04/09/2026
📊 Wie lässt sich die Qualität der Prostatakrebsbehandlung vergleichen und verbessern? Die PCO-Studie betrachtet dafür nicht nur medizinische Ergebnisse, sondern auch die von Patienten berichtete Lebensqualität und mögliche Nebenwirkungen. Der Nutzen für einzelne Betroffene ist dabei eher indirekt: Ihre Erfahrungen helfen den teilnehmenden Zentren, die eigene Behandlungsqualität einzuordnen und weiterzuentwickeln.
Ganze 100.000 Patienten und 161 Prostatakrebszentren kooperieren in der PCO-Studie. Die Optimierung der Behandlungsergebnisse des lokal begrenzten Prostatakrebs in von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifizierten Prostatakrebszentren ist Ihr gemeinsames Ziel. Zunächst werden hierfür die klinischen Indikatoren der Patienten und der von ihnen selbst berichtete Gesundheitszustand vor der Therapie gemessen.
Dieselben klinischen Indikatoren und die von Patienten berichteten Gesundheitsinformationen werden nach 12 Monaten erneut gemessen und mit den vor der Therapie gemessenen Werte verglichen. Mit diesen Informationen der PCO-Studie können alle Therapieergebnisse verglichen werden.
Damit erhalten Ärzte der Prostatakrebszentren Auskunft über die Qualität ihrer Behandlungsformen und ihres eigenen Tuns im Vergleich mit allen anderen Therapieergebnissen der zertifizierten Prostatakrebszentren. Sie können erkennen was zu verbessern ist zum Nutzen der Patienten und des Gesundheitssystems insgesamt.
Damit ist die PCO-Studie ein Qualitätsmanagementsystem mit international vereinbarten und vergleichbaren Messgrößen. Für Patienten haben die PCO-Studieninformationen mit dem Vergleich ihrer Lebensqualität und ihrer Nebenwirkungen nach Behandlungen einen besonders hohen Stellenwert.
🎬 Mehr über die PCO-Studie zeigt dieser Film:
The “Prostate Cancer Outcome” study aims to contribute to improving the physical and mental health of men being treated for localised prostate cancer.