Praxis Oesterberg

Praxis Oesterberg Ich bin ausgebildeter Heilpraktiker für Psychotherapie, Gesprächstherapeut, Fachkraft für Stressmanagement, Hypnosetherapeut und med. tech.

Assistent der Radiologie im Krankenhaus Boppard mit über 20 Jahren Berufserfahrung.

Wie beginnt dein Tag? Mit dir, oder mit dem Bildschirm?Bei den meisten Menschen ist die erste Handlung des Tages der Gri...
29/08/2026

Wie beginnt dein Tag? Mit dir, oder mit dem Bildschirm?

Bei den meisten Menschen ist die erste Handlung des Tages der Griff zum Handy. Noch halb im Schlaf, und schon strömen Nachrichten, Termine und fremde Meinungen herein. Der Tag beginnt damit reaktiv, bevor überhaupt eine eigene Regung Platz hat.

Deshalb heute ein Vorschlag: zehn Minuten Stille nach dem Aufwachen. Kein Handy, keine Nachrichten, keine Musik. Nur du. Am Fenster, auf der Bettkante, bei einer Tasse Kaffee. Nichts, was du dabei tun musst.

Der Morgen setzt den Ton für den Tag, und das ist mehr als eine Redensart. Der Zustand, in dem wir aufwachen, ist besonders formbar, und was in dieser Phase auf uns trifft, färbt oft die nächsten Stunden. Wer mit Reizüberflutung startet, bleibt häufig den ganzen Tag im Reaktionsmodus.

Zehn Minuten Stille sind keine Meditation und keine Übung im engeren Sinn. Es ist nur ein leerer Raum am Anfang, in dem sich zeigen darf, wie es dir überhaupt geht. Viele Menschen merken erst in dieser Stille, dass sie müde sind, oder angespannt, oder tatsächlich ganz zufrieden.

Starte bewusst statt reaktiv. Falls dir zehn Minuten zu lang erscheinen, fang mit dreien an. Der Unterschied liegt nicht in der Dauer, sondern darin, dass der Tag mit dir beginnt.

💬 Was ist bei dir das Erste, was du morgens tust?
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⚠️ Wichtiger Hinweis: Diese Übung ersetzt keine professionelle Hilfe. Bei anhaltenden Beschwerden wende dich bitte an eine therapeutische Fachkraft. ☎️ Telefonseelsorge: 0800 111 0 111, oder melde dich direkt bei mir in der Praxis für einen völlig unverbindlichen Kennenlerntermin [email protected]
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Die meisten Tage beginnen mit einer Frage, die niemand gestellt hat: Was wird heute alles von mir verlangt?Ich schlage d...
28/08/2026

Die meisten Tage beginnen mit einer Frage, die niemand gestellt hat: Was wird heute alles von mir verlangt?

Ich schlage dir eine andere vor, morgens, vor oder direkt nach dem Aufstehen: Was brauche ich heute?

Diese Frage klingt klein und dreht die Richtung des Tages um. Statt zuerst auf die Anforderungen zu schauen, schaust du zuerst auf dich. Nicht als Egoismus, sondern als Bestandsaufnahme, denn was du brauchst, entscheidet mit darüber, was dir überhaupt möglich ist.

Die Antwort darf ganz alltäglich sein. Ruhe. Bewegung. Ein Gespräch. Nichts zu müssen für eine Stunde. Etwas endlich abzuschließen. Frische Luft. Es geht nicht um eine tiefgründige Erkenntnis, sondern um eine ehrliche Auskunft von dir an dich.

Und dann bleibt es bei dieser einen Intention. Mehr nicht. Keine Liste, keine Vorsätze, kein Programm. Eine Intention ist keine Aufgabe, die du am Abend abhaken musst, sondern eine Ausrichtung, die im Hintergrund mitläuft und kleine Entscheidungen beeinflusst.

Spür dafür kurz in dich hinein, bevor der Kopf mit dem Planen anfängt. Die erste Antwort ist meistens die richtige, auch wenn sie unbequem ist.

Der Tag gehört dir. Zumindest in Teilen, und diese Teile lassen sich bewusst gestalten.

💬 Was brauchst du heute, wenn du ehrlich hineinspürst?
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Es gibt einen Ort, an den du jederzeit gehen kannst, ohne dich zu bewegen.Die Übung dazu heißt Imagination und funktioni...
27/08/2026

Es gibt einen Ort, an den du jederzeit gehen kannst, ohne dich zu bewegen.

Die Übung dazu heißt Imagination und funktioniert so: Schließe die Augen und stelle dir einen Ort vor, an dem du dich vollkommen sicher fühlst. Ein Strand, ein Wald, ein Zimmer, eine Hütte, irgendetwas, das nur dir gehört. Er darf erfunden sein, er muss nicht existieren.

Und dann geht es um die Details, denn die machen den Unterschied. Was siehst du dort? Welche Farben, welches Licht, welche Tageszeit? Was hörst du? Wasser, Wind, Vögel, Stille? Was riechst du? Wie fühlt sich der Boden unter deinen Füßen an, wie die Temperatur auf der Haut? Je genauer du diesen Ort ausmalst, desto besser wirkt er.

Der Grund dafür ist bemerkenswert: Für dein Gehirn ist dieser Ort fast real. Innere Bilder aktivieren in weiten Teilen dieselben Netzwerke wie tatsächliche Wahrnehmungen, und deshalb kann dein System hier tatsächlich ausruhen, obwohl du körperlich im selben Raum sitzt wie vorher.

Baue diesen Ort auf, wenn es dir gut geht, nicht erst in der Krise. Er funktioniert wie ein Weg, der erst getreten werden muss, bevor du ihn im Dunkeln findest. Ein paar Minuten alle paar Tage reichen, um ihn vertraut zu machen.

Dann steht er dir zur Verfügung, immer wenn du einen Moment Sicherheit brauchst. Im Wartezimmer, vor einem schwierigen Gespräch, nachts um drei.

💬 Wie sieht dein sicherer Ort aus, wenn du die Augen schließt?
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Der Mittwoch hat einen schlechten Ruf. Zu weit vom Wochenende entfernt, um sich zu freuen, und zu weit vom Montag, um no...
26/08/2026

Der Mittwoch hat einen schlechten Ruf. Zu weit vom Wochenende entfernt, um sich zu freuen, und zu weit vom Montag, um noch Schwung zu haben.

Genau deshalb lohnt es sich, ihn bewusst zu gestalten. Er ist dein Anker in der Wochenmitte.

Am Morgen hilft ein sanftes Weckritual von etwa fünf Minuten: kein Handy gleich nach dem Aufwachen, fünf bewusste tiefe Atemzüge, den Körper langsam aktivieren. Dazu ein Frühstück, das du bewusst isst und nicht nebenbei, mit Eiweiß und komplexen Kohlenhydraten und einem großen Glas Wasser. Und dann eine einzige Tagesintention: eine Sache, die heute wirklich wichtig ist, realistisch formuliert.

Zur Mittagszeit ein kurzer Energiecheck. Auf einer Skala von eins bis zehn, wo stehst du gerade, und was brauchst du jetzt: Pause oder Bewegung? Dazu eine echte Mittagspause weg vom Schreibtisch, fünfzehn bis dreißig Minuten. Und eine kleine Bewegungseinheit: ein Spaziergang, Treppen steigen oder das Fenster öffnen und dich dehnen.

Am Nachmittag geht es ums Durchhalten. Setze die Prioritäten neu: Was muss heute noch fertig werden, was kann warten, wo darf der Perfektionismus weichen? Dazwischen ein Mini-Reset von drei Minuten, über den Atem, über progressive Muskelentspannung oder über einen freundlichen Satz an dich selbst. Dazu Wasser, ein Snack, kurz Frischluft.

Am Abend schließlich der Check-in: Was lief diese Woche bisher gut, was war herausfordernd, worin liegt ein Fortschritt? Dann ein Übergangsritual, das die Arbeit gedanklich beendet, und ein Blick auf den Donnerstag mit ein bis drei Prioritäten. Danach bewusst loslassen.

💬 Was brauchst du mittwochs am meisten, um gut durchzukommen?
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25/08/2026

Die Idee zu diesem Film ist aus etwas entstanden, das ich irgendwann bei mir selbst erkennen musste.

Über lange Zeit habe ich unangenehme Gefühle lieber beiseitegeschoben, als mich ernsthaft mit ihnen auseinanderzusetzen. Statt hinzusehen, habe ich mir etwas gegönnt. Eine Reise, eine größere Anschaffung, irgendetwas Schönes, auf das man sich freuen konnte. Schließlich hatte ich mir das ja verdient.

Und tatsächlich: Für eine Weile hat das funktioniert. Die Vorfreude war da, der Urlaub tat gut, die neue Anschaffung machte Spaß. Nur hielt dieses Gefühl nie besonders lange an. Irgendwann war der Alltag wieder da und mit ihm auch das, was vorher schon gefehlt hatte.

Ausgerechnet für eine Therapie wollte ich damals kein Geld ausgeben. Nicht, weil es grundsätzlich unmöglich gewesen wäre, sondern weil ich darin für mich schlicht keinen entsprechenden Wert gesehen habe. Für einen Urlaub oder etwas Neues erschien mir das Geld gut angelegt. Für die Beschäftigung mit mir selbst dagegen nicht.

Irgendwann ist mir aufgefallen, wie widersprüchlich das eigentlich war.

Genau aus diesem Gedanken ist dieser Film entstanden. Aus der Frage, warum wir bereit sind, viel Geld und Energie dafür einzusetzen, dass es uns für eine kurze Zeit besser geht, während wir bei Dingen, die vielleicht nachhaltiger etwas verändern könnten, sehr viel zurückhaltender sind.

Und weil Transparenz für mich dazugehört, möchte ich auch etwas über die Entstehung sagen.

Der Film wurde mit Künstlicher Intelligenz produziert. Die Videos und Audios sind mit KI Werkzeugen entstanden. Trotzdem ist er nicht einfach das Ergebnis einiger weniger Eingaben in einen Generator.

An diesem Projekt habe ich mit Unterbrechungen fast ein Jahr gearbeitet. Die Grundidee, die Geschichte, das Drehbuch, die Auswahl und Entwicklung der Szenen, die Regie und der Schnitt stammen von mir. Und darin steckt, ohne Übertreibung, seeeeehr viel Zeit.

Der Grund für den Einsatz von KI ist ziemlich einfach: Einen Film in dieser Form hätte ich mit den Möglichkeiten einer kleinen Praxis auf klassischem Weg niemals realisieren können. Schauspieler, Kamerateam, Drehorte, Technik, Ton und Musik hätten ein Budget erfordert, das für mich nicht realistisch gewesen wäre. Und es hätte unsummen an Geld verschlungen,die ja dann über die Patienten wieder rein kommen müssten.

Mit dieser Technik konnte ich eine Idee umsetzen, die sonst wahrscheinlich einfach eine Idee geblieben wäre.

Und vielleicht erkennt sich der eine oder andere darin ein kleines bisschen wieder.

💬 Kennst Du dieses Gefühl, dass eigentlich alles ganz in Ordnung sein müsste und trotzdem irgendetwas fehlt, ohne dass Du genau sagen kannst, was?
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Zwei Menschen erleben dieselbe Situation und fühlen völlig Unterschiedliches. Woran liegt das?Der Unterschied liegt selt...
25/08/2026

Zwei Menschen erleben dieselbe Situation und fühlen völlig Unterschiedliches. Woran liegt das?

Der Unterschied liegt selten in der Situation und fast immer in dem Satz, der dabei innerlich mitläuft. Ein Beispiel: Der Gedanke, dass du das nie schaffst, erzeugt Hoffnungslosigkeit. Der Gedanke, dass das eine Herausforderung ist, erzeugt Motivation. Gleiche Lage, anderer Gedanke, anderes Gefühl.

Das ist einer der zentralen Befunde der Verhaltenstherapie und im Alltag erstaunlich leicht zu überprüfen. Achte einmal darauf, was du dir innerlich sagst, wenn etwas schiefgeht. Bei den meisten Menschen läuft dort ein sehr alter, sehr eingespielter Kommentar, der sich anfühlt wie eine objektive Feststellung und keine ist.

Aber, und das ist der eigentlich wichtige Teil: Du bist deinen Gedanken nicht hilflos ausgeliefert. Du kannst sie bewusst hinterfragen und verändern. Nicht durch Zwang und nicht dadurch, dass du dir etwas Positives einredest, was du nicht glaubst. Sondern indem du prüfst, ob der Gedanke überhaupt stimmt.

Drei Fragen helfen dabei. Ist das wirklich wahr, oder fühlt es sich nur so an? Was spricht dagegen? Und wie würde ich es formulieren, wenn ein guter Freund in derselben Lage wäre? Die letzte Frage ist oft die wirksamste, weil wir mit anderen fast immer fairer umgehen als mit uns selbst.

Das braucht Übung und geht nicht von heute auf morgen. Aber jeder einzelne hinterfragte Gedanke ist ein Beweis dafür, dass du Einfluss hast.

💬 Welcher Satz läuft bei dir innerlich mit, wenn etwas nicht klappt?
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Motivation ohne Sinn hält nicht lange. Irgendwann versiegt sie, meistens genau dann, wenn es anstrengend wird.Deshalb br...
24/08/2026

Motivation ohne Sinn hält nicht lange. Irgendwann versiegt sie, meistens genau dann, wenn es anstrengend wird.

Deshalb brauchst du kein besseres Zeitmanagement und keine strengere Disziplin, sondern eine Antwort auf die Frage: Wofür machst du das eigentlich? Was gibt deinem Leben Bedeutung?

Für manche Menschen sind es Beziehungen. Für andere ist es Kreativität, das Helfen, das Wissen oder etwas ganz Eigenes, das sich schwer erklären lässt. Es spielt keine Rolle, was es ist, und es muss auch niemandem sonst einleuchten. Es muss für dich stimmen.

Wichtig ist dabei, dass keine große Antwort nötig ist. Es geht nicht um eine Lebensaufgabe und nicht um etwas, das du in einen Satz für andere fassen könntest. Es geht um eine ehrliche Antwort, auch wenn sie klein ausfällt oder banal klingt.

Ich erlebe in der Praxis oft, dass Menschen diese Frage zunächst abwehren, weil sie zu groß wirkt. Und dann kommt nach einer Weile etwas sehr Konkretes: die eigenen Kinder, ein Handwerk, ein bestimmter Mensch, ein Garten. Nichts davon steht in einem Ratgeber, und alles davon trägt.

Wenn du dein Wofür kennst, kann es dich durch schwere Tage tragen. Nicht weil es die Schwere wegnimmt, sondern weil es ihr einen Zusammenhang gibt. Und dieser Zusammenhang macht den Unterschied zwischen Anstrengung und Sinnlosigkeit.

💬 Was gibt deinem Alltag gerade Bedeutung?
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Dein Atem ist immer da. Er begleitet dich seit deinem ersten Tag und wird es bis zum letzten tun, und trotzdem nehmen wi...
23/08/2026

Dein Atem ist immer da. Er begleitet dich seit deinem ersten Tag und wird es bis zum letzten tun, und trotzdem nehmen wir ihn fast nie wahr.

Deshalb heute eine Übung ohne Technik, ohne Zählen, ohne Rhythmus. Fünf Minuten. Eine Hand auf den Bauch. Und dann einfach beobachten. Hebt sich die Hand? Senkt sie sich? Wie tief geht der Atem gerade? Ist er schnell oder ruhig?

Der entscheidende Punkt ist, dass du nichts verändern sollst. Kein tiefes Einatmen, kein bewusstes Verlangsamen, keine Vorgabe. Nur wahrnehmen, wie es ohnehin gerade ist. Das ist schwerer, als es klingt, weil die meisten Menschen sofort anfangen zu korrigieren, sobald sie hinschauen.

Interessanterweise verändert sich der Atem oft von selbst, wenn du ihn nur beobachtest. Er wird ruhiger, tiefer, gleichmäßiger, ohne dass du etwas dafür tust. Aufmerksamkeit allein reicht dafür meistens aus.

Und die Bauchatmung ist dabei ein guter Anker, weil sie unmittelbar mit dem Teil des Nervensystems zusammenhängt, der für Beruhigung zuständig ist. Wenn sich die Hand auf dem Bauch bewegt und nicht nur der Brustkorb, ist das ein gutes Zeichen.

Der Atem ist dein verlässlichster Begleiter. Er braucht keine Ausrüstung, keinen Ort und keine Vorbereitung. Er ist immer schon da, wenn du ihn brauchst.

💬 Wann hast du das letzte Mal bewusst auf deinen Atem geachtet?
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Wie wäre es, wenn du heute drei Menschen freundlich begegnest, ohne dafür irgendetwas zurückzuerwarten?Die Übung ist gen...
22/08/2026

Wie wäre es, wenn du heute drei Menschen freundlich begegnest, ohne dafür irgendetwas zurückzuerwarten?

Die Übung ist genauso einfach, wie sie klingt. Ein Lächeln. Ein ehrliches Kompliment. Eine Tür aufhalten. Drei kleine Gesten, verteilt über den Tag, ohne Gegenleistung und ohne dass jemand sich revanchieren müsste.

Der interessante Teil daran ist, was mit dir passiert. Freundlichkeit aktiviert dein Belohnungssystem. Das ist keine Erbauungsformel, sondern Neurobiologie: Prosoziales Verhalten setzt bei uns dieselben Prozesse in Gang wie andere angenehme Erfahrungen. Gutes tun tut gut, und zwar messbar.

Deshalb ist diese Übung auch keine moralische Aufgabe. Sie ist eine Form der Selbstfürsorge, die zufällig auch anderen zugutekommt. Wer sich schlecht fühlt, zieht sich meistens zurück, und der Rückzug verstärkt das Gefühl. Eine kleine freundliche Handlung durchbricht diesen Kreis manchmal schneller als jede Analyse.

Wichtig ist nur die Echtheit. Ein Kompliment, das strategisch gemeint ist, funktioniert nicht, weder beim Gegenüber noch bei dir. Es muss stimmen, sonst bleibt es eine Geste ohne Inhalt.

Und es darf beiläufig sein. An der Kasse, im Treppenhaus, im Büro. Die Wirkung hängt nicht an der Größe der Geste, sondern daran, dass du sie überhaupt machst.

💬 Wann hat dir zuletzt jemand einen Tag mit einer Kleinigkeit gerettet?
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Die Woche liegt hinter dir. Bevor sie einfach ausläuft: Wie war sie eigentlich?Ein Rückblick am Freitag hat einen Wert, ...
21/08/2026

Die Woche liegt hinter dir. Bevor sie einfach ausläuft: Wie war sie eigentlich?

Ein Rückblick am Freitag hat einen Wert, der oft unterschätzt wird. Wer eine Woche bewusst abschließt, nimmt weniger unerledigte Fäden mit ins Wochenende, und das merkst du meistens erst, wenn du es ein paar Mal gemacht hast.

Drei Fragen reichen für den Anfang. Was lief gut, und was hast du dabei gelernt? Halte das Erste wirklich fest, notiere es meinetwegen in einem Satz, denn Gutes verflüchtigt sich sonst noch schneller als Schwieriges. Und was war schwer? Auch das gehört dazu und darf einen Platz bekommen, ohne dass daraus gleich ein Verbesserungsprojekt wird.

Die entscheidende Haltung dabei ist: ehrlich und milde zugleich. Ehrlich, weil ein beschönigter Rückblick nichts bringt. Milde, weil ein Rückblick, der zur Anklage wird, dich am Montag nicht stärker macht, sondern müder.

Viele Menschen können das eine oder das andere gut. Entweder schonungslos ehrlich oder freundlich bis zur Selbsttäuschung. Beides zusammen ist die eigentliche Übung, und sie braucht Zeit. Dass du auf dem richtigen Weg bist, merkst du meistens daran, dass sich der Rückblick weder wie ein Zeugnis noch wie eine Beschönigung anfühlt.

Du darfst so sein, wie du heute bist. Nicht als Ausrede, sondern als Ausgangspunkt. Das ist genug, um damit ins Wochenende zu gehen.

💬 Was lief diese Woche gut, auch wenn es klein war?
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Dienstag 12:00 - 18:00
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