15/06/2026
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Zum Thema: Wasserlösliche Vitamine
Wasserlösliche Vitamine sind im Blut löslich und werden im Gegensatz zu fettlöslichen Vitaminen nur minimal im Körper gespeichert. Zu den klinisch wichtigsten wasserlöslichen Vitaminen gehören Vitamin B1 (Thiamin), Vitamin B2 (Riboflavin), Vitamin B3 (Niacin), Vitamin B5 (Pantothensäure), Vitamin B6 (Pyridoxin), Vitamin B7 (Biotin), Vitamin B9 (Folsäure), Vitamin B12 (Cobalamin) (die letzten 2 sind einige der klinisch wichtigsten Vitamine und werden separat besprochen) und Vitamin C (Ascorbinsäure). Viele dieser Vitamine sind kritische Komponenten unterschiedlicher Stoffwechselwege und spielen eine wichtige Rolle bei der normalen Zellfunktion. Die meisten finden sich in unserer täglichen Ernährung, aber einige Menschen mit restriktiver Ernährung, Malabsorptionsstörungen oder Alkoholmissbrauchsstörungen können klinisch Vitaminmangel und deren Folgen zeigen. Da sie wasserlöslich sind und über die Nieren ausgeschieden werden, erreichen die meisten dieser Vitamine keine toxischen Werte.
Wie unterscheiden sich wasserlösliche und fettlösliche Vitamine:
Fettlösliche Vitamine können, anders als wasserlösliche Vitamine, vom menschlichen Körper gespeichert werden. Ferner unterscheiden sie sich darin, wie der Körper sie aufnimmt, verarbeitet und verwendet. Fettlöslich bedeutet, dass diese Vitamine sich nicht in Wasser lösen, sondern Fett als Transportmedium brauchen.
Wasserlösliche Vitamine gelangen über den Darm in das Blut. Dort erfüllen Sie bereits erste Aufgaben: Wasserlösliche Vitamine stärken Haut, Bindegewebe und Nerven. Sie sind unterstützende Vitamine für das Immunsystem.
Vitamin B12, auch bekannt als Cobalamin, gehört zu den wasserlöslichen Vitaminen und ist essenziell für den Körper. Es ist wichtig für Stoffwechselprozesse, Zellteilung, Blutbildung und die Funktion des Nervensystems. Anders als fettlösliche Vitamine, kann der Körper wasserlösliche Vitamine nur begrenzt speichern und scheidet überschüssige Mengen über den Urin aus.