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03/08/2026
03/08/2026

Am 21.07.2026 um 17:00 Uhr wird Diplom-Meteorologe Sebastian Schappert vom Deutschen Wetterdienst im Refugium über "Das Klima unserer Zukunft verstehen" sprechen. Anschließend gibt es eine Diskussion zu diesem Thema.

Der Vortrag findet im Rahmen des einwöchigen Projektes „Find your nature“ mit Teilnehmenden aus verschiedenen europäischen Ländern statt, welches durch Erasmus+ gefördert wird, einem EU-Programm für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Anmeldung bitte unter www.calumed.de.

03/08/2026
03/08/2026
03/08/2026

Ketogene Ernährung: Hoffnung bei Entzündungen – oder Risiko für Psoriasis?

Die ketogene Ernährung gilt für viele als entzündungshemmende Heilkost und wird häufig bei unterschiedlichsten Beschwerden empfohlen. Doch ausgerechnet bei Psoriasis könnte sie die Symptome verschlechtern. Darauf weist eine Studie hin, die im Journal of Investigative Dermatology veröffentlicht wurde.

Untersucht wurde, wie sich unterschiedliche Fettarten im Rahmen einer ketogenen Ernährung auf entzündliche Hautprozesse auswirken. Das Ergebnis: Ketogene Kostformen mit hohen Anteilen mittelkettiger Fettsäuren – etwa aus Kokosöl – insbesondere in Kombination mit Omega-3-Fettsäuren aus Fischöl, Nüssen oder Samen, verschlechterten im Versuch das Hautbild. Dagegen zeigte eine ketogene Ernährung mit überwiegend langkettigen Fettsäuren wie Olivenöl, Sojaöl, Fisch, Nüssen, Avocado oder Fleisch zumindest keine zusätzliche Verschärfung der Entzündungsprozesse.

Die Forscher beobachteten, dass mittelkettige Fettsäuren entzündungsfördernde Botenstoffe erhöhen und bestimmte Immunzellen, sogenannte neutrophile Granulozyten, aktivieren können. Diese spielen nicht nur bei Psoriasis, sondern auch bei anderen Autoimmunerkrankungen eine Rolle. Eine verstärkte Aktivität dieser Zellen könnte entzündliche Prozesse zusätzlich anheizen. Besonders relevant ist das, weil viele Menschen im Rahmen einer ketogenen Ernährung gezielt große Mengen MCT-Fette und Omega-3-Präparate einsetzen – in der Annahme, damit Entzündungen zu hemmen.

Die Wissenschaftler betonen zwar, dass gesunde Menschen sich in der Regel keine Sorgen um entzündliche Hautreaktionen machen müssen. Wer jedoch bereits an Psoriasis leidet, sollte eine ketogene Ernährung kritisch hinterfragen und eher nicht praktizieren.

Welche Erfahrungen haben Sie oder Ihre Patienten mit ketogener Ernährung bei entzündlichen Hauterkrankungen gemacht? Konnten Sie Veränderungen des Hautbildes beobachten?

Den vollständigen Artikel mit allen Details zur Studienlage lesen Sie hier:
https://www.zentrum-der-gesundheit.de/news/gesundheit/allgemein-gesundheit/ketogene-ernaehung-bei-psoriasis

03/08/2026

Haarausfall ist genetisch – und man kann nichts dagegen tun?

Die androgenetische Alopezie betrifft Männer und Frauen oft schon in jungen Jahren. Körperlich bleibt sie meist symptomlos, psychisch jedoch nicht: Selbstzweifel und Unsicherheit sind häufige Begleiter. Standardtherapien wie Finasterid oder Minoxidil können wirksam sein, gehen jedoch nicht selten mit Nebenwirkungen einher – von Libidoverlust über depressive Verstimmungen bis zu Juckreiz und Schuppenbildung. Deshalb suchen viele Betroffene nach wirksamen, aber besser verträglichen Alternativen.

Kürbiskernöl gilt hier als vielversprechender Ansatz. In einer randomisierten, placebokontrollierten Doppelblindstudie aus dem Jahr 2014 erhielten Männer mit leichtem bis mittelstarkem genetisch bedingtem Haarausfall über 24 Wochen täglich 400 mg eines Kürbiskernöl-Präparates. Das Ergebnis: In der Verumgruppe zeigte sich im Durchschnitt eine Zunahme der Haaranzahl um 40 Prozent, gemessen mittels Phototrichographie. In der Placebogruppe waren es 10 Prozent. Während sich der Zustand bei 28,2 Prozent der Placebo-Teilnehmer verschlechterte, waren es in der Kürbiskernöl-Gruppe nur 2,7 Prozent. Nebenwirkungen unterschieden sich nicht zwischen beiden Gruppen, auch der Testosteronspiegel blieb unverändert.

Auch äußerlich angewendet wurde Kürbiskernöl untersucht: In einer Studie von 2021 trugen Frauen mit androgenetischer Alopezie drei Monate lang täglich 1 ml Kürbiskernöl auf die Kopfhaut auf. Zwar schnitt Minoxidil insgesamt besser ab, doch auch unter Kürbiskernöl kam es zu sichtbaren Verbesserungen. Die für diese Form des Haarausfalls typische Variabilität der Haardurchmesser nahm ab, ebenso der Anteil an feinem Vellushaar, während das Wachstum kräftiger Terminalhaare zunahm.

Als möglicher Wirkmechanismus wird diskutiert, dass Inhaltsstoffe wie Beta-Sitosterol im Kürbiskernöl natürlich hemmend auf die 5-Alpha-Reduktase wirken könnten – jenes Enzym, das Testosteron in Dihydrotestosteron umwandelt. Genau dieser Prozess spielt bei der Entstehung der androgenetischen Alopezie eine zentrale Rolle. Ergänzend werden in naturheilkundlichen Konzepten weitere natürliche 5-Alpha-Reduktase-Hemmer wie Sägepalmenextrakt, Grüntee-Polyphenole oder bestimmte Pflanzenstoffe aus Tomate und Nachtkerze eingesetzt.

Wie erleben Sie das Thema genetisch bedingter Haarausfall – setzen Sie auf klassische Medikamente, natürliche Alternativen oder eine Kombination aus beidem?

Alle Details zu Studienlage, Anwendung und ergänzenden naturheilkundlichen Möglichkeiten finden Sie hier:
https://www.zentrum-der-gesundheit.de/krankheiten/haare/haarausfall-uebersicht/kuerbiskernoel-haarausfall

03/08/2026
03/08/2026

Wassermelonen-Kaltschale mit Chili und Basilikum – die erfrischende Sommersuppe mit feiner Schärfe

Diese aromatische Kaltschale verbindet fruchtige Süsse mit dezenter Schärfe und cremiger Note – ideal für heisse Tage und eine leichte, vitalstoffreiche Küche.

Zum Rezept: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/rezepte/vorspeisen/kalte-vorspeisen/wassermelonen-kaltschale

Mit Wassermelone, Tomaten, Knoblauch, Chili, Mandelmus und einem veganen Feta aus Tofu. Schnell zubereitet, fein püriert und perfekt als erfrischende Vorspeise oder leichtes Abendgericht.

Wenn Sie Ihre pflanzliche Küche erweitern möchten, besuchen Sie auch unsere Online-Kochschule mit zahlreichen praxisnahen Kursen: https://www.vegane-kochschule.online/kochkurse

20/07/2026
20/07/2026

Vergesslichkeit im Alter ist schicksalhaft – oder doch nicht?

Curcumin, der entzündungshemmende und antioxidativ wirksame Pflanzenstoff aus Kurkuma, kann die Blut-Hirn-Schranke überwinden und somit direkt im Gehirn aktiv werden. Bereits frühere wissenschaftliche Arbeiten zeigten, dass Curcumin bei alzheimertypischen Veränderungen an mehreren entscheidenden Punkten ansetzt: Es wirkt entzündungshemmend, reduziert oxidativen Stress, schützt Nervenzellen, fördert die Regeneration der Myelinscheide und unterstützt Makrophagen dabei, schädliche Ablagerungen im Gehirn abzubauen.

Besonders interessant sind zwei placebokontrollierte Humanstudien. In einer randomisierten Doppelblindstudie mit 60 gesunden Erwachsenen im Alter von 60 bis 85 Jahren verbesserten 400 mg eines Curcumin-Präparats mit hohem Wirkstoffanteil bereits nach einer Stunde Aufmerksamkeit und Arbeitsgedächtnis signifikant. Bei längerer Einnahme zeigten sich nachhaltige Effekte auf Gedächtnis und Stimmung.

In einer weiteren Studie über 18 Monate mit 40 Erwachsenen zwischen 50 und 90 Jahren mit altersbedingter Vergesslichkeit erhielten die Teilnehmer zweimal täglich 90 mg mizellares Curcumin. Das Ergebnis: eine signifikante Verbesserung der Gedächtnisleistung und Konzentrationsfähigkeit – in Tests um 28 Prozent. Zusätzlich zeigte der PET-Scan einen Rückgang von Amyloid-Plaques und Tau-Proteinen in relevanten Hirnarealen wie Amygdala und Hypothalamus. Die Verträglichkeit war insgesamt gut.

Gleichzeitig ist die Dosierungsfrage differenziert zu betrachten. Mizellare Formulierungen weisen eine deutlich höhere Bioverfügbarkeit auf als herkömmliches Curcumin. Studien setzen häufig höhere Dosierungen ein, während Hersteller sich an vorsichtige Empfehlungen halten – insbesondere angesichts möglicher Wechselwirkungen mit Medikamenten und individueller Faktoren wie Lebergesundheit. Eine individuelle Abwägung ist daher entscheidend, idealerweise eingebettet in ein umfassendes Präventionskonzept.

Wie sind Ihre Erfahrungen mit Vergesslichkeit im Alltag – bei sich selbst oder im familiären Umfeld? Und welche Rolle spielen Ernährung oder Nahrungsergänzung dabei für Sie?

Hier finden Sie die ausführliche Vorstellung der Studien, Hintergründe zur Dosierung und Hinweise zur Anwendung:
https://www.zentrum-der-gesundheit.de/krankheiten/neurodegenerative-erkrankungen/alzheimer-demenz/curcumin-gegen-vergesslichkeit

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Bremen
28203

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