25/07/2026
Heute ist der Internationale Tag der Prävention gegen das Ertrinken.
Jedes Jahr verlieren weltweit tausende Menschen ihr Leben durch Ertrinken, viele dieser Unfälle wären vermeidbar.
Die Statistik der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DRLG) zeigt, dass im Juni in Deutschland mindestens 99 Menschen ertrunken sind. So viele Unglücke registrierte die DLRG seit 2003 nicht mehr.
Gerade an heißen Sommertagen steigt die Zahl der Badeunfälle deutlich an. Ein kurzer Moment der Unachtsamkeit, Selbstüberschätzung oder Erschöpfung kann ausreichen, um aus einem schönen Badetag einen tragischen Notfall werden zu lassen.
Besonders betroffen sind junge und mittelalte Männer. Oft spielen Risikobereitschaft, das Überschätzen der eigenen Fähigkeiten oder der Einfluss von Alkohol eine Rolle.
Viele dieser tragischen Unfälle ereigneten sich an Seen und Flüssen. Selbst ruhig wirkendes Wasser kann lebensgefährlich sein. Warnschilder werden ignoriert, an ungesicherten Uferkanten gebadet oder die Gefahren von Strömungen, Abbruchkanten und Sprungschichten unterschätzt. Wasser ist nicht immer so harmlos, wie es auf den ersten Blick erscheint, selbst erfahrene Schwimmer können in gefährliche Situationen geraten.
Lasst uns heute gemeinsam das Bewusstsein für diese Risiken stärken. Ein Moment der Unachtsamkeit kann Leben verändern – oder kosten.
Sicherheit beginnt mit Respekt vor dem Wasser. Wissen und Aufmerksamkeit rettet Leben. Gemeinsam können wir dazu beitragen, dass jeder Badetag sicher endet.