St. Bernhard-Hospital Brake

St. Bernhard-Hospital Brake Das St. Bernhard-Hospital befindet sich seit 1880 im Landkreis Wesermarsch in der Kreisstadt Brake. Wir für die Gesundheit in der Wesermarsch!

Wir sind ein Krankenhaus der Grund- und Regelversorgung mit über 300 Mitarbeitenden.

Der bereits angekündigte Schließungstermin des St. Bernhard Hospitals ist nun bekannt: Der Krankenhausbetrieb endet zum ...
30/07/2026

Der bereits angekündigte Schließungstermin des St. Bernhard Hospitals ist nun bekannt: Der Krankenhausbetrieb endet zum 14. August 2026, ein Aufnahmestopp gilt bereits ab dem 7. August. Unser Ziel bleibt, diesen Übergang für alle Patienten, Mitarbeitenden und Partner geordnet und verantwortungsvoll zu gestalten.
Ein besonderer Dank gilt allen Mitarbeitenden für ihren großen Einsatz in dieser herausfordernden Zeit.

Brake – St. Bernhard Hospital stellt Krankenhausbetrieb zum 14. August 2026 ein – Aufnahmestopp bereits ab 7. August 2026

Die Betriebseinstellung erfolgt sechs Wochen früher als ursprünglich geplant – Rund 350 Beschäftigte betroffen
Die Geschäftsführung des St. Bernhard Hospitals Brake hat entschieden, den Krankenhausbetrieb zum 14. August 2026 einzustellen. Bereits ab dem 7. August 2026 können keine neuen Patientinnen und Patienten mehr aufgenommen werden. Die Mitarbeitenden wurden heute über diese Entscheidung informiert. Die Betriebseinstellung erfolgt damit rund sechs Wochen früher als nach den bisherigen Planungen vorgesehen.
„Wir hätten uns gewünscht, den Mitarbeitenden, unseren Patientinnen und Patienten sowie der Region mehr Zeit für diesen Prozess geben zu können“, erklärt die Geschäftsführung. „Ursprünglich war vorgesehen, den Krankenhausbetrieb erst rund sechs Wochen später einzustellen. Die Entwicklung der vergangenen Wochen hat jedoch dazu geführt, dass wir diesen Schritt deutlich früher vollziehen müssen. Unser oberstes Ziel ist es jetzt, den Übergang für unsere Patientinnen und Patienten, unsere Mitarbeitenden und alle Partner verantwortungsvoll, geordnet und mit größtmöglicher Unterstützung zu gestalten.“

Das St. Bernhard Hospital befindet sich seit November 2025 in einem Eigenverwaltungsverfahren mit dem Ziel einer wirtschaftlichen Sanierung. Trotz zahlreicher eingeleiteter Maßnahmen hat sich die wirtschaftliche Situation in den vergangenen Wochen weiter verschärft. Gleichzeitig führten rückläufige Patientenzahlen und eine zunehmende personelle Fluktuation dazu, dass ein dauerhaft sicherer und wirtschaftlich verantwortbarer Krankenhausbetrieb nicht mehr gewährleistet werden kann. Vor diesem Hintergrund war es nicht mehr möglich, den ursprünglich vorgesehenen Schließungszeitpunkt aufrechtzuerhalten.

Ab dem 7. August 2026 gilt ein Aufnahmestopp für neue Patientinnen und Patienten. Bis zur endgültigen Betriebseinstellung am 14. August 2026 bleibt die medizinische Versorgung der bereits aufgenommenen Patientinnen und Patienten uneingeschränkt sichergestellt. Oberstes Ziel ist es, möglichst viele Patientinnen und Patienten nach Abschluss ihrer Akutbehandlung regulär in ihre häusliche Umgebung oder – sofern medizinisch erforderlich – in eine Kurzzeitpflege- oder Pflegeeinrichtung zu entlassen. Verlegungen in andere Krankenhäuser sollen auf die medizinisch notwendigen Ausnahmefälle beschränkt werden. Hierzu arbeitet das St. Bernhard Hospital eng mit den behandelnden Ärztinnen und Ärzten, den Sozialdiensten, den Pflegeeinrichtungen sowie den zuständigen Kostenträgern zusammen, um für jede Patientin und jeden Patienten eine sichere und individuell passende Anschlussversorgung zu gewährleisten.

Parallel dazu wurden die umliegenden Krankenhäuser, die Rettungsdienste, die Krankenkassen, die zuständigen Behörden sowie das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung über die Betriebseinstellung informiert. Alle beteiligten Institutionen haben ihre uneingeschränkte Unterstützung zugesagt und begleiten den geordneten Übergang aktiv. Ziel ist es, die medizinische Versorgung der Bevölkerung während des gesamten Übergangszeitraums jederzeit
sicherzustellen.

Krankenhaus mit großer Bedeutung für die Region
Das St. Bernhard Hospital verfügt über 103 Planbetten und sechs medizinische Fachabteilungen. Gemeinsam mit dem Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) werden jährlich rund 36.000 Patientinnen und Patienten ambulant und stationär versorgt. Rund 350 Mitarbeitende sind derzeit im Krankenhaus und im MVZ beschäftigt.
„Die Leistungen unserer Mitarbeitenden in den vergangenen Monaten verdienen höchste Anerkennung. Trotz der außerordentlich schwierigen Rahmenbedingungen haben sie die Versorgung unserer Patientinnen und Patienten jederzeit mit großem Engagement, hoher Professionalität und großem persönlichen Einsatz sichergestellt.
Dafür gilt ihnen unser ausdrücklicher Dank. Unser gemeinsames Ziel ist es nun, möglichst vielen Beschäftigten neue berufliche Perspektiven in der Region zu eröffnen.“

Bereits seit Bekanntwerden der Entscheidung steht die Geschäftsführung im engen Austausch mit Krankenhäusern der Region, unter anderem in Oldenburg, Bremerhaven, Delmenhorst, Friesland und Nordenham. Mehrere Kliniken haben bereits Informationsveranstaltungen und Bewerbungsgespräche direkt im St. Bernhard Hospital angeboten, damit Mitarbeitende unkompliziert Kontakte knüpfen
und sich frühzeitig über Beschäftigungsmöglichkeiten informieren können.

Erste Perspektiven für die Gesundheitsversorgung
Bereits am 21. Juli 2026 haben Vertreter des St. Bernhard Hospitals, der Helios Klinik Wesermarsch und der Stadt Brake auf Einladung der Kreistags-Arbeitsgruppe „Gesundheit 2040“ über die Folgen der Betriebseinstellung sowie über Perspektiven für die zukünftige ambulante und stationäre Gesundheitsversorgung beraten.
Das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) des St. Bernhard Hospitals ist vom Krankenhausbetrieb unabhängig und soll fortgeführt sowie weiterentwickelt werden. Darüber hinaus hat die Helios Klinik Wesermarsch angekündigt, in Brake ein Gesundheitszentrum aufzubauen. Eine entsprechendes Konzept soll in den kommenden Tagen vorgestellt werden. Landrat und Bürgermeister haben sich in den
Gesprächen ausdrücklich für den Erhalt einer wohnortnahen Gesundheitsversorgung in Brake ausgesprochen.

Verantwortung für einen geordneten Übergang
Die Einstellung des Krankenhausbetriebs markiert das Ende einer 146-jährigen Krankenhausgeschichte in Brake. Gleichzeitig richtet sich der Blick nach vorn. Gemeinsam mit den regionalen Partnern wird intensiv daran gearbeitet, die medizinische Versorgung der Wesermarsch zukunftsfähig weiterzuentwickeln und
möglichst viele Arbeitsplätze in der Region zu erhalten. Die Geschäftsführung bedankt sich ausdrücklich bei allen Mitarbeitenden für ihren außergewöhnlichen Einsatz und ihre hohe Professionalität in den vergangenen Monaten. Der Dank gilt ebenso den Patientinnen und Patienten, den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten, den Rettungsdiensten, den Pflegeeinrichtungen, den Krankenhäusern der Region, den Krankenkassen, den kommunalen Partnern, dem Niedersächsischen Sozialministerium sowie allen weiteren Institutionen, die ihre Unterstützung in dieser außergewöhnlichen Situation zugesagt haben.

Unser gemeinsames Ziel ist es, die letzten Tage des Krankenhausbetriebs ebenso verantwortungsvoll zu gestalten wie die vergangenen 146 Jahre medizinischer Versorgung in Brake – mit einem geordneten Übergang für die Patientinnen und Patienten, einer verlässlichen Perspektive für die Mitarbeitenden und einer tragfähigen Grundlage für die zukünftige Gesundheitsversorgung in der Wesermarsch. (pm/lr – Foto: Kerstin Seeland)

Neuigkeiten…
22/07/2026

Neuigkeiten…

Wesermarsch – AG „Gesundheit 2040“ unterstützt Versorgung aus einer Hand

Kreistagsmitglieder diskutieren über medizinische Angebote am Standort Brake

Die Kreistagsabgeordneten der Arbeitsgruppe „Gesundheit 2040“ sprechen sich ausdrücklich für eine stationäre und ambulante Gesundheitsversorgung in der Wesermarsch aus einer Hand aus und unterstützen die Bemühungen der Helios Klinik Wesermarsch, am Standort Brake ein Gesundheitszentrum aufzubauen. Helios hat in einer Sondersitzung der AG am Dienstagabend bekräftigt, dieses Vorhaben entschlossen voranzutreiben.

Anlass für die gut eineinhalbstündige Sondersitzung war die angekündigte Schließung des St. Bernhard-Hospitals, das sich in katholischer Trägerschaft befindet. Gemeinsam mit Vertretern des St. Bernhard-Hospitals, der Helios Klinik Wesermarsch und der Stadt Brake berieten die Mitglieder der Arbeitsgruppe über die Folgen der angekündigten Betriebseinstellung und die Perspektiven für die ambulante und stationäre Gesundheitsversorgung sowie den Erhalt von Arbeitsplätzen in der Wesermarsch. Der Stiftungsrat des St. Bernhard-Hospitals war der Einladung zur Sitzung nicht gefolgt.

Hospital-Geschäftsführer Frank Germeroth erläuterte in der ausführlichen Beratung die wirtschaftliche Entwicklung des St. Bernhard-Hospitals. So habe sich während des Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung im Frühjahr gezeigt, dass der Krankenhausbetrieb nicht dauerhaft abgesichert werden könne. Der Betrieb soll nach derzeitiger Planung noch bis Ende September fortgeführt werden. Das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) könne jedoch unabhängig vom Krankenhausbetrieb weitergeführt werden.

Helios bekräftigte, dass die stationäre Krankenhausversorgung in der Wesermarsch während einer Übergangsphase gesichert sei. Zusätzlich wird das Ziel verfolgt, die Kapazitäten am Standort Esenshamm zu erweitern. Parallel soll das ambulante Angebot in Brake erhalten und weiterentwickelt werden. Geplant ist der Fortbestand und Ausbau des bestehenden MVZ. Ein entsprechendes Konzept soll in den kommenden Tagen den beteiligten Akteuren vorgestellt werden.

Johannes Rasche, Helios-Regionalgeschäftsführer der Region Nord, konkretisierte: „Wir wollen unsere Leistung nicht am Standort Esenshamm konzentrieren, sondern ein Versorgungskonzept für die gesamte Wesermarsch entwickeln.“ In diesem Zusammenhang soll auch die notfallmedizinische Erstversorgung geklärt werden. Ziel ist, eine Erstaufnahme für Notfallpatienten in Brake zu erhalten. Rasche: „Mit dem Rettungsdienst ist besprochen, dass eine Not- und Notfallrettung in den Abend- und Nachtstunden auch am Standort Esenshamm erfolgen kann.“

Landrat Stephan Siefken und Brakes Bürgermeister Michael Kurz appellieren an die katholische Stiftung, ihrer Verantwortung gerecht zu werden und die Gesprächsangebote der Helios-Klinik aufzunehmen. Sie begrüßen die Pläne zur Entwicklung eines Gesundheitszentrums und sichern ihre volle politische Unterstützung zu. Auch die AG Gesundheit 2040 bekräftigte ihre Unterstützung für eine tragfähige und zukunftsorientierte Lösung zu, die eine hochwertige Gesundheitsversorgung für die Menschen in der Wesermarsch dauerhaft gewährleistet.

Landrat Stephan Siefken erklärt abschließend: „Helios hat konkrete Vorstellungen und Ziele. Es besteht die große Chance, mit der Versorgung aus einer Hand den Ansprüchen an eine hohe Qualität in der stationären und ambulanten Versorgung dauerhaft Rechnung zu tragen.“

Die Mitglieder der AG Gesundheit werden für eine weitere Standortbestimmung in voraussichtlich drei Wochen erneut zusammentreten. (pm/lr – Fotos: Kerstin Seeland)

11/07/2026

Heute haben in Brake viele Menschen ein starkes Zeichen gesetzt: Gemeinsam sind sie für den Erhalt des St. Bernhard-Hospitals auf die Straße gegangen. ❤️

Die große Beteiligung zeigt, wie wichtig das Krankenhaus für die Menschen in der Region ist. Ob der Protest die Schließung noch verhindern kann, ist ungewiss – vielleicht kommt dieses eindrucksvolle Signal leider zu spät. Doch eines ist klar: Die Menschen kämpfen für ihre Gesundheitsversorgung und geben ihrer Sorge eine starke Stimme.

Die Nachricht über die zukünftige Schließung sitzt tief, aber sie bremst uns nicht aus. Ganz im Gegenteil: Wir machen we...
10/07/2026

Die Nachricht über die zukünftige Schließung sitzt tief, aber sie bremst uns nicht aus. Ganz im Gegenteil: Wir machen weiter, wir halten zusammen und wir sind weiterhin für Sie da! 💙

An unsere Patientinnen und Patienten:
Lassen Sie uns Ihnen jede Sorge nehmen: Ihre medizinische und pflegerische Versorgung läuft uneingeschränkt weiter. Sie können sich auch in dieser Übergangsphase zu 100 % auf die Qualität, die Empathie und die Professionalität in unserem Haus verlassen. Wir lassen niemanden unversorgt.

An unser großartiges Team:
Was ihr in den vergangenen Monaten im Eigenverwaltungsverfahren geleistet habt, zeigt, wie viel Herzblut in diesem Haus steckt. Rund 350 Menschen, die mit absoluter Loyalität und Professionalität füreinander und für die Region einstehen. Lasst uns diesen Weg genauso erhobenen Hauptes, stolz und Hand in Hand bis zum letzten Tag gemeinsam weitergehen. Ihr seid der Kern dieses Krankenhauses!

Wir organisieren derzeit gemeinsam mit allen Behörden und umliegenden Kliniken einen verantwortungsvollen und geordneten Übergang. Bis dahin gilt: Wir sind ein Team. Für Brake. Für Sie. 🤝

ℹ️ Bei Fragen zu laufenden Behandlungen oder Terminen schreiben Sie uns gerne eine private Nachricht oder per Mail an [email protected].

09/07/2026

Wir gehen diesen Weg gemeinsam - bis zum Schluss. 💙

Die Nachricht über die Schließung unseres Krankenhauses macht uns alle zutiefst traurig. Aber was uns in den letzten Monaten ausgezeichnet hat, wird uns auch jetzt tragen: unsere Loyalität, unser Teamgeist und unser unermüdlicher Einsatz für die Menschen in Brake.

Auch wenn die Zukunft des Standorts noch geschrieben werden muss - auf unser Team und diesen unfassbaren Zusammenhalt sind wir unendlich stolz. Bis zum letzten Tag geben wir hier gemeinsam alles. Danke an jeden Einzelnen von euch.

Es ist eine Nachricht, die uns alle zutiefst bewegt und einen tiefen Einschnitt für unsere gesamte Region bedeutet: Die ...
07/07/2026

Es ist eine Nachricht, die uns alle zutiefst bewegt und einen tiefen Einschnitt für unsere gesamte Region bedeutet: Die Geschäftsführung des St. Bernhard Hospitals Brake musste die schwere Entscheidung treffen, den Krankenhausbetrieb sowie das angeschlossene MVZ einzustellen.

Hinter uns liegen Monate des intensiven Kampfes. Seit November 2025 wurde im laufenden Eigenverwaltungsverfahren alles versucht, um den Klinikstandort nachhaltig zu sanieren. Doch massive Kostensteigerungen und strukturelle Wettbewerbsnachteile lassen eine wirtschaftliche Fortführungsprognose leider nicht mehr zu.

Unser größter Dank gilt den rund 350 Kolleginnen und Kollegen, die bis zuletzt mit außergewöhnlichem Einsatz, hoher Professionalität und absoluter Loyalität für die Menschen in Brake da waren.

Wie geht es jetzt weiter?

❗️ Die Versorgung bleibt gesichert:
Bis zur tatsächlichen Betriebseinstellung werden alle Patientinnen und Patienten im Haus weiterhin vollumfänglich medizinisch versorgt.

❗️ Geordneter Übergang:
Wir arbeiten bereits eng mit den zuständigen Behörden, Krankenkassen und den umliegenden Krankenhäusern zusammen, um die lückenlose Weiterversorgung in der Region verantwortungsvoll zu organisieren.

Zukunft des Standorts: Wie das Gebäude künftig genutzt wird, ist aktuell noch offen und wird in den kommenden Monaten mit den regionalen Akteuren geklärt.

Wir wissen, dass diese Nachricht viele Sorgen, Fragen und auch Wut auslöst. Wir nehmen Ihren Unmut ernst und bieten Raum für einen respektvollen Austausch in den Kommentaren.

ℹ️ Wichtiger Hinweis für Patienten & Angehörige: Bei Fragen zu laufenden Terminen, Behandlungen oder persönlichen Anliegen schreiben Sie uns bitte eine private Nachricht oder wenden Sie sich direkt per E-Mail an [email protected]. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir sensible, persönliche Fälle nicht öffentlich in den Kommentaren beantworten können.

Gesundheitsversorgung ist Pflicht – nicht Luxus.Eigentlich sollte das selbstverständlich sein. Doch genau darüber wird d...
10/06/2026

Gesundheitsversorgung ist Pflicht – nicht Luxus.

Eigentlich sollte das selbstverständlich sein. Doch genau darüber wird derzeit diskutiert.Während Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen unter enormem Druck stehen, wird über Einsparungen, Leistungskürzungen und zusätzliche Belastungen für Versicherte gesprochen. Dabei braucht es das Gegenteil: eine Gesundheitsversorgung, die für alle Menschen verlässlich erreichbar bleibt – unabhängig von Einkommen, Alter oder Wohnort.

Deshalb waren heute auch Mitarbeitende des St. Bernhard-Hospitals in Hannover dabei. Gemeinsam haben sie ein klares Signal an die Gesundheitsminister von Bund und Ländern gesendet: Gesundheit ist keine Ware. Gute Versorgung darf nicht vom Geldbeutel abhängen.

10/06/2026

Gesundheitsversorgung braucht mehr als politische Versprechen. - Deshalb waren heute Mitarbeitende des St. Bernhard-Hospitals in Hannover dabei, als vor der Gesundheitsministerkonferenz für eine starke, solidarische und zukunftsfähige Gesundheitsversorgung demonstriert wurde.

Während über weitere Belastungen für Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und Versicherte diskutiert wird, leisten die Beschäftigten Tag für Tag das, was Politik gerne verspricht: Versorgung für alle. Wer eine flächendeckende Gesundheitsversorgung sichern will, braucht ausreichend Personal, verlässliche Finanzierung und Entscheidungen, die sich an der Realität orientieren – nicht an kurzfristigen politischen Interessen.

Vielen Dank an unsere Kollegen, die das St. Bernhard-Hospital in Hannover vertreten haben – und an die, die gleichzeitig dafür gesorgt haben, dass die Patientenversorgung in Brake jederzeit sichergestellt war.

08/06/2026

🎗️ Verstärkung für unsere Onkologische Ambulanz gesucht!

Du bist MFA oder hast eine vergleichbare Qualifikation? Dann werde Teil unseres Teams! 💙

📍 Teilzeitstelle
🗓️ Jeden Mittwoch ganztags
🌴 Zusätzlich Urlaubsvertretung in Vollzeit (ca. 6 Wochen/Jahr)

✨ Auf Wunsch kombinierbar mit unserer ausgeschriebenen Stelle im Blutdepot.

Deine Aufgaben:
✔️ Organisation und Koordination des Ambulanzablaufs
✔️ Vorbereitung intravenöser Chemotherapien und Transfusionen
✔️ Umgang mit zentralvenösen Port-Kathetern
✔️ Assistenz bei Pleura-, Aszites- und Sternalpunktionen
✔️ Vorbereitung, Reinigung und Desinfektion von Behandlungsräumen und Geräten
✔️ Überwachung unserer Patientinnen und Patienten während der Behandlungen

👉 Alle Informationen und Bewerbungsmöglichkeiten findest du hier:
https://www.krankenhaus-brake.de/jobkategorien/stellenangebote-andere-bereiche/

Interessiert? Dann kommen Sie vorbei.
05/06/2026

Interessiert? Dann kommen Sie vorbei.

Brake – Sepsis und Krankenhauskeime – Aufklärung, Prävention und Patientensicherheit

Im Rahmen seiner öffentlichen Vortragsreihe lädt das St. Bernhard-Hospital am Dienstag, 9. Juni 2026, um 18 Uhr zu einem Vortrag in den Raum Albertilde ein. Unter dem Titel „Sepsis? Der Umgang mit Krankenhauskeimen“ informiert Referent Joachim Wilms, Hygienefachkraft sowie Leiter des Qualitäts- und Risikomanagements, über die Entstehung, Risiken und Präventionsmöglichkeiten von Infektionen im Krankenhaus.

Krankenhauskeime und schwere Infektionsverläufe wie eine Sepsis sorgen immer wieder für Verunsicherung. Doch was genau verbirgt sich hinter diesen Begriffen? Welche Maßnahmen werden in Krankenhäusern ergriffen, um Patienten zu schützen? Und woran lässt sich eine Sepsis frühzeitig erkennen? In seinem Vortrag erläutert Joachim Wilms die wichtigsten Grundlagen rund um Krankenhausinfektionen, Hygienestandards und den verantwortungsvollen Umgang mit antibiotikaresistenten Erregern. Darüber hinaus gibt er Einblicke in die umfangreichen Präventions- und Sicherheitsmaßnahmen des St. Bernhard-Hospitals.

Neben den umfassenden Hygienemaßnahmen und Sicherheitsstandards im Krankenhaus geht der Referent auch darauf ein, wie Patienten und Angehörige durch Aufmerksamkeit und einfache Verhaltensweisen die Infektionsprävention unterstützen können. Praktische Hinweise für den Alltag und den Krankenhausaufenthalt runden den Vortrag ab.

Im Anschluss besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen und mit dem Referenten ins Gespräch zu kommen. Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. (pm/lr – Foto: Mahr/St. Bernhard Hospital)

Wann: 09.06.2026, 18:00 Uhr
Wo: Claußenstraße 3, 26919 Brake

Adresse

Claussenstraße 3
Brake

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