinvasiven Verfahren nach.

👉 Für Volkmar Falk war der Besuch zugleich eine Rückkehr: Bereits 1999 und 2000 forschte er als Postdoctoral Research Fellow an der Stanford University. Die endoskopische und minimalinvasive Herzchirurgie zählt bis heute zu seinen zentralen klinischen und wissenschaftlichen Schwerpunkten.

Die Gastprofessur erinnert an den Herzchirurgen Bruce A. Reitz, der 1981 die weltweit erste erfolgreiche kombinierte Herz-Lungen-Transplantation durchführte und später das Department of Cardiothoracic Surgery in Stanford leitete.

Wir freuen uns sehr über diese besondere Würdigung und den engen internationalen wissenschaftlichen Austausch. ✨👍

Trotz eines angeborenen Herzfehlers als Erwachsener ein selbstbestimmtes Leben ohne Einschränkungen im Alltag führen – d...
22/07/2026

Trotz eines angeborenen Herzfehlers als Erwachsener ein selbstbestimmtes Leben ohne Einschränkungen im Alltag führen – das ist unserem Patienten Adrian Focke gelungen. 😀💪

Heute treibt er Sport, trainiert seine Leistungsfähigkeit im Rahmen einer Studie für Fontan-Patient:innen, arbeitet in Vollzeit und verbringt unbeschwert Zeit mit seiner Partnerin, Freunden und Familie.

Doch diese Entwicklung scheint am Anfang seines Lebens alles andere als sicher:

Direkt nach seiner Geburt wird bei Adrian Focke ein schwerer Herzfehler festgestellt. Schon wenige Tage später wird der heute 28-Jährige zum ersten Mal operiert, es folgt eine weitere Operation im Alter von 6 Monaten und eine mit 4 Jahren, um einen sogenannten Fontan-Kreislauf zu bilden. Dabei übernimmt nur eine Herzkammer die Funktion für den Körperkreislauf, während der Lungenkreislauf ohne Herz-Pumpe auskommen muss.

Auch wenn er beim Sport manchmal nicht mithalten kann, belastet ihn seine Erkrankung während der Schulzeit wenig. Nach dem Abitur studiert er und startet ins Berufsleben. Er nimmt zwar täglich Medikamente, aber sagt: „Bis jetzt konnte ich alles erreichen, was ich mir vorgenommen habe.“ 👍

👉 Um das zu halten und seine Fitness weiter zu steigern, nimmt Adrian Focke an einer Sport-Studie teil, die sich an Fontan-Patient:innen ab 8 Jahren richtet.

Prof. Dr. med. Stanislav Ovrutskiy, Oberarzt in der Klinik für Angeborene Herzfehler, den ihr auch auf dem Foto seht, sagt: „Viele der Fontan-Patientinnen und -Patienten trainieren im Rahmen unserer Studie, um ihren Gesundheitszustand zu verbessern.“

👉 Für die Studie bekommen die Patient:innen eine Atemtrainingsmaschine, ein Ergometer, ein Fitnesstracker und einen individuellen Trainingsplan.
Adrian Focke trainiert damit seit vielen Jahren, regelmäßig stehen Untersuchungen an.

„Bei Fontan-Patientinnen und -Patienten ist es wichtig, dass sie eine kontinuierliche und lebenslange Nachsorge erhalten“, sagt Prof. Ovrutskiy. „Das komplexe Kreislaufsystem muss genau überwacht werden, damit kleinste Veränderungen schnell erkannt werden.“

Mit etwas mulmigem Gefühl seine Ergebnisse zu erwarten, bleibt für Adrian Focke Teil seines Lebens. Im Moment sind aber alle Werte gut, teilweise sogar besser als im Vorjahr. „Und die Teams hier leisten tolle Arbeit“, sagt er. „Ich schätze mich glücklich, dass ich in so guten Händen bin!“ 🙏

Wir wünschen ihm weiterhin alles Gute!

Alles zur Studie und zur Teilnahme findet ihr hier: www.dhzc.charite.de/fontan-sportstudie

Marcel Templer trägt seit fast 15 Jahren ein Kunstherz in seiner Brust – und führt trotzdem ein Leben, das so normal ist...
15/07/2026

Marcel Templer trägt seit fast 15 Jahren ein Kunstherz in seiner Brust – und führt trotzdem ein Leben, das so normal ist, dass es fast unglaublich klingt.

Bei der 13. HerzFahrt 2026 zugunsten der Kinderkardiologie am DHZC war er dabei. Ein guter Anlass, seine Geschichte mit Euch zu teilen:

Im Frühsommer 2011 geht Marcel Templer wegen hartnäckigem Husten zum Arzt. Zunächst lautet die Diagnose Lungenentzündung, doch dann erfährt er: Eine Herzmuskelentzündung hat sein Herz schwer geschädigt. Als Notfall kommt er ins heutige DHZC und direkt in den OP. Den Ärzt:innen bleibt nur, seiner damaligen Verlobten Jana mitzuteilen, dass es nicht gut um ihn steht.

5 Tage später wacht er wieder auf. Verkabelt, mit Drainagen, und mit einem Stromkabel, das aus seinem Bauch zu einer Batterietasche führt. Wie lange ihn dieses System begleiten wird, ahnt er da noch nicht.

Der Weg zurück ins Leben ist hart, körperlich wie seelisch. Marcel Templer wiegt bei 1,86 Meter nur noch 54 Kilogramm. Er ist verzweifelt, doch er fasst einen Entschluss: nie wieder den Kopf in den Sand zu stecken.

Er heiratet seine Jana, in der Hoffnung, dass sich sein Herz erholt und das Kunstherz ausgebaut werden kann. Er nimmt zu, erholt sich, gewöhnt sich an das Gerät und bekommt zwei Kinder. Berentet arbeitet er dennoch nebenbei in einer Autowerkstatt – auch Bewegung ist möglich: Bei der HerzFahrt fährt er 8 Runden à 4 km.

Nicht allen Patient:innen mit Kunstherz geht es so gut wie ihm. Viele scheuen den Gedanken, dauerhaft mit einer Pumpe im Brustkorb zu leben. Marcel Templer aber will sein „Leben auf Pump“ weiterführen, so lange es geht.

Eine seiner Erinnerungen: Als Kleinkind kam seine Tochter oft nicht zur Ruhe. Legte er sie aber auf seine Brust, hörte sie das gleichmäßige Summen der Pumpe – und schlief sofort ein. „Das sind Momente“, sagt er, „die mir keiner mehr nehmen kann.“

Seit Jahren spricht Marcel Templer öffentlich über sein Leben mit dem Kunstherz. So macht er sichtbar, was moderne Herzmedizin möglich macht, und was es bedeutet, dauerhaft mit einem technischen System im eigenen Körper zu leben.

Wir danken ihm von Herzen für seine Offenheit und wünschen ihm und seiner Familie alles Gute.

Adresse

Augustenburger Platz 1
Berlin
13353

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Deutsches Herzzentrum der Charité erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Die Praxis Kontaktieren

Nachricht an Deutsches Herzzentrum der Charité senden:

Verknüpfungen

Teilen

Kategorie