25/07/2026
Der Sommer nimmt gerade richtig Fahrt auf – und viele stellen fest, dass ihre Pigmentflecken wieder deutlich sichtbarer werden. Das liegt daran, dass UV-Strahlung bestehende Pigmentstörungen verstärken kann. Besonders häufig betroffen sind Frauen, da ein Melasma (auch Chloasma genannt) oft hormonell bedingt ist. Typische Stellen sind Stirn, Wangen und die Oberlippe, grundsätzlich können Pigmentstörungen aber auch an anderen Körperregionen auftreten.
Viele kennen noch hydrochinonhaltige Bleichcremes aus der Vergangenheit. Diese sind heute nicht mehr frei erhältlich und können nur noch ärztlich verordnet werden. Frei verkäufliche Produkte reichen bei einem ausgeprägten Melasma häufig nicht aus, um die Pigmentierung deutlich aufzuhellen.
Die besten Ergebnisse werden in vielen Fällen durch die Kombination aus einer ärztlich verordneten Bleichcreme und gezielten Laserbehandlungen erzielt. Wichtig ist jedoch der richtige Zeitpunkt: Laserbehandlungen sollten nicht in den sonnenintensiven Monaten durchgeführt werden, sondern bevorzugt im Herbst, Winter oder frühen Frühjahr. Gleichzeitig ist Geduld gefragt, denn ein Melasma lässt sich meist nicht mit einer einzigen Behandlung beseitigen. Häufig sind mehrere Monate konsequenter Therapie notwendig, um eine deutliche Verbesserung zu erreichen.
Wenn euch Pigmentflecken stören, solltet ihr euch ärztlich beraten lassen. Mit einer individuell abgestimmten Behandlung und konsequentem Sonnenschutz lassen sich die Verfärbungen häufig deutlich reduzieren.