13/08/2026
Und gemeint ist: Ferritin.
Dein Arzt sagt dir vielleicht: „Ein Ferritin von 20 ist noch im Normbereich und nicht die Ursache deiner Beschwerden.“
Was dabei häufig vergessen wird:
Ferritin ist der Eisenspeicher deines Körpers. Es zeigt, wie gut deine Eisenvorräte gefüllt sind – und nicht nur, wie viel Eisen gerade im Blut zirkuliert.
Eisen wird unter anderem für den Sauerstofftransport, die Energieproduktion in den Zellen und die Bildung wichtiger Botenstoffe im Gehirn benötigt.
Sind die Eisenspeicher über längere Zeit niedrig, können manche Menschen bereits Beschwerden entwickeln – noch bevor eine Blutarmut (Anämie) nachweisbar ist. Dazu können Müdigkeit, Konzentrationsprobleme, verminderte Leistungsfähigkeit und – je nach individueller Situation – auch innere Unruhe oder Angstbeschwerden gehören.
In meiner Praxis schaue ich bei Menschen mit Angst- oder Panikbeschwerden deshalb nicht nur auf Ferritin, sondern auf den gesamten Eisenstoffwechsel – unter anderem auf Ferritin, die Transferrinsättigung und hs-CRP.
Mir fällt dabei immer wieder auf, dass Ferritinwerte im unteren Bereich häufig vorkommen. Gerade Werte unter etwa 70 ng/ml können – abhängig von den Beschwerden und der individuellen Situation – Anlass sein, den Eisenstoffwechsel genauer zu beurteilen.
Das bedeutet nicht, dass ein niedriger Ferritinwert die Ursache von Panikattacken ist. Panikattacken haben viele mögliche Auslöser. Ein niedriger Eisenstatus kann jedoch ein Puzzleteil sein, das aus meiner Sicht nicht übersehen werden sollte.
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⚠️ Dieser Beitrag dient der Information und ersetzt keine medizinische Diagnostik oder Behandlung.
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